Buenos dias Sudamerica

Trip Start Oct 20, 2009
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Trip End Feb 22, 2010


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Flag of Peru  ,
Tuesday, October 20, 2009

Eigentlich wollten wir ja gar keine Blogeinträge machen, doch damit wir uns später wieder an unsere Erlebnisse erinnern können, schreiben wir nun doch ein paar Zeilen.

Der Flug von Zürich über Madrid nach Lima war lange und anstrengend, doch es war ein Vorgeschmack auf die langen Reisen, die noch vor uns liegen. Sobald wir über das Südamerikanische Festland flogen, bemerkten wir erst wie gross der Amazonas-Urwald wirklich ist. wir flogen bestimmt 2-3 Stunden nur über Bäume und Flüsse, die sich endlos durch die Landschaft schlängelten. Später erreichten wir die Anden, welche hoch in den Himmel ragten. Dahinter versteckte sich im Nebel unsere Zieldestination Lima.

Lima ist eine riesige Stadt, welche ca. acht Monate im Jahr unter einer Nebeldecke steckt und von der Armut der Bevölkerung gezeichnet ist. Es gibt viele Indigene die in den Bergen keine Existenzmöglichkeit mehr sehen und deshalb nach Lima an die Küste ziehen. eigentliche Bettler sieht man kaum, die Leute versuchen immer etwas zu verkaufen um ein bisschen Geld zu verdienen, auch wenn es nur einzelne Kaugummis sind.

Die Stadt hat nicht wirklich viel zu bieten und versinkt im Verkehr, welcher aus sehr alten Autos, Bussen und Lastwagen besteht, welche in Kombination mit dem ständigen Nebel die Feinstaubbelastung extrem verstärken. Als nicht Besitzer eines Fahrzeuges bewegt man sich mit so genannten Collectivos fort. das sind Minivans mit etwa 10 Sitzplätzen und genau so vielen Stehplätzen (wenn man sich eng aneinander kuschelt). Es hängt sich immer einer aus dem Collectivo raus und schreit wohin es geht. Auch wenn es immer sehr hektisch zu und her geht, sei es auf der Strasse, welche dem Fahrer die volle Konzentration abverlangt oder im Bus mit dem ständigen Wechsel der Passagiere, haben sie (Fahrer und "Schaffner") immer alles im Griff und schaffen es sogar während der Fahrt von allen Passagieren das Geld einzusammeln. Ein- und aussteigen kann man wo man will und eine Fahrt kostet umgerechnet etwa 40 Rappen.

Das Leben ist allgemein viel günstiger hier. für die Übernachtung zahlt man
5-20 Franken für ein Doppelzimmer und essen kann man für 2-3 Franken.
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