Trip Start Mar 30, 2009
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Trip End Mar 26, 2010


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Where I stayed
Family Guesthouse

Flag of Vietnam  ,
Friday, August 7, 2009

Tag 1:
Unser Worst-Case-Szenario ist eingetroffen. Das Sechserabteil im Zug mussten wir mit vier jungen vietnamesischen Bauarbeitern teilen...zum Glueck waren diese dann aber ganz ruhig und angenehm. Um 5 Uhr morgens sind wir in Lao Cai angekommen und mit Tausenden von anderen Touristen zu den ebenfalls Tausenden von Bussen nach Sapa gelaufen. Wir wussten ja, dass es touristisch sein muss, aber so was haben wir noch nie gesehen. Nach einer Stunde Fahrt sind wir dann im 1650m hohen Sapa angekommen und haben uns fuer 10$ ein Zimmer mit dem geilsten Balkon in der Stadt ergattert...180 Grad Sicht aufs Sapa Valley :-)

Mit dem Toeffli (leider kein Pegasus) sind wir dann auf den Tram Ton Pass, den hoechsten Pass in Vietnam. Leider war es sehr neblig und grausam kalt, weshalb wir ziemlich rasch wieder im Tal waren. Den Abend haben wir natuerlich auf unserem super Balkon ausklingen lassen :-)

Tag 2:
Heute ist Trekking angesagt! Wir wollten keine organisierte Tour machen und haben uns entschlossen, das Sapa Valley auf eigene Faust zu erkunden. Da man fuer jedes Village in der Umgebung von Sapa Eintritt bezahlen muss, sind wir kurz vor der Barriere auf einem schmalen Bueffelpfad talwaerts gelaufen. Bei einer Huette mit mehreren Koetern mussten wir leider aufgeben und wieder zurueck an die Strasse...wenigstens haben wir von einem kleinen Vietnamesen einen super Bambus-Wanderstock bekommen :-)

Nach der Barriere sind wir halt doch auf dem normalen Wanderweg nach Y Linh Ho gelaufen. Im Tal mussten wir ueber eine alte Klapperbruecke und anschliessend ein paar Leute nach dem Weg fragen...Genau in dieser Zeit wurde ein vietnamesischer Schwerverbrecher in Handschellen ueber die Bruecke gefuehrt und hat doch tatsaechlich einen Fluchtversuch gestartet. Er wollte von der Bruecke springen, aber die Bullen konnten ihn an einem Seil halten....zum Glueck, sonst haetten wir unseren Wanderstock noch als Schlagstock einsetzen muessen :-)

Quer durch plateaufoermige Reisfelder, ueber diverse Baeche und an Wasserfaellen vorbei sind wir dann das ganze Sapa Valley nach Cat Cat hochgewandert. Es war einfach traumhaft und auch das Wetter hat super mitgespielt. Cat Cat ist schliesslich ein Dorf fuer die Touristen. Es wirkt alles ein bisschen gestellt und man kann den Leuten beim Arbeiten und Leben zusehen.

Das Ganze haette man auch in einer Tour machen koennen (12$ pro Person)...Zum Glueck haben wir das Geld gespart und einen super geilen Tag alleine im Sapa Valley erlebt. Schade nur, dass die vielen Farben der Reisfelder auf den Fotos nicht richtig zur Geltung kommen...

Tag 3:
Heute haben wir uns nochmals ein Toeffli genommen und sind auf dem Weg nach Lao Cai an Tausenden von Reisfeldern, Bueffelherden, Geissenhirten, etc. vorbeigekommen. Da das Wetter so schoen war, sind wir am Nachmittag nochmals auf den Tram Ton Pass und hatten eine super Aussicht nach China.

Sapa ist ganz klar eines der Highlights unserer bisherigen Reise!!
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