Naruto & Takushima

Trip Start Mar 10, 2010
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Trip End Jun 05, 2010


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Flag of Japan  , Shikoku,
Tuesday, March 16, 2010

Heute standen die Naruto-Strudel und Takushima auf dem Plan. Um etwas Geld zu sparen musste ich den Weg von Okayama nach Tokushima mit Lokalzügen bewältigen. Dabei bestätige sich meine Befürchtung: auf kleinen Bahnhöfen is nix mit Englisch. Lediglich die Station selber ist englisch angeschrieben, aber die Anzeigetafel für die Züge ist nur auf Japanisch verfügbar. Gottseidank hatte ich mir peinlich genau notiert wann und wo ich welchen Zug in welche Richtung nehmen muss, sonst wäre ich wohl auf einem der kleinen Bahnhöfe gestrandet.

In Naruto angekommen, lief ich erstmal direkt in die Richtung, in der ich auf der Übersichtskarte am Bahnhof eine grosse Brücke gesehen hatte (Die Naruto-Strudel sind unter einer Brücke). Nach kurzer Zeit kam mir das ganze jedoch etwas seltsam vor, da ich zwar wohl Wasser sah, aber nur in Kanälen. Als gings zurück zum Bahnhof. Es fuhr wohl auch ein Bus, aber den wollte ich nicht nehmen da ich dafür über eine halbe Stunde hätte warten müssen und es gemäss Lonley Planet ca. 15 Minuten zu Fuss war. Was für ein Fehler.
Nach den 15 Minuten stand ich auf irgendeiner Brücke, die auf dem Übersichtsplan am Bahnhof gar nicht verzeichnet war. Von der Brücke mit den Strudeln war nirgends was zu sehen. Frustriert lief ich auf das nächste Gebäude zu, wo ich mir die Zeit totschlagen konnte: Mac Donalds. Ich vermute, dass ich doch etwas falsch gelaufen bin, aber trotzdem wäre ich niemals im Leben in 15 Minuten dort gewesen. Da die Strudel nur in einem bestimmten Zeitraum am Tag aktiv sind, hatte ich also einen ganzen Tag mehr oder weniger sinnlos Zeit verschwendet weil Lonley Planet falsche Angaben machte. Was ein Spass.

Nunja, in Tokushima angekommen hatte ich dementsprechend auch nicht die Nerven und Lust dazu, einen der Tempel zu suchen. Zu gross war meine Angst wieder nur sinnlos herumzuirren und am Ende den Zug nach Oboke zu verpassen. Also setzte ich mich in den Bahnhof und schlug dort die zwei Stunden mit Blogschreiben tot. Auch wenn ich wohl erst in Kochi wieder ins Internet kann. Übernachtet habe ich in Oboke, was in Iya-Tal liegt. Der nette Besitzer hat mich vom Bahnhof zum Hotel gefahren, wofür ich sehr dankbar war. Der Weg schlängelte sich zuerst einen Berg hinauf und dann wieder hinab, ich hätte sicher eine Stunde zu Fuss gebraucht. Ich bin sehr gespannt, wie es hier tagsüber aussieht. Es gibt hier wohl wilde Rehe, Waschbären und sogar Affen. Immerhin den Waschbär habe ich schon auf der Fahrt zum Hostel gesehen. Die Unterkunft selber ist sehr bescheiden eingerichtet. Um aufs Klo zu gehen, muss ich vom Wohnzimmer raus auf einen schmalen Steg, der um das Gebäude herumführt, wo dann das Klo ist. Immerhin hatte ich ein grosses Zimmer nur für mich, da nebst mir nur noch zwei weitere Gäste da waren.


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