Soll noch einer sagen Arosa liegt am A... der Welt

Trip Start Oct 20, 2009
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Trip End Feb 22, 2010


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Where I stayed
La Paloma

Flag of Chile  ,
Wednesday, December 16, 2009

Von Arica ging's um 7 Uhr morgens von Meeresniveau innerhalb von drei Stunden auf 3500 M.ü.M. nach Putre. Es ging wirklich extrem in die Höhe und wir waren froh, dass wir bereits an die Höhe gewöhnt waren.

Man könnte meinen, dass nach Putre eine kleine Schotterstrasse hoch führt doch es war eine halbe Autobahn. Während auf der Chur-Arosa Strasse keine 40 Tönner fahren dürfen sind auf dieser Strasse wahrscheinlich über 90% der Fahrzeuge um einiges schwerer. Denn es ist die internationale Strasse die den Hafen von Arica mit La Paz verbindet und man kann meinen, dass Bolivien alles über diese Strasse importiert.

Von Putre aus machten wir einen Ausflug zum Parque Lauca, einem unserer grossen Ziele in Chile (und das nur, weil wir ein paar Fotos in einem Reisebuch gesehen haben). Von Putre aus ging es nochmals tausend Meter in die Höhe auf 4500m. Die Landschaft ist ziemlich karg doch wunderschön. Unser Weg führte vorbei an verschiedenen Lagunen mit riesigen Lama, Alpaca und Vicuña Herden und einigen 6000-er im Hintergrund. In Parinacota einem winzigen Dorf auf 4300m besichtigten wir eine der schönsten Kirchen von Chile. In dieser Kirche hat es einen Tisch der festgekettet wurde, weil er nach einer Sage immer davon rannte und vor dem Haus, vor welchem er stehen blieb, sei immer einer gestorben (blame the altitude). Nach weiteren Lagunen näherten wir uns den Zwillingsvulkanen Parinacota und Pomerape, welche die "Hauptattraktionen" des Parkes sind (welche auch auf dem Foto waren, welches uns so faszinierte ;-). Beim Lago Chungara sollte man eine wirklich tolle Sicht auf den Vulkan Parinacota haben und bei windstille spiegelt sich dieser im See. Als wir dort waren zogen riesige Wolken auf und es fing an zu schneien, so dass wir den Vulkan nur ganz kurz sahen, bevor er im Nebel verschwand. Es war trotzdem schön.
Zurück in Putre war natürlich wieder strahlend blauer Himmel.

Auf der Rückfahrt nach Arica, hatten wir eine Mitfahrgelegenheit mit dem Hotelbesitzer, so dass wir für die 3500 Höhenmeter nur noch zwei Stunden brauchten. Weil wir die Fahrt nach oben verschlafen hatten, staunten wir um so mehr was die Landschaft zu bieten hatte. Zuerst war alles karg, dann waren die Berge gesäumt von Kakteen die aussahen wie Bäume und weiter unten sahen wir ins Valle Lluta und Valle Azapa, welche dank dem Wasser welches von den Bergen runter fliesst extrem grün sind und ein irrsinniges Bild ergeben mitten in der kargen Atacamawüste.

Wieder in Arica angekommen, war zuersteinmal kleiderwechseln angesagt. Hatte es am Tag davor noch geschneit waren es in Arica etwa 30 Grad.
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