Fahrt zum Zion National Park
Trip Start
Apr 01, 2012
1
53
83
Trip End
Jun 01, 2012
Where I stayed
Heute haben wir nach dem Frühstück im Bryce Canyon National Park unsere Sachen gepackt und sind gen Zion National Park aufgebrochen. Die Fahrt dort hin hat nicht lange gedauert und es waren auch nur ca. 80 Meilen. Wir haben trotzdem eine ausgedehnte Pause in Orderville gemacht, einem kleinen Ort auf dem Weg, der einen sehr schönen kleinen Stadtpark hat. Den haben wir im Vorbeifahren gesehen und da wir schon eine Stunde unterwegs waren, haben wir da gehalten und uns etwas Bewegung verschafft. Erich konnte mal wieder Freundschaft mit einem pieksigen Rasen machen, den er dann am Ende aber doch auch ohne Decke bekrabbelt hat.
Die Weiterfahrt in den Zion National Park war dann landschaftlich sehr schön, da die Natur etwas "saftiger" als bisher war und auch wieder tolle Felsformationen zu sehen waren. Auf der Straße, die in den Park führt, mussten wir durch einen Tunnel durch, der sich schon in dem Nationalpark gefindet. Da dieser recht schmal ist und nach oben abgerundet, wurden wir mit unserem großen RV von einer Rangerine angehalten, die dann per Funk auf der Gegenseite den Verkehr gestoppt hat. Nach ein paar Minuten Wartezeit konnten wir dann allen voran (hinter uns hatte sich inzwischen auch ein Stau gebildet) in den Tunnel fahren, ohne mit Gegenverkehr zu rechnen. Grund der ganzen Aktion ist, dass RVs wie unseres ganz in der Mitte des Tunnels, also zur Hälfte auf beiden Fahrbahnen fahren müssen, da sonst die Gefahr des Aneckens an die Tunneldecke besteht. Sehr abenteuerlich! Wir waren dann auch froh, als wir heil am anderen Ende wieder herauskamen.
Doch da war der Spaß noch nicht vorbei, es ging nämlich auf Serpentinen steil nach unten. Wir also mit Motorbremse und ca. 20 Meilen da runter und ab und zu an einem Aussichtspunkt raus, auch um die anderen Autos vorbei zu lassen. Wir haben es dann aber doch heil zum Campground geschafft, den wir ansteuern wollten. Der South Campground liegt direkt am Visitor Center und wir hatten das Glück, noch ein paar Stellplätze zur Auswahl zu haben. Heute Abend hat Carsten noch einmal eine Runde mit unserem quängelnden Erich gedreht und da sah alles ziemlich belegt aus.
Wir sind dann also nachmittags, nachdem wir auf dem Campground "eingecheckt" haben (wieder mal Selbstregistrierung, wo man das Geld in einem Umschlag legt und einwirft), erst mal zum Visitor Center, um uns über die möglichen Wanderungen zu informieren. Heute wollten wir keine mehr machen, denn die eine, die wir gestern hatten, war anstregend genug. Aber wir haben uns schon etwas schönes für morgen und übermorgen rausgesucht, bleiben also bestimmt zwei Nächte, wenn nicht sogar mehr.
Den RV können wir mal zur Abwechslung stehen lassen, dann hier werden die Aussichtspunkte und Wanderwege mit einem Schuttlebus erschlossen, der alle paar Minuten fährt. Wir haben also vor, unseren Rucksack zu packen mit allem, was wir so tagsüber benötigen, und dann per Bus zu den Wanderungen zu fahren. Der Bus hält am Visitor Center, das nur 200 Meter von unserem Stellplatz entfernt ist. Perfekt! Einziger Wermutstropfen: Hier ist Camping angesagt, also kein Full Hookup mit Strom und fließend Wasser. Wir können aber immer Wasser nachtanken und unseren Abwassertank entleeren, da an der Einfahrt des Campingplatzes eine Frisch-/Abwasserstation ist, die man kostenlos nutzen kann. Was den Strom betrifft, so können wir notfalls den Motor oder den Generator laufen lassen, dann haben wir auch hier 120 V und können die Mikrowelle nutzen. Also dürfte die Versorgung gesichert sein.
A propos Versorgung: Da wir einen Tiefkühler haben, haben wir uns auch eine Packung Eis gegönnt. Jetzt schaut mal auf die Bilder in der Anlage - Sieht das Eis IN der Packaung aus wie das Eis AUF der Packung? Eine Unverschämtheit! Schmeckt wie milchig weiß gefärbtes Wassereis (harmoniert daher gut mit unserem nach Wasser schmeckenden "Berg-Bier") und enthält kaum welche von den auf der Packung angepriesenen Schokoladen- und Karamellstücken. Bloß schnell essen, damit wir neues kaufen können. Wir befinden uns also gerade in der Phase der Vernichtung von Bier- und Eis-Vorräten. Das kann ja nur in Übergewicht enden.... Und Mitte Juni hat Carsten auch noch den Firmenlauf vor sich - eine Blamage vor der ganzen Belegschaft!
Hier das heutige Rätsel für Euch: Wie viele Raupen zählt Ihr auf dem Baumstamm, den wir fotografiert haben? Warum wir überhaupt Raupen fotografieren? Nun, es gibt hier Tausende, ach Millionen davon! Wir haben auch eins der Nester am Baum fotografiert. Hier ist alles voll davon! Wir hatten vor kurzem unterwegs schon einmal ein paar Bäume gesehen, die so befallen waren, aber das hier übersteigt alles. Wir haben eine Rangerine gefragt, was das denn sei, und sie hat uns heute erklärt, das seien die Raupennester, aus denen sich die fertigen Raupen fallen lassen, irgendwann verpuppen und dann hässliche Motten werden. Wie gesagt, hier ist alles voll davon. Carsten hat heute Abend etwas draußen gesessen und an Erich's Wanderstock geschnitzt, da sind mehrmals ein paar Raupen gleichzeitig an seinen Beinen hochgekrabbelt. Scheint aber besser zu sein als letzte Woche, als laut Rangerine Raupen vom Himmel regneten!
Zum Wanderstock: Carsten hat im Bryce Canyon einen Stock mitgenommen (ja, wir wissen, dass man kein Holz und sonstige Gegenstände der Natur aus dieser entfernen soll, zumindest nicht in den Nationalparks!) und sich vorgenommen, für Erich daraus einen Wanderstock zu schnitzen. Die ersten Geh- und Stehversuche legt er ja schon an den Tag und daher wird es ja wohl höchste Zeit! Heute Abend hat Carsten mit dem Schnitzen angefangen und ist eigentlich auch schon fertig geworden. Katja hat derweil mit Erich innen im RV gespielt und beide haben Carsten ab und an zugeschaut. Erich soll ja begreifen, in welche Gefahr sich sein Vater begibt (scharfes Messer und Säge am Leatherman!), um ihm einen Wanderstock zu schnitzen. Erich hat sich mit seinem Geschenk aber nur kurz befasst und dessen Zweck wohl noch nicht ganz verstanden. Auf jeden Fall musste erst mal herzhaft gekostet werden, ob das Holz denn auch schmeckt. War wohl nicht so prickelnd, da gefallen ihm die Autoschlüssel schon besser.
Ach so, zwischen Ankunft, Besuch beim Visitor Center und Abendgestaltung sind wir noch zum nahe gelegenen Museum gegangen, wo wir uns eine Ausstellung über den Park und dessen Erschließung und auch einen Film über den Nationalpark angeschaut haben. Erich hat auf dem Teppich des Ausstellungsraumes fröhliche Steh- und Gehversuche mit Mama gemacht und ist auf allen Vieren ein paar nett lächelnden Leuten entgegen gekrabbelt. Die haben sich entweder zu ihm auf den Boden gesetzt (wie der Kanadier aus Quebec) oder ihn auf den Arm genommen (wie der Typ, der irgendwie aussah wie ein Inder, bestimmt aber keiner war). Auf jeden Fall sind alle sehr, sehr kinderfreundlich und kontaktfreudig hier, wie auch schon bisher auf unserer Reise.
Gut vorbereitet und mit dem nötigen Hintergrundwissen aus dem Museum können wir also morgen frisch in den Tag starten. Wir haben vor, um 9:30 Uhr eine von einem Ranger geführte Tour zu machen, die ca. 2 Stunden dauert und in der Nähe des Campingplatzes beginnt. Sollte machbar sein, da wir ja diesmal nirgendwo hin fahren müssen und daher auch den RV nicht vorbereiten müssen, sprich: der Abwasch kann stehen bleiben bis wir zurück sind. Mal sehen, ob wir dann noch ein paar Aussichtspunkte mit dem Shuttle-Bus anfahren oder noch ein wenig wandern gehen. Auf jeden Fall bietet der Park genug, um ein wenig hier zu bleiben, bevor es weiter geht nach Las Vegas. Wir werden auf jeden Fall weiter berichten!
Die Weiterfahrt in den Zion National Park war dann landschaftlich sehr schön, da die Natur etwas "saftiger" als bisher war und auch wieder tolle Felsformationen zu sehen waren. Auf der Straße, die in den Park führt, mussten wir durch einen Tunnel durch, der sich schon in dem Nationalpark gefindet. Da dieser recht schmal ist und nach oben abgerundet, wurden wir mit unserem großen RV von einer Rangerine angehalten, die dann per Funk auf der Gegenseite den Verkehr gestoppt hat. Nach ein paar Minuten Wartezeit konnten wir dann allen voran (hinter uns hatte sich inzwischen auch ein Stau gebildet) in den Tunnel fahren, ohne mit Gegenverkehr zu rechnen. Grund der ganzen Aktion ist, dass RVs wie unseres ganz in der Mitte des Tunnels, also zur Hälfte auf beiden Fahrbahnen fahren müssen, da sonst die Gefahr des Aneckens an die Tunneldecke besteht. Sehr abenteuerlich! Wir waren dann auch froh, als wir heil am anderen Ende wieder herauskamen.
Doch da war der Spaß noch nicht vorbei, es ging nämlich auf Serpentinen steil nach unten. Wir also mit Motorbremse und ca. 20 Meilen da runter und ab und zu an einem Aussichtspunkt raus, auch um die anderen Autos vorbei zu lassen. Wir haben es dann aber doch heil zum Campground geschafft, den wir ansteuern wollten. Der South Campground liegt direkt am Visitor Center und wir hatten das Glück, noch ein paar Stellplätze zur Auswahl zu haben. Heute Abend hat Carsten noch einmal eine Runde mit unserem quängelnden Erich gedreht und da sah alles ziemlich belegt aus.
Wir sind dann also nachmittags, nachdem wir auf dem Campground "eingecheckt" haben (wieder mal Selbstregistrierung, wo man das Geld in einem Umschlag legt und einwirft), erst mal zum Visitor Center, um uns über die möglichen Wanderungen zu informieren. Heute wollten wir keine mehr machen, denn die eine, die wir gestern hatten, war anstregend genug. Aber wir haben uns schon etwas schönes für morgen und übermorgen rausgesucht, bleiben also bestimmt zwei Nächte, wenn nicht sogar mehr.
Den RV können wir mal zur Abwechslung stehen lassen, dann hier werden die Aussichtspunkte und Wanderwege mit einem Schuttlebus erschlossen, der alle paar Minuten fährt. Wir haben also vor, unseren Rucksack zu packen mit allem, was wir so tagsüber benötigen, und dann per Bus zu den Wanderungen zu fahren. Der Bus hält am Visitor Center, das nur 200 Meter von unserem Stellplatz entfernt ist. Perfekt! Einziger Wermutstropfen: Hier ist Camping angesagt, also kein Full Hookup mit Strom und fließend Wasser. Wir können aber immer Wasser nachtanken und unseren Abwassertank entleeren, da an der Einfahrt des Campingplatzes eine Frisch-/Abwasserstation ist, die man kostenlos nutzen kann. Was den Strom betrifft, so können wir notfalls den Motor oder den Generator laufen lassen, dann haben wir auch hier 120 V und können die Mikrowelle nutzen. Also dürfte die Versorgung gesichert sein.
A propos Versorgung: Da wir einen Tiefkühler haben, haben wir uns auch eine Packung Eis gegönnt. Jetzt schaut mal auf die Bilder in der Anlage - Sieht das Eis IN der Packaung aus wie das Eis AUF der Packung? Eine Unverschämtheit! Schmeckt wie milchig weiß gefärbtes Wassereis (harmoniert daher gut mit unserem nach Wasser schmeckenden "Berg-Bier") und enthält kaum welche von den auf der Packung angepriesenen Schokoladen- und Karamellstücken. Bloß schnell essen, damit wir neues kaufen können. Wir befinden uns also gerade in der Phase der Vernichtung von Bier- und Eis-Vorräten. Das kann ja nur in Übergewicht enden.... Und Mitte Juni hat Carsten auch noch den Firmenlauf vor sich - eine Blamage vor der ganzen Belegschaft!
Hier das heutige Rätsel für Euch: Wie viele Raupen zählt Ihr auf dem Baumstamm, den wir fotografiert haben? Warum wir überhaupt Raupen fotografieren? Nun, es gibt hier Tausende, ach Millionen davon! Wir haben auch eins der Nester am Baum fotografiert. Hier ist alles voll davon! Wir hatten vor kurzem unterwegs schon einmal ein paar Bäume gesehen, die so befallen waren, aber das hier übersteigt alles. Wir haben eine Rangerine gefragt, was das denn sei, und sie hat uns heute erklärt, das seien die Raupennester, aus denen sich die fertigen Raupen fallen lassen, irgendwann verpuppen und dann hässliche Motten werden. Wie gesagt, hier ist alles voll davon. Carsten hat heute Abend etwas draußen gesessen und an Erich's Wanderstock geschnitzt, da sind mehrmals ein paar Raupen gleichzeitig an seinen Beinen hochgekrabbelt. Scheint aber besser zu sein als letzte Woche, als laut Rangerine Raupen vom Himmel regneten!
Zum Wanderstock: Carsten hat im Bryce Canyon einen Stock mitgenommen (ja, wir wissen, dass man kein Holz und sonstige Gegenstände der Natur aus dieser entfernen soll, zumindest nicht in den Nationalparks!) und sich vorgenommen, für Erich daraus einen Wanderstock zu schnitzen. Die ersten Geh- und Stehversuche legt er ja schon an den Tag und daher wird es ja wohl höchste Zeit! Heute Abend hat Carsten mit dem Schnitzen angefangen und ist eigentlich auch schon fertig geworden. Katja hat derweil mit Erich innen im RV gespielt und beide haben Carsten ab und an zugeschaut. Erich soll ja begreifen, in welche Gefahr sich sein Vater begibt (scharfes Messer und Säge am Leatherman!), um ihm einen Wanderstock zu schnitzen. Erich hat sich mit seinem Geschenk aber nur kurz befasst und dessen Zweck wohl noch nicht ganz verstanden. Auf jeden Fall musste erst mal herzhaft gekostet werden, ob das Holz denn auch schmeckt. War wohl nicht so prickelnd, da gefallen ihm die Autoschlüssel schon besser.
Ach so, zwischen Ankunft, Besuch beim Visitor Center und Abendgestaltung sind wir noch zum nahe gelegenen Museum gegangen, wo wir uns eine Ausstellung über den Park und dessen Erschließung und auch einen Film über den Nationalpark angeschaut haben. Erich hat auf dem Teppich des Ausstellungsraumes fröhliche Steh- und Gehversuche mit Mama gemacht und ist auf allen Vieren ein paar nett lächelnden Leuten entgegen gekrabbelt. Die haben sich entweder zu ihm auf den Boden gesetzt (wie der Kanadier aus Quebec) oder ihn auf den Arm genommen (wie der Typ, der irgendwie aussah wie ein Inder, bestimmt aber keiner war). Auf jeden Fall sind alle sehr, sehr kinderfreundlich und kontaktfreudig hier, wie auch schon bisher auf unserer Reise.
Gut vorbereitet und mit dem nötigen Hintergrundwissen aus dem Museum können wir also morgen frisch in den Tag starten. Wir haben vor, um 9:30 Uhr eine von einem Ranger geführte Tour zu machen, die ca. 2 Stunden dauert und in der Nähe des Campingplatzes beginnt. Sollte machbar sein, da wir ja diesmal nirgendwo hin fahren müssen und daher auch den RV nicht vorbereiten müssen, sprich: der Abwasch kann stehen bleiben bis wir zurück sind. Mal sehen, ob wir dann noch ein paar Aussichtspunkte mit dem Shuttle-Bus anfahren oder noch ein wenig wandern gehen. Auf jeden Fall bietet der Park genug, um ein wenig hier zu bleiben, bevor es weiter geht nach Las Vegas. Wir werden auf jeden Fall weiter berichten!

