Morgens Bootstour - abends Caravanplanwirtschaft
Trip Start
Aug 13, 2010
1
17
26
Trip End
Sep 03, 2010
Um 7:00 Ortszeit klingelt der Wecker.
Bevor wir
weiter Richtung Süden reisen, wollen wir uns, wenn das Wetter dazu einlädt, die
Cliffs von der Seeseite ansehen. Das erste Boot fährt um 9:30 Uhr. Drei
unterschiedliche Fährgesellschaften buhlen um die Gunst der Touristen.
Der
Marktschreier von Doolin2Aaran überzeugt, oder besser gesagt, man kann sich ihm am Wenigsten
widersetzen. Die Anderen sind um kurz vor neun noch zu verschlafen.
Es fahren
Fähren zu vier verschieden Zielen; nach Inisheer, Inishmaan, Inishmore (die
Aran Islands) und zu den Cliffs of Moher. Ordentlich sind die Abfahrtszeiten
halbstündlich gestaffelt. In der Realität versuchen alle Schiffe in beliebiger
Reihenfolge um 9:30 anzulegen.
Der Kai bietet Platz für genau ein Schiff. Die
Menge der wartenden Touristen hat sich, seit ein Dutzend Kleinbusse und Busse
gehalten hat verzehnfacht. Von der Zielansage verstehen die meisten nur
Inishirgendwas und während die ersten Fähren noch nicht weg sind, versuchen
schon Reisewillige mit Tickets für die zweite Runde an Bord zu kommen.
Das
Schiff, das uns zu den Cliffs bringen soll ist, nachdem drei völlig ausgebuchte
Fähren gestartet sind, sehr übersichtlich besetzt und startet um 10:20 Uhr.
Von Seeseite bieten die Klippen einen gewaltigen
Anblick. Auch hierzu gibts einen Track.
Wieder in Doolin machen wir uns auf den Weg nach
Ennis. Ennis hat eine mittelalterliche Altstadt mit kleinen, engen Gässchen.
Ein Straßenmusiker beschallt die Fußgängerzone und die Jungs von der
städtischen Grünpflege gießen die öffentlichen Pflanzen (soviel zum irischen
Sommer und dem immer wasserspendenden irischen Regen)
Weiter Richtung Süden. Wir verlassen die Halbinsel
bei Killimere mit der Fähre über die Mündung des Shannon River.
Der anschließende Weg über die Küstenstrasse ist mit
unseren Küstenstrassenerfahrungen und der Ausblicken aus dem Norden nicht
vergleichbar. Alles wirkt weicher, abgerundeter und nicht mehr so spektakulär.
Im Gegenzug wird die Landschaft immer grüner, die Strassen etwas breiter und
die Menge der Palmen nimmt deutlich zu.
Um morgen auf die Halbinsel Dingle zu gelangen haben
wir einen Campingplatz hinter Tralee angepeilt. Wir finden ein Hinweisschild
zum Camping und Caravanpark Seaside. Das Tor ist um 17:45 schon verschlossen.
Mit etwas Glück und sehr freundlicher Hilfe finden wir jemanden, der uns einen
Platz zuweist. Nach unseren Erfahrungen im Norden Irlands nehmen wir dankend an
und stehen (als einer von zwei „DurchgangsCampern") in der eingezäunten
Parkbucht eines nicht vermieteten Mobile-Homes.
Wir hören das Meer rauschen und
wollen an der wundervollen Seaside spazieren.
Vor dem eigentlichen Strand
befindet sich ein etwas verdreckter Wasserstreifen, der mittels einer
Betonbrücke überquert werden kann.
Bevor wir die Brücke entdecken wird
ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Betreten auf eigene Gefahr geschieht.
Die Brücke, scheinbar auf gebrauchten Platten alter DDR Autobahnen gebaut endet
allerdings im knietiefen Wasser.
Hier der ganze Track


