Im richtigen Land

Trip Start Jul 22, 2007
1
12
13
Trip End Dec 31, 2007


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow

Flag of Nepal  ,
Thursday, August 30, 2007

Haha,
happy birthday Julia und dann ging es los. Erst noch ziemlich harmlos auf einer
asphaltierten Strasse mit ab und zu mal einem Schlagloechlein und einem
atemberaubend schoenen Bergpanorama. Dann kam der erste Platten... Der lustige
italienische Hippie und der Fahrer haben das ganz gut hinbekommen und die
Strasse wurde schlechter. Mittagspause, Beinaheunfaelle und die ersten Fluessen
zum durchqueren... Irgendwann dann waren wir auf 5220 Metern und hatten den
zweiten Platten. Naja, trotzdem, wir waren die Koenige der WELT. Die Strasse
wurde schlechter, der Nebel dichter und die Fluesse tiefer.


 

Das ganze war wie in einem James Bond Film,
Regen, Nebel, Trucker, Zelte links und recht der Strasse mit Petroleumlampen,
die Strasse mit den Schlagloechern, und v.a.: das Wissen um die Abgruende links
und rechts der Strasse. Der Fahrer murmelte in regelmaessig beunruhigenden
Abstaenden "itīs very dangerous, itīs very, very dangerous... where is the
road? maybe here?" Die Anspannung schlug meinerseits in hysterisches
Gegiggel um und Elkes Hand musste herhalten.

 

Wir
haben es geschafft. Der LKW vor uns hing ueberm Abhang, aber auch er hat es geschafft.
Die Uebernachtung mit klitzekleiner Geburtstagsfeier im Schimmelzimmer haben
wir dann auch ueberstanden. Dann kam Nepal!!! Ach ne, doch nicht, erstmal
mussten wir noch mal wieder in einen Minibus und die Strasse ging weiter.
Schlagloch nach Schlagloch, der Kopf immer in Anstossgefahr. China hinter uns,
die gruene Hoelle der nepalesischen Berge vor uns und unter uns irgendwo die
Friendship-Bridge, die uns ins gelobte Land fuehren sollte.


 

Zu Fuss dann ueber die Grenze, ein kleines,
feines Schild mit der Aufschrift "Himalayan Nepal Border", das musses
doch sein! Nach fuenf Laender sind wir im richtigen, jetzt muessen wir noch in
die Stadt. Das war schweiriger als gedacht, erst hiess es, die Strasse sei
wegen der Regenmassen weg, dann waren es Rebellen, die die Strasse blockierten
und ein Weiterfahrt unmoeglich machten. Uns deuchte eine Verschwoerung
zugunsten der einheimischen Taxifahrer, denn ein Bus fahre ja nicht.
Regenmassen hin, Rebellen her, wir machten uns zu Fuss auf den Weg Richtung
Kathmandu, 36 km entfernt irgendwo hinter den Bergen. Geholfen hat uns das in
Tibet hinzugewonnene Himalaya-erprobte Lungenvolumen. Trotzdem war es schoen,
als nach 2 Stunden Fussmarsch durch Berge, Bergdoerfer und Bergbaeche ein Bus
auftauchte. Auf nach Dhulikel!!

 

 

Dhulikel
ist bekannt fuer sein Bergpanorama. Von dem haben wir nicht so viel gesehen, es
ist Monsun. Es regnet, es ist bewoelkt, grau und ganz schoen nebelig. Die
Sehenswuerdigkeit neben dem Bergpanorama ist der Kalitempel. Nach gefuehlten 2
Millionen Stufen sind wir oben angekommen und haben in die Muendung von zwei
Maschinengewehren geguckt. Aha, Sandsaecke, Schiessscharten. Da hat die
nepalesische Armee einfach mal den Kalitempel in ein Militaercamp umgewandelt.
Sie haben uns froehlich durchgewunken. Gut, interessant. Nicht so interessant
war der Tempel itself, der war irgendwie nur ein Schrein. Das Camp aber echt
ganz spannend.


 

Dhulikel: schoen zum ersten Tuchfuehlen,
allerdings unverstaendlich, warum so hochgelobt. Weiter nach Kathmandu.
Slideshow Report as Spam

Use this image in your site

Copy and paste this html: