(Er)Staunen in allen Lebenslagen
Trip Start
Sep 25, 2010
1
4
6
Trip End
Oct 14, 2010
Der Aufenthalt auf dieser Insel war geprägt duch Begegnungen der besonderen Art mit der Rasse Mensch. Da kann man ja fast ein Lehrbuch schreiben. :) Die Latte der Top 3 reicht vom verstoßenen Mitglied der Backstreet Boys bei der Autovermietung, über zwei waschlappige Asiatinnen beim Mantarochen-Schnorcheln bis zu einen Hubschrauberflug mit den Village People. :) Und dadurch, dass hier in ein paar Tagen der Ironman auf Big Island stattfindet, laufen hier im Hotel lauter Sportler herum. Die Chance in diesen 3 Tagen einen Läufer versehentlich zu überfahren, war um ein x-faches höher, als eine Katze zu überfahren. *g*
Erstes Beispiel gleich bei der Ankunft bei der Autovermietung:
Es waren 4 Leute hinter den Schaltern, wir haben natürlich das große Los gezogen mit dem verschollenen Mitglied der Backstreet Boys (zumindest ist das die offizielle Version. Ich persönlich glaube, die haben den über der Insel einfach aus dem Flieger geworfen). Und wenn man "Rod" heißt, sagt das auch schon genug.
Links und rechts von Rod waren zwei Damen am Werk, wo wir die Gespräche mit den anderen Kunden mitbekommen haben. Diese gingen wie folgt (so wie wir es bis dato auf Hawaii auch immer erlebt haben):
Angestellte: HELLO! My name is Jennifer (Händeschütteln)! How are you? (strahlt übers ganze Gesicht)
Tourist: Thanks, fine! (freut sich)
Angestellte: How can I help you?
Tourist: My name is Mr. Hutchkinson, I have reserved a car.
Angestellte: Then let me see, what I can do for you sir! (lächelt) Aahh, I see, you have reserved an economy car, just give me a minute and I will take care of everything.
Tourist: freut sich
Angestellte: Could I see your driver's license, please? (strahlt wie ein Honigkuchenpferd)
Tourist: Of course! Here it is.
Angestelte: Thank you sir!
etc. etc.
Bei uns ist es wie folgt gelaufen:
Ich: Hello!
Rod: ....Schweigen, kein Lächeln
ich: We've a voucher for a car reservation (lächle)
Rod: I don't need a voucher, just your driver's license.... (kein Lächeln)
2 Minuten Schweigen (und in den Computer stieren):
Rod: I need your home address (kein Lächeln)
ich: Sure! (schreib brav die Adresse auf, in Amerika stehen die Hausnummern immer vor dem Straßennamen und in der letzten Vermietstation hatte die Dame Schwierigkeiten zu erkennen, welche Nummer was ist, daher diesmal:) This is the Zip Code and this is the street number.
Rod: ...keine Reaktion
nach weiteren 2 Minuten Schweigen:
Ich: An additional driver is included in the package, right? (lächle)
Rod: Yes (kein Lächeln)
nach weiteren 2 Minuten legt er mir den Vertrag zum Unterschreiben hin
Ich: ähm, what are the 9.99 Dollar per day for?
Rod: (schnauft).... for the additional driver.
Ich: (!!!)
So gings ungefähr noch weitere 5 Minuten bis wir aus diesem unfreiwilligen Kabarett draußen waren. Schad, dass ich ihn nicht fotografiert hab, der Typ war uns schon suspekt, wie wir ihn gesehen haben.
Am Schluss musste ich mich schon so zusammenreißen, dass ich nicht zum Lachen anfang. *gg*
Am ersten Tag auf Big Island stand Schnorcheln beim Hotelstrand auf dem Programm...da haben sich Fische getummelt, bunt wie ein Farbenmeer. Ich hab da mehr schöne Fische gesehen wie am Great Barrier Reef! Und das Highligt waren zwei Schildkröten, die keinen Meter von mir entfernt geschwommen sind und sich den Magen vollgeschlagen haben! *staunstaun* Hier kam natürlich fleissig meine Unterwasserkamera zum Einsatz.
