Zu Füssen von Darwins Kapitän

Trip Start Oct 20, 2009
1
45
56
Trip End Feb 22, 2010


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow

Flag of Argentina  , Santa Cruz,
Thursday, January 21, 2010

Trotz den Strapazen im NP Torres del Paine hatten wir noch nicht ganz genug vom Trekken und machten uns in El Chalten mit gepacktem Rucksack auf einen Weiteren Dreitagestripp.

Während Anita und Tobi bereits in der Nacht noch los liefen, verbrachten wir zuerst noch eine windige Nacht in El Chalten. El Chalten ist ein Touristenkaff wie es im Buche steht. Ausser Unterkünften, Restaurants und Outdoorshops gibt es hier überhaupt nichts. Der Grund für all die Touristen ist das Nationalreserve und der Nationalpark Los Glacieres in welchem sich, zwei sehr imposante und spitzige Berge befinden, welche zirka 3600 Meter hoch sind, während El Chalten auf 400 Metern liegt. Der eine ist der Cerro Torre und der andere der Fitz Roy, welcher nach dem Kapitän von Charles Darwins Beagle benannt wurde.

Als es am nächsten Morgen mit Maria los ging profitierten wir einmal mehr von unserem Wetterglück. Es war strahlendblau, nur den Wind wussten wir nicht wie abschalten. Nebenbemerkung: In Chalten trafen wir einen Freund (mit dem wir vor zweieinhalb Monaten auf dem Machu Picchu waren) und bei ihm hatte es die letzten drei Tage in El Chalten nur geregnet.

Wir machten eine gemütliche einigermassen flache Wanderung von etwa drei Stunden an einer kleinen Lagune vorbei und stets mit herrlichem Blick auf die Spitzen des Fitz Roy. Danach waren wir dann aber doch froh, dass wir unseren schweren Rucksäcke abschnallen und unser Zeltlager aufschlagen konnten. Ohne Gepäck gings dann noch etwa 400 Meter in die Höhe zu den Lagunen Los Tres (wir sahen jedoch nur zwei), welche sich am Fusse des Fitz Roy befinden. Der harte Aufstieg hatte sich gelohnt, doch auch dort oben fanden wir den Schalter gegen den Wind nicht.:-(

Als in der Nacht der Wind nach liess, wie soll es anders sein, fing es an zu regnen. Was für uns ein guter Grund war bis um 10 Uhr auszuschlafen. Ehrlich gesagt war es auch ein bisschen eine Qual, denn wenn man bereits um 20 Uhr ins Bett bzw. auf's Mätteli liegt, weil es draussen zu kalt ist, weiss man nach 14 Stunden nicht mehr wie man sich drehen soll, damit es einigermassen bequem ist. Frühstück gab’s dann auch im "Bett" und zwar feine Müsli mit Milchpulver und nicht mehr das schleimige Porridge. Doch wieder mal war das Wetter auf unserer Seite. Sobald es ans zusammenpacken ging, hörte es auf zu regnen und wir konnten sogar noch unser Zelt trocken zusammenpacken. Bei Sonnenschein ging’s zum Cerro Torre, welcher jedoch in Wolken verhangen nur erahnbar war. Für einmal kein Glück. Auch am nächsten Morgen standen wir extra zum Sonnenaufgang auf um die Türme im Morgenrot bestaunen zu können. Doch es zeigte sich das gleiche Bild wie am Vorabend: Super schönes Wetter nur die Torres versteckten sich in einer Nebelwand. Richtiges Postkarten Wetter: Ab in den nächsten Shop und Postkarten anschauen.;-)

Zurück in El Chalten gab’s wohlverdienten Kaffee und Kuchen. Mmmh. Nun noch schnell ein letztes Mal unsere Wanderschuhe im patagonischen Wind auslüften und dann ab Richtung Buenos Aires. Endlich wieder einmal Stadtleben und wärmere Temperaturen ohne Wind. 
Slideshow Report as Spam

Use this image in your site

Copy and paste this html: