Eine Weltreise ist kein Urlaub

Trip Start Feb 16, 2011
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Trip End Ongoing


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Flag of Germany  , Mecklenburg-Vorpommern,
Thursday, February 10, 2011

Wir haben uns also entschieden eine Auszeit in Deutschland zu nehmen und eine Reise um die Welt anzutreten. Seit Monaten laufen die Vorbereitungen und im Juni geht es ja auch schon los. Das ist nicht mehr lange.
Die meisten beneiden uns schon für den langen Urlaub, aber ein Urlaub wird es wohl eher nicht werden. Ich habe schon früher einige längere Rucksack-Reisen gemacht und kenne daher den permanenten Stress, dem man unterwegs ausgesetzt sein kann.
Wer eine Pauschalreise mit Reiseleitung bucht, hat es natürlich leicht, denn dort muss man sich um nichts kümmern und man wird immer schön an die Hand genommen. Das ist für viele Reisende auch die beste Option und manchmal ist selbst das für den einen oder anderen noch zu anstrengend. 
Wir können uns eine Pauschalreise um die Welt aber schon aus finanziellen Gründen nicht leisten und wollen es auch nicht, denn es geht dabei auch viel Individualität verloren. Wegen der Reiseleitung hat man selbst natürlich immer weniger Kontakt zu den Menschen vor Ort.
Was wir vorhaben, nennt man heute Backpacking. Es ist nichts anderes als Rucksack-Reisen. Bei solchen Individualreisen hilft einem niemand. Das ist ein Vorteil, aber auch ein Nachteil. Wenn wir irgendwo ankommen müssen wir selbst sehen wie es weitergeht, wo wir über Nacht bleiben, wie wir von A nach B kommen, wo wir etwas zu Essen bekommen und was wir vor Ort machen oder sehen wollen. Wir müssen lokale Öffnungszeiten und Fahrpläne in der jeweiligen Landessprache schon vorher kennen und wir müssen über Besonderheiten und Ausnahmen informiert sein (zum Beispiel gibt es Fahrpläne wie wir sie kennen nicht überall auf der Welt). Wir müssen wissen, wo Hostels (günstige Unterkünfte) sind und schon früh dort buchen, alle Reisepläne darauf abstimmen und immer improvisieren wenn irgendetwas plötzlich nicht funktioniert.
Und das kann oft passieren, denn viele Dinge können uns einen Strich durch die Rechnung machen. Zum Beispiel reicht schon ein großer Verkehrsstau oder ein kaputter Bus oder Verspätungen um einen Zug oder einen Flug nicht zu bekommen. Alle folgenden Flüge und Buchungen sind dann davon betroffen und man hat ein richtiges Problem. Auch das Wetter kann ziemlich große Probleme verursachen.
Wer clever ist, schafft sich also in seinem Reiseplan immer ein paar Tage Spielraum, um so etwas abzupuffern. Wir sind leider nicht besonders clever, wir wollen stattdessen das Maximum in der vorhandenen Zeit und gehen dabei eben auch etwas mehr Risiko ein. Und natürlich erhöhen wir damit auch das Stresslevel für uns selbst. Wenn nachher aber was schief geht dürfen wir uns natürlich auch nicht beschweren.
 
Noch mehr Infos und Beiträge zu unserer kompletten Weltreise findest du hier.
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