The Western Wilderness

Trip Start Oct 13, 2011
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Trip End Ongoing


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Flag of Australia  , Tasmania,
Saturday, November 26, 2011

Auf gehts in den wilden Westen Tasmaniens:

Der Westen ist längst nicht so gut erschlossen wie die Ostküste und einige Kilometer hinter Smithton gibt es keine Straße im Sinne eines Mitteleuropäers mehr, sondern nur eine Dirtroad, die Bis nach Zeehan quer durch die Wildniss führt. Natürlich entscheiden wir uns für diese Route.

Wir tuckern mit dem Auto am Rocky Cape entlang, wo wir nur kurz anhalten, weil es sehr regnerisch ist. An Stanley vorbei und durch Smithton. Leider können wir den Ort mit der reinsten Luft des Erdballs (außer den menschenleeren Polen, denn vom Südpol kommt der Wind hier) nicht besuchen, weil es Aboriginal Area ist und man eine besondere Genehmigung braucht um dort hinzufahren.

Also geht es auf den Western Explorer Richtung Arthur River. Arthur River ist ein wunderschöner Fluss mit vielen Wildwasserpartien und wir übernachten im Arthur Forest in einer Picknick-Hütte (wo camping eigentlich verboten ist).
Leider regenet es die ganze Zeit "Cats and Dogs", sodass wir nicht viel Gelegenheit zu Sidetrips bekommen und den Western Explorer möglichst schnell bis Corinna hinter uns bringen. Wir fahren durch wunderbar wilde Landschaften und müssen uns gleichzeitig sehr auf die mit Schlaglöchern übersääte Straße konzentrieren. Hier kann man tatsächlich die Einsamkeit und die wilde Stille weit weg von allem menschlichen Trubel spüren.
In Corinna angekommen geht es nur mit der Fatmans Barge; einer kleinen fähre weiter, die von einem einsamen Fährmann betrieben wird, der übrigens nur aus seiner Hütte herauskommt, wenn man vor der Schranke wartet und geduldig ist. Corinna selbst besteht eigentlich nur aus ein paar Häuschen einem Kanu-Verleih und der Fähre. Ein kleines Nest, das vom Tourismus und von den Arthur River Cruises lebt.

Auf der anderen Seite des Arthur river geht es durch Zeehan und Queenstown, über die central highlands bis wir irgendwo mitten in der Wildniss etwas einmaliges finden. In der Wall in the Wilderness hat sich ein Tasmanischer künstler in Holz verewigt. Diese Holzwand soll wenn sie fertig ist ca 100 Meter lang werden und die Geschichte der Region wiederspiegeln. Die Waldarbeiter und Pioniere, die der künstler hier mehr als Lebendgroß eingraviert hat sind so detailgetreu, dass man jedes Haar und jede Ader auf den Arbeiterhänden deutlich sehen und ertasten könnte, wenn es erlaubt währe die Bildnisse anzufassen. Bis dato sind erst 50m fertig, aber allein das und die kunstfertigkeit lassen einen staunen.

An diesem Tag besuchen wir außerdem noch den Tahoon Forest Airwalk, der zwar ganz schön angelegt ist, aber mit 25 dollar einfach zu teuer war. Im Endeffekt haben die Aussies hier einfach eine Stahlkonstruktion in den Wald gehängt und man kann über ein paar hängebrücken laufen. Ist wohl eher was für ältere Ehepaare und ihr Wohnmobil, oder Familien, die nur ein bisschen spazieren wollen.

EIn Stück weiter bei den Hastings Caves and Thermal Springs erleben wir mal wieder die lockere und außergewöhnliche Art der Aussies (und besonders der Tassies). Wir kommen bei den Thermalquellen an, worauf wir uns schon lange gefreut haben, aber die machen bschon sehr früh zu und wir haben nur noch eine halbe stunde. Aber als Timo fragt, ob wir denn über nacht auf dem Parkplatz bleiben dürften, sagt der Ranger nur: "No that is of corse not possible, sorry!"
Allerdings fügt ert noch etwas leiser und einem Zwinkern hinzu: "But after 3:30 nobody is here any more".  Also warten wir auf dem Parkplatz bis alle Touristen und der Ranger sich davon machen. Dieser kommt mit seinem Jeep noch kurz zu uns rüber und sagt in ganz selbstverständlichem Ton: "Hey I just wanted to tell you that i forgot to lock the gate and the fence is not that high. Furthermore somehow the showers are still hot. Have a nice evening boys."
Wir schauen uns immer noch grinsend und etwas ungläubig an, wärend der Ranger um die nächste Ecke biegt.

So haben wir ein wunderbares kleines Paradies mit heißen quellen ganz für uns und wir können uns wunderbar erfrischen bevor es weiter geht zum Southcape.


Smithton hotels Slideshow

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