Mit dem Staunen ging es am Abend gleich weiter und zwar mit Schnorcheln im Dunkeln mit Mantarochen. Auf dem Boot waren 2 Asiatinnen dabei, die waren die vollen Waschlappen! Da buchen sie schnorcheln mit Mantarochen und können anscheinend weder schwimmen und schon gar nicht schnorcheln und schreien herum, wenn ein Rochen in ihre Nähe kam (soweit man halt mit einem Schnorchel im Mund schreien kann)... wehe es nennt mich irgendwer in Zukunft einen Feigling! Im Vergleich zu denen bin ich ja ein regelrechter Polizisten-Duzer, Pitbull-Streichler und Gegen-den-Wind-Pinkler! :o)
Das Schnorcheln mit den Mantarochen war einfach der Wahnsinn! Normalerweise kommen zw. 0 - 5 Mantas vorbei, wir hatten das Riesenglück, dass sich ca. 15 - 20 Stück herumgetummelt haben. Ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen. Man legt sich flach mit einer Lampe ins Wasser. Durch das Licht wird das Plankton angelockt und je mehr Plankton umso eher kommt der Rochen herbei um dieses zu fressen. Und das machen sie dann meistens mit weit geöffneten Maul mit lauter Rückwärts-Rollen, wo sie dabei dich fast am Bauch streichen. Ich hätt nur den Arm ausstrecken brauchen und hätte den/die Rochen angreifen können. Deswegen ist es wichtig, flach im Wasser zu liegen und nicht mit den Beinen im Wasser zu "stehen".... so kommen sie ganz nah an dich heran und rammen dich nicht... was bei einem 2 Tonnen Manta eine ziemliche Auswirkung hätte. Die sind ja so riesig, da ist ma ja ein Winzling dagegen! Bin noch immer ganz hin und weg von dieser Begegnung! Ich hoffe, die Fotos von der Unterwasserkamera werden was, drückt mir die Daumen.
Am zweiten Tag gings auf die andere Seite der Insel für einen Hubschrauberflug über den aktiven Vulkan auf der Insel. Wie der Name schon sagt, ist diese Insel wirklich groß, wir sind da 2,5 Stunden unterwegs gewesen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 mph...also nicht wirklich schnell. Das Navi hat auf dieser langen Strecke auch nicht wirklich Abwechslung geboten. Nach ein bissl links hier und ein bissl rechts da, hieß es ca. 10 Minuten nach der Abfahrt: Fahren Sie 93 Meilen...*ächz*
Der Hubschrauberflug hat meine Erwartungen nicht übertroffen, aber die waren auch nicht wirklich hoch. Ich hab mir nicht erwartet, dass ich da jetzt Ströme von Lava sehe und so war es dann auch. Was den Flug aber ungemein aufgewertet hat, waren drei Herren aus Boston, die mit uns im Hubschrauber gesessen sind. Die drei waren echt allerliebst... furchtbar aufgeregt, weil Hubschrauberflug über Lava um Gottes willen und Ach, herrje. :o))) Einen Hubschrauberflug mit den Village People ist halt echt ein Erlebnis. :)
Ab da ging der Tag noch steil bergauf, weil a) ich in einem Restaurant was bestellt und bekommen hat, was mir über die Maßen geschmeckt hat (für mich ja alles andere als selbstverständlich) und b) ein paar Geschäfte weiter ein Candy Shop war, wo es mir die Gucker rausgehaut hat! Ein Tag in Disneyland ist genauso schön. *gg*
Am dritten Tag gings fahrdauertechnisch wieder ans Eingemachte, 2,5 Stunden zum Volcano National Park um mal diese riesigen Lavafelder und die verschiedenen Krater der Vulkane dort genau inspizieren zu können. :) Pünktlich bei unserer Ankunft fing es zu regnen an und hörte auch nicht mehr auf. Als ob ich mich davon stoppen ließe! *rofl* So ein 6km Spaziergang über Stock und (Lava)Stein ist ja grad mal ausreichend um das Frühstück zu verdauen. :) Nach 2 Stunden waren wir pitschnass und ich hatte die Nase vom Regen gestrichen voll. :) Von da an hab ich andächtig aus dem warmen Auto raus, die Lavafelder bewundert...was auch ging, ist ja fast alles in diesem Park mit dem Auto erreichbar... schließlich sind wir ja in Amerika. :)
Morgen vormittag wird am Pool nochmal richtig Sonne getankt und dann gehts weiter auf Maui und dort will ich keinen einzigen Regentropfen sehen. :) 3 Tage Regen auf Big Island sind mehr wie genug. :)
Alles Liebe
Verena
Erstes Beispiel gleich bei der Ankunft bei der Autovermietung:
Es waren 4 Leute hinter den Schaltern, wir haben natürlich das große Los gezogen mit dem verschollenen Mitglied der Backstreet Boys (zumindest ist das die offizielle Version. Ich persönlich glaube, die haben den über der Insel einfach aus dem Flieger geworfen). Und wenn man "Rod" heißt, sagt das auch schon genug.
Links und rechts von Rod waren zwei Damen am Werk, wo wir die Gespräche mit den anderen Kunden mitbekommen haben. Diese gingen wie folgt (so wie wir es bis dato auf Hawaii auch immer erlebt haben):
Angestellte: HELLO! My name is Jennifer (Händeschütteln)! How are you? (strahlt übers ganze Gesicht)
Tourist: Thanks, fine! (freut sich)
Angestellte: How can I help you?
Tourist: My name is Mr. Hutchkinson, I have reserved a car.
Angestellte: Then let me see, what I can do for you sir! (lächelt) Aahh, I see, you have reserved an economy car, just give me a minute and I will take care of everything.
Tourist: freut sich
Angestellte: Could I see your driver's license, please? (strahlt wie ein Honigkuchenpferd)
Tourist: Of course! Here it is.
Angestelte: Thank you sir!
etc. etc.
Bei uns ist es wie folgt gelaufen:
Ich: Hello!
Rod: ....Schweigen, kein Lächeln
ich: We've a voucher for a car reservation (lächle)
Rod: I don't need a voucher, just your driver's license.... (kein Lächeln)
2 Minuten Schweigen (und in den Computer stieren):
Rod: I need your home address (kein Lächeln)
ich: Sure! (schreib brav die Adresse auf, in Amerika stehen die Hausnummern immer vor dem Straßennamen und in der letzten Vermietstation hatte die Dame Schwierigkeiten zu erkennen, welche Nummer was ist, daher diesmal:) This is the Zip Code and this is the street number.
Rod: ...keine Reaktion
nach weiteren 2 Minuten Schweigen:
Ich: An additional driver is included in the package, right? (lächle)
Rod: Yes (kein Lächeln)
nach weiteren 2 Minuten legt er mir den Vertrag zum Unterschreiben hin
Ich: ähm, what are the 9.99 Dollar per day for?
Rod: (schnauft).... for the additional driver.
Ich: (!!!)
So gings ungefähr noch weitere 5 Minuten bis wir aus diesem unfreiwilligen Kabarett draußen waren. Schad, dass ich ihn nicht fotografiert hab, der Typ war uns schon suspekt, wie wir ihn gesehen haben.
Am Schluss musste ich mich schon so zusammenreißen, dass ich nicht zum Lachen anfang. *gg*
Am ersten Tag auf Big Island stand Schnorcheln beim Hotelstrand auf dem Programm...da haben sich Fische getummelt, bunt wie ein Farbenmeer. Ich hab da mehr schöne Fische gesehen wie am Great Barrier Reef! Und das Highligt waren zwei Schildkröten, die keinen Meter von mir entfernt geschwommen sind und sich den Magen vollgeschlagen haben! *staunstaun* Hier kam natürlich fleissig meine Unterwasserkamera zum Einsatz.
Mit dem Staunen ging es am Abend gleich weiter und zwar mit Schnorcheln im Dunkeln mit Mantarochen. Auf dem Boot waren 2 Asiatinnen dabei, die waren die vollen Waschlappen! Da buchen sie schnorcheln mit Mantarochen und können anscheinend weder schwimmen und schon gar nicht schnorcheln und schreien herum, wenn ein Rochen in ihre Nähe kam (soweit man halt mit einem Schnorchel im Mund schreien kann)... wehe es nennt mich irgendwer in Zukunft einen Feigling! Im Vergleich zu denen bin ich ja ein regelrechter Polizisten-Duzer, Pitbull-Streichler und Gegen-den-Wind-Pinkler! :o)
Das Schnorcheln mit den Mantarochen war einfach der Wahnsinn! Normalerweise kommen zw. 0 - 5 Mantas vorbei, wir hatten das Riesenglück, dass sich ca. 15 - 20 Stück herumgetummelt haben. Ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen. Man legt sich flach mit einer Lampe ins Wasser. Durch das Licht wird das Plankton angelockt und je mehr Plankton umso eher kommt der Rochen herbei um dieses zu fressen. Und das machen sie dann meistens mit weit geöffneten Maul mit lauter Rückwärts-Rollen, wo sie dabei dich fast am Bauch streichen. Ich hätt nur den Arm ausstrecken brauchen und hätte den/die Rochen angreifen können. Deswegen ist es wichtig, flach im Wasser zu liegen und nicht mit den Beinen im Wasser zu "stehen".... so kommen sie ganz nah an dich heran und rammen dich nicht... was bei einem 2 Tonnen Manta eine ziemliche Auswirkung hätte. Die sind ja so riesig, da ist ma ja ein Winzling dagegen! Bin noch immer ganz hin und weg von dieser Begegnung! Ich hoffe, die Fotos von der Unterwasserkamera werden was, drückt mir die Daumen.
Am zweiten Tag gings auf die andere Seite der Insel für einen Hubschrauberflug über den aktiven Vulkan auf der Insel. Wie der Name schon sagt, ist diese Insel wirklich groß, wir sind da 2,5 Stunden unterwegs gewesen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 mph...also nicht wirklich schnell. Das Navi hat auf dieser langen Strecke auch nicht wirklich Abwechslung geboten. Nach ein bissl links hier und ein bissl rechts da, hieß es ca. 10 Minuten nach der Abfahrt: Fahren Sie 93 Meilen...*ächz*
Der Hubschrauberflug hat meine Erwartungen nicht übertroffen, aber die waren auch nicht wirklich hoch. Ich hab mir nicht erwartet, dass ich da jetzt Ströme von Lava sehe und so war es dann auch. Was den Flug aber ungemein aufgewertet hat, waren drei Herren aus Boston, die mit uns im Hubschrauber gesessen sind. Die drei waren echt allerliebst... furchtbar aufgeregt, weil Hubschrauberflug über Lava um Gottes willen und Ach, herrje. :o))) Einen Hubschrauberflug mit den Village People ist halt echt ein Erlebnis. :)
Ab da ging der Tag noch steil bergauf, weil a) ich in einem Restaurant was bestellt und bekommen hat, was mir über die Maßen geschmeckt hat (für mich ja alles andere als selbstverständlich) und b) ein paar Geschäfte weiter ein Candy Shop war, wo es mir die Gucker rausgehaut hat! Ein Tag in Disneyland ist genauso schön. *gg*
Am dritten Tag gings fahrdauertechnisch wieder ans Eingemachte, 2,5 Stunden zum Volcano National Park um mal diese riesigen Lavafelder und die verschiedenen Krater der Vulkane dort genau inspizieren zu können. :) Pünktlich bei unserer Ankunft fing es zu regnen an und hörte auch nicht mehr auf. Als ob ich mich davon stoppen ließe! *rofl* So ein 6km Spaziergang über Stock und (Lava)Stein ist ja grad mal ausreichend um das Frühstück zu verdauen. :) Nach 2 Stunden waren wir pitschnass und ich hatte die Nase vom Regen gestrichen voll. :) Von da an hab ich andächtig aus dem warmen Auto raus, die Lavafelder bewundert...was auch ging, ist ja fast alles in diesem Park mit dem Auto erreichbar... schließlich sind wir ja in Amerika. :)
Morgen vormittag wird am Pool nochmal richtig Sonne getankt und dann gehts weiter auf Maui und dort will ich keinen einzigen Regentropfen sehen. :) 3 Tage Regen auf Big Island sind mehr wie genug. :)
Alles Liebe
Verena




Comments
Hallo :-)
.... und Du bist sicher, dass Du die Fotos selbst gemacht hast und nicht aus einem Reiseprospekt rauskopiert hast?!?.... ;-)
Die sind echt ein Wahnsinn!! :-)
Deine Schilderungen sind ja echt köstlich hihihihihi - vielleicht fährst ja doch mal mit mir auf Uraub - könnt´s gar nicht erwarten so viele "etwas andere" Menschen kennenzulernen. Und dabei dachte ich immer, dass ICH solche Leute anziehe - aber wie ich grad feststelle bist Du ggfs noch ärger als ich ;-)
Habe schon lange Zähne auf den nächsten Eintrag!!!
..... ähm.... das schnorcheln mit Manta....?! sind dort soviele Opel-Wracks im Wasser??? ;-)
wie meinst du denn das mit dem "verschollenen backstreet boy"?
sehr schön - da muss ich auch mal hinfahren ;)
habts wirklich die grossen mantarochen getroffen ?
Ich bin bis jetzt "ghost-reader" Deiner Einträge gewesen und muß nun endlich mal auch was dazu sagen: Deine Schilderungen sind echt witzig und man kann sich die Typen richtig gut vorstellen - vor allem Village People Bandmitglieder - absolut genial!! Viel Spaß weiterhin und noch ein paar so lustige Einträge - BITTE!
An Rosi: ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG!!!!!!!!!!
@Alex: Gibts leicht kleine Mantarochen auch? *g* Nein, das waren schon die echten, großen Mantarochen. Wenn da direkt unter mir eine Rolle gemacht hat und gefühlte 20 cm nur mehr entfernt war, hab ich gemerkt, der ist doppelt so lang wie ich und MINDESTENS zweimal so breit, wie ich groß bin... also wirklich groß :)
@Edith: Danke für die Blumen! :) Ich werd mich für die letzen beiden Einträge noch mal richtig ins Zeug legen. Und Grüße werden an Rosi ausgerichtet :)
Waah echt super Fotos freu mich jedes mal die zu betrachten!! Weiter so!! Liebe Grüße aus Tokyo *schaut die nächste Folge "How I met your mother"*