First impressions

Trip Start Feb 05, 2006
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Trip End Jun 30, 2006


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Flag of Russian Federation  ,
Wednesday, February 15, 2006

Dear family, friends and visitors. Enjoying the pictures and writing of this blog, please let me know what you think and feel about the images and thoughts that enter your mind while spending time on this travel diary. Please post comments and write something in our guestbook :-)

please excuse that i wrote this first blog entry in German. all the other entries are in English. i actually planned to write this blog in German and English. however, this task is much too great for me. time is limited and i spend a lot of hours editing pictures. so please, if you don't understand German, just enjoy the pictures and click the next entry button. all following entries are in english

if you want any of those pictures in a higher resulution, send me an message!


seit einer woche lebe und studiere ich nun in st petersburg. der anfang gestaltete sich unangenehm, da ich mir mit meinem Kollegen/Klassenkameraden/Kumpel eine Komnata teilen mußte. Nach fünf Tagen, durften wir endlich Einzelzimmer beziehen. Ich habe erneut festgestellt, dass die Privatssphäre, das Alleinsein, ein absolutes Muss ist, unabhängig davon, wo ich mich aufhalte und wer mir Gesellschaft leistet.

Die russischen Behörden gaben uns keine Ruhe. ich glaube, es ist noch so wie vor zwanzig Jahren. Es existiert ein unglaublich aufwendiger und langwieriger Registrierungsprozess, für alle Möglichen Stellen (Bibliothek, Uni, Fremdsprachenzentrum) gibt es einen gesonderten Ausweis. Es ist schwierig, immer den Richtigen bei Hand zu haben, und zwar sofort. Die Universität ist von außen aufwendig restauriert, das Innnenleben kommt dem einer Schule gleich. Schulbänke füllen Klassenzimmer, die Studenten stehen auf, um den Professor mit einem "dobroj djen" zu begrüßen. die Kantine befindet sich in einer abgelegenen Sektion des Kellers und kocht halbwarme Soljanka. Die Gerichte könnten aus Fleisch, Fisch oder Hühnchen bestehen. Niemand weiß das so genau.


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Hier ist es ganz wunderbar. Sehr charmant. Immerzu werde ich durch Einzelheiten an meine Kindheit erinnert, es in den Geschäften noch die gleichen Bonbons wie kaufen. In den Restaurants wird Schaschlik in allen möglichen Variationen serviert. Die Russen scheinen beim ersten Kontakt sehr unfreundlich, die ältere Generation jedenfalls, doch wenn ich mich genauer mit Ihnen beschäftige, kommen wir ins Gespräch und sie sind herzensgute Menschen. die jungen Russen, in meinem alter oder noch jünger, sind äußerst kontaktfreudig, besonders die Damen. die Mädels kommen hier mit Klammotten in die Schule, welche Deutsche Frauen nicht einmal in einem Nachtklub tragen würden. Natürlich sprechen wir Ausländer mit einem süßen russischen Akzent und wir sind Europäer, weshalb wir sehr populär sind. Die Frauen sind ein großes Thema bei uns im Wohnheim, ich komme mir vor wie unter Sextouristen. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Meine erste Reaktion war abstoßender Art.

In den ersten Tagen wurde uns ein Tutor zur Seite gestellt, um uns die Stadt zu zeigen. Sein Name ist Wadim, ein sehr lustiger und freundlicher achtzehnjähriger Russe, der uns mit seinem Mercedes vom Flughafen abholte. Einerseits stellt er sich als hilfreicher Fremdenführer heraus, andererseits erscheint er leicht paranoid. Er geht nicht auf dem Markt essen, weil das Essen dort zu schmutzig wäre, auf der Strasse blickt er stehts über seine Schulter zurück, weil er glaubt, jemand könnte ihn ausrauben. Die Schule, die ich besuche, scheint überhaupt von der wohlhabenderen russischen Bevölkerungsschicht besucht zu werden. Vor dem Eingang parken Porsche, BMW, Mercedes - nicht etwa den Professoren gehörend, sondern ausschließlich Schülern, vielleicht ihren Eltern.

Mein Zimmer ist sehr schön, es ist warm. Ich blicke auf eine Seitenstrasse des Newski Prospekt, immer was los. Neben dem Bett gibt es einen Kühlschrank, einen Nachtschrank, Schreibtisch und Kleiderschranke. Alles ist sehr sauber. Eine Frau, die Babuschka unseres Flurs, wischt täglich den Fussboden, leert den Müll, macht das Bett. daran muss ich mich erst einmal gewöhnen. es fühlt sich so seltsam an, jemanden zu haben, der das für mich macht. doch die Studenten hier sagen, das wäre normal.

die Stadt ist verzaubernd. es ist noch etwas kalt, aber bald soll es wärmer werden. ich versuchte mehrere Male, eine Exkursion zu unternehmen, traf dabei jedoch immer auf andere Austauschstudenten, so dass wir meistens in einem Kaffee oder zu Hause gelandet sind. wenn es wärmer wird, will ich mehr entdecken und fotografieren. dazu werde ich mich diese Woche auf einem Markt einkleiden wie ein Russe, damit es nicht so auffällig ist.
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Comments

awesome
awesome on

hey!
um... i dont really read german... haha
i miss ya! i cant wait to come and see you! im sooooooo excited! maybe we can go to like switzerland (dont know how to spell that) and go buy stuff... haha

well i gotta go now! luv ya bye!
Rinny

yellowdragon
yellowdragon on

Re: hey!
hey

yea...let's go to switzerland by train this time :-). the entire blog is in english, just the first entry is in german. so you can read all about it. enjoy the pictures. let me know what you think! maybe you can come and visit me in Russia ;-). say hi to all of the gang.

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