Salar de Uyuni - weisse Weite

Trip Start Oct 20, 2009
1
25
56
Trip End Feb 22, 2010


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow

Flag of Bolivia  , Potosí,
Tuesday, December 1, 2009

In aller Eile erledigten wir an diesem Morgen, was wir am Tag davor versäumt hatten, um rechtzeitig beim Tourbüro zu sein. Je früher die komplette Gruppe für die Tour anwesend sei, wurde uns gesagt, desto eher können wir losfahren. Wir hofften darauf, den unzähligen Jeeps, die täglich in die Salt Flats aufbrechen (in der Hochsaison sollen es bis zu 100 sein) evtl. ein Schnippchen zu schlagen und die Salzwüste zumindest eine Weile einsam zu geniessen. Unsere Angst, die letzten zu sein war jedoch unbegründet. Mit reichlich Verspätung erst fuhren wir mit Johnny, unserem Fahrer und Guide, los, um die restlichen Teilnehmer aufzuladen. Micheal und Cathy, zwei Australier, brachten gleich eine grosse Flasche Bier mit (10 Uhr morgens...) und stiessen mit uns auf das Gelingen der Tour an.

Als erstes führte uns Johnny zu einem Zugfriedhof, gleich ausserhalb von Uyuni. Früher wurden hier Züge gewartet, heute rosten die alten Wagons und Loks langsam vor sich hin und bieten eine wunderbare Fotokulisse für alle, die schon immer mal in die Fussstapfen von Butch Cassedey treten wollten.

Nachdem wir auch Silvia, unsere Köchin und gute Seele für die nächsten Tage an Bord hatten, ging es endlich in Richtung Salar. Am Rand der 12´000 km2 grossen Wüste wird Salz abgebaut und nach der Verarbeitung nach ganz Südamerika exportiert. Ursprünglich war der Salar ein Meer, das nach und nach austrocknete und unter anderem mit dem Titicacasee in Verbindung stand. Unter der 7-12 Meter Salzschicht hat es immer noch Wasser, das an einigen Orten blubbernd an die Oberfläche tritt. Darunter befinden sich Mineralien, hauptsächlich Lithium. Während der Regenzeit steht der Salar unter Wasser und in der wenigen Zentimeter dicken Wasserschicht widerspiegelt sich der Himmel, ein Schauspiel das wir leider knapp verpassten. Aber auch das unendliche Weiss beeindruckte uns. Begleitet von bolivianischer Folkloremusik flizten wir über die Ebene. Am Horizont flimmerten die Felseninseln des Salars und schienen durch die Hitze in der Luft zu schweben.

Die Nacht verbrachten wir in Jiriri, einem kleinen Dorf am Rande des Salars und am Fusse des erlöschten Vulkans Tunupa.
Slideshow Report as Spam

Use this image in your site

Copy and paste this html: