Speiberei im Paradies ODER Verena' s Kampf
Trip Start
Aug 18, 2009
1
6
20
Trip End
Nov 22, 2009
Where I stayed
Ich bin wieder zurück!
Ich war auf einen 3 Tages Segeltrip auf den Whitsundays und der Boden schaukelt noch immer! Ich hab meine Schiffskollegen gefragt und bei denen dreht sich auch noch alles.
Es hat ja alles gut angefangen: Wir sind abends mit dem Schiff 2 Stunden ins Meer rausgefahren, geankert, 2 Tage lang herumgefahren, alles kein Problem....
ABER da wäre ja noch die Rückfahrt. Die ja eigentlich auch kein Problem wäre, wenn da nicht der Wind so stark gehen würde und aus der normalen See eine rauhe See macht. Und wenn die Fahrtzeit nur ca. 1,5 Stunden und nicht 3.5(!) Stunden betragen würde, wärs auch kein Problem. Und wenn das Schiff nur auf und ab schwankt ist es ja auch noch ertragbar, aber wenns in alle Richtungen schlingert...auf, ab, links, rechts, ein Bogen nach links, ein Bogen nach rechts (Bah... mir wird allein vom Schreiben wieder flau im Magen..) Fakt allerdings ist: ein 3,5 Stunden Schiffs-Tango auf rauher See ergibt: Konstante Angst zu reihern...oder benennen wir es anders: Dein Mittagessen hat anscheinend das Bedürfnis auch die schöne Aussicht mal zu betrachten und versucht sich einen Weg nach oben zu verschaffen.
Mein Kampf: Ich war so müde, konnte mich allerdings nicht hinsetzen, weil es die Übelkeit noch schlimmer machte. Jetzt hab ich mich an die Reeling geklammert, auf zittrigen Beinen stehend, und hab ständig mit dem Schiff mitbalanciert und mich auf den Horizont konzentriert, der ja gottseidank nicht schlingerte. Hinzukommt die Herausforderung NICHT ans Übergeben zu denken oder ans Essen oder an die Leute, die bereits hinter dir über der Reeling hängen um sich ihr Mittagessen nochmals anzusehen.
Nach mehr oder weniger heroischen 3 Stunden war der Hafen greifbar nahe und die See ruhiger... aber nein, das Schiff muss ja noch unbedingt kurz vor dem Hafen ne halbe Stunde genau im Wellengang stehenbleiben und das Martyrium fängt von vorne an... Und es wird gefährlich... Das darf doch net wahr sein, wenn ich solange durchgehalten hab, dass ich die letzten Minuten nicht mehr überstehe...
Ich habs geschafft, mein Magen hats durchgehalten und ich bin vor lauter Dankbarkeit an Land auf die Knie gegangen und hab den Boden umarmt (Wenn ich Ameisenhintern lecken kann, kann ich wohl auch dem Boden meine Dankbarkeit zeigen)...
Ich hätte zwar gern ein paar Übelkeitfotos für eine "Outtakes" Diashow gehabt, war aber viel zu sehr mit meiner eigener Übelkeit beschäftigt um auch noch andere dabei zu fotografien...
Zum Segeltrip: Schnorcheln war nicht so spektakulär, das Schiff hat kein gutes Equipment gehabt. Dafür war der Whitehaven Beach (der meistfotografierte Strand Australiens - unbedingt mal googeln, da bleibt euch die Spuke weg!) umso atemberaubender. Sowas hab ich noch nie gesehen. Das war wirklich so, wie wenn du in einer Postkarte spazieren gehst! Einfach unbeschreiblich! Der Quarzsand ist so fein wie Puderzucker und ist als Kamera-Killer berühmt-berüchtigt, weil dieser extrem feine Sand so fein ist und somit überall reinkommt.
Genießt die Fotos, es war einfach traumhaft dort!
Liebe Grüße
Verena
Ich war auf einen 3 Tages Segeltrip auf den Whitsundays und der Boden schaukelt noch immer! Ich hab meine Schiffskollegen gefragt und bei denen dreht sich auch noch alles.
Es hat ja alles gut angefangen: Wir sind abends mit dem Schiff 2 Stunden ins Meer rausgefahren, geankert, 2 Tage lang herumgefahren, alles kein Problem....
ABER da wäre ja noch die Rückfahrt. Die ja eigentlich auch kein Problem wäre, wenn da nicht der Wind so stark gehen würde und aus der normalen See eine rauhe See macht. Und wenn die Fahrtzeit nur ca. 1,5 Stunden und nicht 3.5(!) Stunden betragen würde, wärs auch kein Problem. Und wenn das Schiff nur auf und ab schwankt ist es ja auch noch ertragbar, aber wenns in alle Richtungen schlingert...auf, ab, links, rechts, ein Bogen nach links, ein Bogen nach rechts (Bah... mir wird allein vom Schreiben wieder flau im Magen..) Fakt allerdings ist: ein 3,5 Stunden Schiffs-Tango auf rauher See ergibt: Konstante Angst zu reihern...oder benennen wir es anders: Dein Mittagessen hat anscheinend das Bedürfnis auch die schöne Aussicht mal zu betrachten und versucht sich einen Weg nach oben zu verschaffen.
Mein Kampf: Ich war so müde, konnte mich allerdings nicht hinsetzen, weil es die Übelkeit noch schlimmer machte. Jetzt hab ich mich an die Reeling geklammert, auf zittrigen Beinen stehend, und hab ständig mit dem Schiff mitbalanciert und mich auf den Horizont konzentriert, der ja gottseidank nicht schlingerte. Hinzukommt die Herausforderung NICHT ans Übergeben zu denken oder ans Essen oder an die Leute, die bereits hinter dir über der Reeling hängen um sich ihr Mittagessen nochmals anzusehen.
Nach mehr oder weniger heroischen 3 Stunden war der Hafen greifbar nahe und die See ruhiger... aber nein, das Schiff muss ja noch unbedingt kurz vor dem Hafen ne halbe Stunde genau im Wellengang stehenbleiben und das Martyrium fängt von vorne an... Und es wird gefährlich... Das darf doch net wahr sein, wenn ich solange durchgehalten hab, dass ich die letzten Minuten nicht mehr überstehe...
Ich habs geschafft, mein Magen hats durchgehalten und ich bin vor lauter Dankbarkeit an Land auf die Knie gegangen und hab den Boden umarmt (Wenn ich Ameisenhintern lecken kann, kann ich wohl auch dem Boden meine Dankbarkeit zeigen)...
Ich hätte zwar gern ein paar Übelkeitfotos für eine "Outtakes" Diashow gehabt, war aber viel zu sehr mit meiner eigener Übelkeit beschäftigt um auch noch andere dabei zu fotografien...
Zum Segeltrip: Schnorcheln war nicht so spektakulär, das Schiff hat kein gutes Equipment gehabt. Dafür war der Whitehaven Beach (der meistfotografierte Strand Australiens - unbedingt mal googeln, da bleibt euch die Spuke weg!) umso atemberaubender. Sowas hab ich noch nie gesehen. Das war wirklich so, wie wenn du in einer Postkarte spazieren gehst! Einfach unbeschreiblich! Der Quarzsand ist so fein wie Puderzucker und ist als Kamera-Killer berühmt-berüchtigt, weil dieser extrem feine Sand so fein ist und somit überall reinkommt.
Genießt die Fotos, es war einfach traumhaft dort!
Liebe Grüße
Verena


Comments
Was soll man da noch sagen .....
Hallo Verena!
Abgesehen von ein bisschen Übelkeit ist deine Reise allemal eine Auszeit von 3 Monaten wert. Es sind wirklich beeinduckende Fotos. Sieht ja wirklich alles toll aus, gibt es da nichts negatives?
Mich würde auch mal die andere Seite interesieren ....
Wünsche dir weiterhin eine tolle Reise und bis bald, Andreas
wunderbar!!
guten morgen!
geil! :-)
hatte ja keine ahnung wie geil es in australien ist ... wahnsinn!
hab spaß und TAKE CARE!!
alles liebe!
rauhe see
*würg*
mir wird schon von deiner beschreibung schlecht =P
ich hab mich auf einem boot zwar noch nie übergeben, ich kann mich aber auch nicht an schlechtes wetter auf see erinnern ... naja ... vielleicht wird das noch.
Altes Hausmittel gegen Übelkeit an Bord
Hallo Verena,
Mein erster Seetauglichkeitstest ist zwar schon sehr lange her, aber der Tipp damals hat geholfen. Einfach ein paar Stamperl Hausmarke trinken. Naja mir war zwar danach auch schlecht.... aber es könnte ja auch vom Schnaps gewesen sein. :-) ......
Die Bilder sind umwerfend. Hier in Wien wird es von Tag zu Tag kälter und bei solchen Bildern kriegt man unweigerlich fernweh.
Es freut mich für dich, daß Du solche Bilder 'life' erleben kannst.
Bis bald
Margarete