Spass UND Spiel am Vegas Airport

Trip Start Jun 20, 2010
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Trip End Sep 15, 2010


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Flag of United States  , Utah
Thursday, August 12, 2010

Okay, heute wird's wieder etwas ungekürzt und ungeschliffen, denn ich will morgen eigentlich relativ früh raus. Ich bin zurück in Utah, im kleinen Dörfchen Springdale. Und die, die schon hier waren, werden nun auch wissen, was in den nächsten zwei Tagen so an Bildern kommt. 







Mal wieder gepennt bis kurz vor Check-out, wurde ja gestern auch wieder spät (Youtube und Anwalts-Filmchen suchen sei Dank). Dann mit Sack und Pack bei sängender Hitze dem Strip entlang - irgendwie passte ich so gar nicht zwischen all die Luxus-Kasinos. Schliesslich den ersten Bus genommen, bis zu irgendeinem städtischen Busterminal nahe des Flughafens. Zu meiner Überraschung hat man von dort einen wunderbaren Blick auf die Abflüge sowohl der Pisten 25 als auch 19, muss man sich also merken. Unerwartet konnte ich einen netten goldenen BBJ erlegen, sowie eine der ominösen weissen B737 mit rotem Streifen, die in die strenggeheeeeeiime Area 51 fliegen. 


Eigentlich war ich ja unterwegs zum Flughafen selber, um dort einen Shuttle zu meiner nächsten Destination zu nehmen. Aber nun war ich angefixt, hatte noch zwei Stunden Zeit, und die Busse fuhren im Gegensatz zu gestern auch wieder normal. Also ab zum Spot von gestern, der nun, mit einigermassen passablem Licht (besser Sonne von oben als von vorne) auch ungemein schönere Resultate lieferte. Die anderen Besucher wunderten sich zwar lautstark, was der Typ im Sandwich zwischen zwei schwer aussehenden Rucksäcken mitten in der heissen Wüste zu suchen hatte, aber ich hatte meinen Spass. Der Verkehr war auch recht ordentlich - neben dem Southwest-Gerümpel und den übrigen Mainline-Verdächtigen wären als Highlights zwei Mexikaner zu nennen, sowie natürlich die Heavies von Virgin Atlantic und Condor. Jaja, in gut einem Monat schon sitze ich dann in letzterer auch wieder drin.

Achja, ne Alaska Airlines im Disneyland-Farbenkleid gab's auch noch. Und das Teil bereitete mir einige Probleme, warf es doch meinen ganzen Zeitplan über den Haufen. Ich musste einfach noch kurz dort bleiben und einen Schuss wagen. Das waren rückblickend 10 Minuten zu viel. Nun blieb noch eine knappe Stunde, um auf die andere Seite der Piste zum Terminal zu gelangen. Müsste ja eigentlich reichen, und mein Plan war sowieso wasserdicht: 100 Meter vom Fotopunkt entfernt gibt's eine Tankstelle; dort ein Taxi kommen lassen, und gut ist. Nunja, was mein Plan nicht vorsah war, dass mich der Mann im Tankstellenshop bemitleidend anschauen und durch seine monströse Zahnlücke pfeiffen würde, dass er kein Telefon besässe. Auch kein Problem, wieder hundert Meter weiter hatte ich bereits ein Hotel erspäht. Tja, blöd nur, dass dieses sich noch im Bau befand und erst noch zu eröffnen hatte (bietet dann aber Zimmer mit Pistenblick - La Quinta Inn, fest vormerken!). 

Gut, ich wusste ja, dass 5 Minuten weiter noch ein Hotel wartete. Dort bestellte man mir dann auch brav mein Taxi - nur brauchte dieses vermaledeite Teil ganze 25 Minuten, bis es aufkreuzte. So kam ich dann 20 Minuten zu spät, und mein Bus war weg. Alles kein Problem, wie mir der Inhaber des kleinen Shuttle-Unternehmens am Telefon versicherte. In drei Stunden ginge der Nächste, und Platz hätte es auch noch. Der entschuldigte sich sogar noch, dass sie nach 15 Minuten des Wartens dann doch abgefahren sind! So hatte ich nun drei Stunden am Airport und konnte endlich noch ein letztes To-Do abhaken - das Gämbeln! Jaja, auch im Terminal wimmelt es von einarmigen Banditen - und welcher Ort würde mir mehr Glück bringen, als ein Flughafen? Die Kasinos, so schön sie sich auf den Fotos machen, sind dann nämlich doch nicht ganz meine Welt.

Das mit dem Glück war dann aber so eine Sache. Ich gewann zwar 4 Dollar, aber erst, nachdem ich schon 8 gesetzt hatte. Natürlich wurden die 4 auf der Jagd nach Grösserem sogleich reinvestiert, warden aber nie mehr wieder gesehen. So waren dann meine 10 Dollar Spielgeld bald mal weg. Naja, vielleicht fliessen die ja in den Ausbau der Spotterpunkte (ein paar Kameralöcher im Zaun wären dann also noch nett!), dann hätte ich auch noch was gutes getan. Schliesslich auf den Shuttle gehüpft, und los ging's, zurück nach St. George. Die 2 Stunden Fahrt waren wiederum wunderschön - weite Ebenen und rote Berge erstrahlten im perfekten Abendlicht. 


Natürlich blieb's nicht bei St. George. Ich stieg in einen anderen Minivan um und es ging eine Stunde lang ostwärts. Der Fahrer war glücklicherweise ein erfahrener Landschaftsfotograf und konnte mich gleich für die ganzen kommenden Naturschönheiten mit Tipps eindecken. Stockfinster war's bereits, als er mich im kleinen Dörfchen Springdale absetzte. Hach, schön kühl ist's hier, lauschig, gemütlich, die Grillen zirpen, am Himmel tausende Sterne, weit weit weg von den Lights of Vegas. Aber natürlich bin ich nicht wegen dem Dörfchen hier, sondern wegen dem, was sich noch hinter dem Mantel der Dunkelheit versteckt. Aber das folgt dann morgen - sofern mir der Freitag, der 13. keinen Streich spielt. 



English
Had another go at spotting in Vegas, which turned out much better than yesterday. Actually it was so good that I just stayed these 10 minutes too long, and missed my bus out of Vegas. Luckily there was another one three hours later, and while waiting, I finally had the opportunity to do some gambling. What better fitting place could there be to try my luck than the airport terminal, which also has a fair amount of slot machines! Well, despite that, I still ended up losing my 10 dollars - but hey, maybe I just helped financing a new runway! Reached the next bus in time, taking me all the way back to St. George - and beyond, a sleepy small town named Springdale awaiting me as a true contrast to the hustle and bustle of Vegas. So much for a little Cliff Hanger: The town's not the reason I'm here! 
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