Endlich Ferien

Trip Start Oct 20, 2009
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Trip End Feb 22, 2010


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Flag of Chile  ,
Monday, December 7, 2009

Iquique... das heisst ausspannen, den Rucksack in die Ecke stellen und einige Tage in keinen Bus einsteigen. Aus drei, vier Tagen wurde schliesslich eine Woche... und dann nochmals einen Tag länger, die wir im gemütlichen Hostal direkt am Strand verbrachten. Diese Zeit verbrachten wir fast ausschliesslich im hostaleigenen Garten oder am Strand. Das Hostal hatte sogar eine komunale Küche, so konnten wir sogar selber kochen. Ihr denkt jetzt vielleicht, was für Ferien, wenn man selber kochen muss. Doch ehrlich gesagt waren wir ziemlich froh darüber, denn immer auswärts essen wird mit der Zeit ziemlich anstrengend und in Chile ist's auch im Portmonä (ist dies Neue-deutsche-Rechtschreibung ;-) spürbar, auch wenn es noch immer viel billiger als in der Schweiz ist.

Während wir aus der Schweiz hörten wie es langsam Winter wird und die ersten schon ein paar schöne Tiefschneehänge entjungferten wurden wir natürlich schon ein bisschen neidisch und klemmten uns kurz um ein Surfboard unter den Arm und versuchten ein paar Wellen zu reiten. Wir waren wirklich die Stars. Easy Turns ein paar Tunnels und alle klatschten - bis wir aufgewacht sind und wirklich ins Wasser gingen.;-) Lalo unser Surflehrer war jedoch wirklich gut und vor allem geduldig. Er brachte uns schnell bei wie man aufstehen muss und führte uns immer zu den richtigen Wellen, so dass wir es tatsächlich ein paar Mal schafften einige Meter auf dem Brett stehen zu bleiben, trotz der schlechten Wellen (und das ist nicht einmal eine Ausrede). Am Schluss waren wir jedoch immer fix und fertig (Lalo war wahrscheinlich noch viel kaputter), so dass wir immer einen guten Grund hatten den Rest des Tages nur noch auf der faulen Haut zu liegen.

Während wir in Iquique waren, fanden auch gerade noch die Präsidentschafts- und Lokalwahlen statt. Der Ausgang der Wahlen ist nicht so spannend, weil sie noch in einen 2. Wahlgang müssen. Viel spannender war der Wahlkampf zu beobachten. Die Plakate mit denen einzelne warben waren zum heulen und wären für eine Musicstar-Kandidatur geeigneter gewesen als für einen politischen Wahlkampf. Der Höhepunkt war jedoch so etwas wie ein Lovemobile mit halbnackten Frauen welche für etwa 60-jährige Politiker mit Doktortitel warben. Was auch noch interessant war, ist das am Abend vor der Wahl alle Diskotheken geschlossen haben und am Wahltag kein Alkohol verkauft werden darf, damit die Wähler auch ja nüchtern sind.

Am letzten Tag wechselten wir das Element und gingen vom Wasser in Luft - unser Weihnachtsgeschenk: Paragliding! Wer dies schon mal gemacht hat, weiss wie atemberaubend es ist. Es hat überhaupt nichts mit Adrenalinkick oder so zu tun. Beim Start ist man ein bisschen nervös doch, dann fühlt man sich frei wie ein Vogel - ausser das Javier oder Sämi (genau, en Schwiizer) noch hinter einem Sitz und die Fäden in der Hand hält. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, direkt über die Stadt zu fliegen um am Schluss in einem Strudel fast ins Meer zu stürzen (Sämi ist Akobatikpilot!) um schlussendlich sanft am Strand zu landen. Einfach SUPER!
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