Traumtag in Miami!

Trip Start Jun 20, 2010
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89
Trip End Sep 15, 2010


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Flag of United States  , Florida
Saturday, July 17, 2010

Nach dem gestrigen grauen Frei-Tag lachte heute schon früh die Sonne vom blauem Himmel - höchste Zeit also, dieses Miami mal etwas genauer anzuschauen. So kann ich nun den gestrigen Eintrag sicherlich mit genügend Bilderlein kompensieren. Und Lesestoff gibt's wie immer auch mehr als genug...:-)
 
Relativ früh (für Miami Beach-Verhältnisse noch mitten in der Nacht) machte ich mich auf eine kurze Erkundungstour durch das nahe gelegene Art Deco-Viertel. Hier soll es die weltweit grösste Anzahl Häuser in diesem Baustil geben. Naja, ich kenn mich ja mit der Sache nicht so wirklich aus. So speziell erschienen mir die Bauten hier jetzt auch wieder nicht, auch wenn einige von ihnen sicherlich den einen oder anderen netten architektonischen Touch vorzuweisen hatten. Vielleicht hatte ich auch einfach nur die falsche Strasse erwischt. Anyway, mit Palmen und warmen Morgenlicht war's trotzdem ganz schön. 

 


 
 
Dann ging's mal wieder aufs Wasser - die Bootstouren sind ja nie eine schlechte Idee, schon gar nicht in einer so vom Wasser geprägten Stadt wie Miami. Umso mehr, wenn das warme Nass auch noch eine neckische türkise Farbe hat, die den Fotos den nötigen Ferieneffekt verleiht. So zuckelten wir dann also erstmal etwas durch den Hafen, wo es ausser ein paar riesigen Kreuzfahrtschiffen weiter nicht viel anzuschauen gab. Naja, doch, wie erhofft natürlich die Skyline. Aber auch wenn es die Miamianer (oder wie die Eingeborenen auch immer heissen mögen) gar nicht gerne hören, viel mehr als Apartment-Türme gibt's da nicht. 

Der zweite Teil der Tour war dann besser; es wurden die diversen VIP-Villen auf den unzähligen vorgelagerten Inseln abgeklappert, wo homo sapiens prominensis in seinem natürlichen Habitat beobachtet werden konnte. Naja, also eigentlich versteckten sie sich dann doch eher. Zugegeben, wenn ich 50 Millionen für so eine Hütte hingelegt hätte, würde es mich ja auch nerven, wenn alle halbe Stunde ein Boot mit einer Horde Gaffer vorbeigedümpelt käme. Die VIllen liessen sich aber nicht verstecken, und so gab's trotzdem was zu knipsen. Und ich freute mich doch sehr darüber, dass ich für 23 Franken die Nacht einen perfekten Sandstrand vor der Türe habe, und die mit ihren Millionenbauten nicht. Ätsch. 

Der vorausgesagt schönste Nachmittag meines Aufenthaltes musste natürlich auch noch gebührend genutzt werden, also ab an den Airport. Was so einfach tönt, ist in Tat und Wahrheit eine Bus-Odyssee von 2 Stunden und dreimal umsteigen, einmal quer durch den Kuchen durch (gopferteckel, in dieser Zeit bin ich von Zürich in Interlaken oder in irgendeinem Innerschweizer Skigebiet!). Immerhin, hier hat die Polizei extra Löcher in den Zaun geschnitten und lässt die Fotografenbande gewähren. Recht so, denn man bekommt ordentlich was geboten. Seltene karibische und südamerikanische Airlines wechseln sich mit unbekannten Frachtern ab, und es fliegt hier noch so einiges rum, was bei uns in Europa schon lange nicht mehr erlegt werden kann. 

Natürlich war meine Pistenwahl mal wieder nicht ganz so glücklich, denn dort wo ich eben nicht stand, kam wieder halb Südamerika angeflogen. Ich kann mich aber trotzdem nicht beklagen, ging ich doch auch nicht ganz leer aus (2x 727, 2x732, 2xCV580 für diejenigen, die damit was anfangen können, und "viele viele bunte Bilder" für die anderen). Schliesslich fand sich dann sogar noch ne nette Seele, die mich während dem obligaten Regenschauer in ihrem heissen Porsche rund um den Airport kutschierte, wodruch ich noch viel mehr der interessanten Leckereien einsammeln konnte, als ich mir je erträumt hätte. 
So verbrachte ich dann einen wunderschönen Nachmittag und Abend am Airport, bis fast zum letzten Sonnenstrahl, nämlich bis zum letzten Bus. 

Kleiner Dämpfer: Der Rückweg dauerte geschlagene 3 Stunden (man stelle sich das mal vor). Fragt mich nicht, wie es die Amis beim 20-Minuten-Takt schffen, dass 50 Minuten lang kein Bus auftaucht. Aber ich habe bisher auf der Reise noch kein Taxi gebraucht, und so schnell kriegt mich auch dieses Miami nicht dazu. Basta. Dann lieber dämlich am Strassenrand stehen mit meinem grässlichen Miami Beach-Shirt - auch wenn natürlich die Haltestelle wieder genau neben der Obdachlosenküche stehen musste. Weiterer kleiner Dämpfer ist das herzige Vierertrüppchen österreichischer Partykiddies, das sich in meiner Absenz im Schlafraum eingenistet hat. Offenbar sind die noch nicht mal aus dem Sandkastenalter raus - genügend Baumaterial haben sie jedenfalls angeschleppt. *Knirsch* und gute Nacht. 

English summary 
Starting the day with a walk around the Art Deco quarter, which boasts the highest number of these buildings worldwide. Well, they were okay, but surely didn't knock me off my feet (or I visited the wrong streets). Next was a boat tour, cruising the turqoise waters around Miami. Not much to see there in terms of Skyline, just lots of apartment buildings really (even if the Miamians [or whatever they're called] don't like to hear that). Next part of the cruise was checking out celebrity mansions. The celebs did a good job hiding (I admittedly didn't expect them to come out waving at a boat armed with 150 cameras), but couldn't hide their fancy multi million dollar villas. I still prefer my 23 dollar-bed at the hostel though, since at least I do have a beach right at my doorstep. Got you!
Afternoon was spent at the airport, with the way there taking 2 and the way back taking 3 hours, courtesy of the lovely but inefficient Miami Dade Transport Authority. The visit still paid off though, with a gazillion of Carribean airliners and noisy old freighters. The local spotters weren't only offering me a space in the car to wait out that daily, nasty thunderstorm, but even provided me with a full tour around the field, letting me collect even more of all the fancy stuff standing around. Thanks guys for that perfect eve!
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