Bienvenida a Bolivia

Trip Start Oct 20, 2009
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Trip End Feb 22, 2010


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Where I stayed
Aransaya

Flag of Bolivia  ,
Tuesday, November 17, 2009

Jupi, eine problemlose Busreise - und sogar die Einreise nach Bolivien war ein Klax.

Wir hatten unsere Peruanischen Soles so gut einkalkuliert, dass wir ausser ein paar Münzen kein Geld mehr hatten, so mussten wir an der Grenze ein paar unserer Reserve-Dollars brauchen um an Bolivianos (die bolivianische Währung) zu kommen. Glücklicherweise machten wir das, denn kurz nach der Reise mussten wir eine (ziemlich sicher) inoffizielle Einreisegebühr von einem 1 Boliviano (15 Rappen) entrichten.

In Copacabana angekommen informierten wir uns gleich im Tourismusbüro über die Möglichkeiten auf die Isla del Sol zu gelangen. Wir erfuhren, dass man für die Rückreise doppelt so viel wie für die Hinfahrt bezahlen muss, es auf der Insel drei Checkpoints gibt bei denen man jedes Mal etwas bezahlen muss und die Übernachtung auf der Insel (für bolivianische Verhältnisse) ziemlich teuer ist. Mit Hunger im Bauch und schlechter Laune, weil man für alles extra bezahlen muss, überlegten wir uns ernsthaft gleich den nächsten Bus weiter nach La Paz zu nehmen.

Wir fanden dann doch noch ein günstigeres Angebot und entschieden uns zu bleiben und füllten zuerst mal unsere knurrenden Mägen, was auch stark unsere Stimmung verbesserte.

Da wir erst ein paar Notgroschen hatten, wollten wir als erstes noch ein bisschen Geld besorgen. Copacabana ist extrem touristisch, doch es gibt nur einen einzigen Bankautomaten, welcher natürlich nicht funktionierte. So mussten wir warten bis die einzige Bank öffnete, weil wir nicht auf der Strasse zu einem schlechten Kurs Dollars wechseln wollten. Auf der Bank waren neben etwa 30 Bolivianern noch fünf Gringos die Geld wollten. Als wir in der Schlange anstanden, bekamen wir von den andren Gringos mit, dass man mit Visa oder EC bis morgen kein Geld abheben kann, weil die Telefonverbindung nicht funktionierte. Zum Glück hatten wir Dollars dabei und zum Glück waren diese einwandfrei, das heisst ohne Risse oder verschrieben, denn solche werden nicht akzeptiert. Somit kamen wir zu unseren Bolivianos, während die anderen fünf ohne Geld da standen. Ziemlich blöde Situation, vor allem weiss man ja nie, ob's am nächsten Tag dann wirklich klappt.
Wir gingen noch mit den anderen in ein Restaurant essen, wo sie freundlicherweise alles aufschreiben konnten und am nächsten Tag kamen dann auch alle zu ihrem Geld. Während wir im Restaurant assen, unterhielten uns zwei Spanier für ein bisschen Trinkgeld mit toller Musik. Das Trinkgeld hielt sich jedoch wegen dem Geldnotstand an unserem Tisch ziemlich in Grenzen.

Wir gingen an diesem Tag auf die Isla del Sol, eine wichtige Insel während der Inka-Zeit. Hier wurde Inti der Sonnengott der Inkas geboren. Ohne gross welche Ruinen zu besichtigen machten wir eine schöne Wanderung mit herrlicher Aussicht über die Insel und mussten schlussendlich sogar weniger Wegzoll berappen als wir anfangs dachten.
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