Vergessene Stadt

Trip Start Oct 20, 2009
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Trip End Feb 22, 2010


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Flag of Peru  , Cusco,
Saturday, October 31, 2009

Mitten in der Nacht um 4.15 Uhr liefen wir los Richtung Machu Picchu, damit wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Berg sind. Machu Picchu heisst alter Berg auf Quechua (die Sprache der Inkas). Der Weg bis zum Machu Picchu besteht aus über 2000 Treppenstufen, welche einem ziemlich ins schwitzen bringen. Doch für die Anstrengung wird man belohnt, die Aussicht von oben ist atemberaubend.

Es hiess, dass man knapp zwei Stunden nach oben benötigt, doch wir brauchten nicht einmal eine, weshalb wir bis 6 Uhr warten mussten, bis die Tore aufgingen. doch es lohnte sich so früh oben zu sein denn nur 400 Personen bekommen täglich die Möglichkeit auch noch den Wyna Picchu (neuer Berg) zu besteigen, von welchem man eine super Aussicht auf den Machu Picchu hat.

Die ersten zwei Stunden auf dem Machu Picchu hatten wir eine Tour mit einem Guide, der, so schien es, alles auswendig gelernt hat. Denn sobald wir eine Frage stellten wusste er nicht wirklich eine Antwort darauf. So erkundigten wir die Anlage auf eigene Faust und waren beeindruckt, was die Inkas vor über 500 Jahren auf diesen Berg gezaubert hatten. Der Machu Picchu ist nicht ohne Grund eines der neuen sieben Weltwunder.

Der Aufstieg auf den Wyna Picchu war nochmals sehr anstrengend, doch ein unvergessliches Erlebnis. die Treppenstufen waren teilweise so steil, dass die Leute rückwärts oder auf ihrem allerwertesten die stufen runter kraxelten.

Um die Anlage noch von der anderen Seite zu sehen liefen wir auch noch zur Puerta del Sol, welche wie der Wyna Picchu 400 Meter höher als der Machu Picchu liegt.

Am Schluss gaben wir uns noch den Rest und liefen die 2000 Treppenstufen wieder nach unten, anstatt den Bus zu nehmen.

Völlig übermüdet fuhren wir mit dem Zug 40km (dies dauerte 2 Stunden), wo wir auf einen Bus umsteigen sollteN. Dabei kam wieder das Organisationstalent der Peruaner zur Geltung. Am Bahnhof bildete sich eine riesige Schlange von Leuten. da wir die hintersten waren, wussten wir nicht was abgeht. Schliesslich stellte sich heraus, dass alle Touristen in Minibusse verfrachtet wurden welche knappe 300 Meter weit fuhren um uns zu den grösseren Bussen zu führen (völlig überflüssig). Dort standen zig Busse und Leute mit Schildern, welche uns Touristen zu den verschiedenen Bussen zuteilen sollten. Jede Agentur hatte ihren eigenen Bus, oder sollte zumindest einen haben. unsere Gruppe wurde als aufgeteilt und jeder suchte hilflos seinen Bus. Statt unserer Namen hatten die Leute häufig jedoch nur den Namen des Tourguides und die Anzahl Personen. Auf jeden Fall dauerte es über eine halbe Stunde bis wir einen Bus gefunden hatten, der zwar nicht zu unserer Agentur gehörte, uns aber trotzdem mitnahm. während einige Busse halb leer abfuhren war unser, welcher der letzte war so überfüllt, dass sieben Personen für die 2-stündige Fahrt stehen mussten.

Mit über einer Stunde Verspätung im Vergleich zum Rest der Gruppe kamen wir in Cusco an. Viele unserer Truppe duschte sich kurz und ging dann noch bis in die frühen Morgenstunden an eine Halloween Party, während wir uns todkaputt ins Bett fallen liessen. Eigentlich wollten wir ja auch noch an die Party, doch Markus hatte am Fuss einen Mückenstich eingefangen der so stark angeschwollen ist, dass er kaum mehr laufen konnte und Fiebererscheinungen hatte. Zum Glück war es am nächsten Morgen bereits wieder viel besser und nach ein paar Tagen war die Schwellung wieder verschwunden. Die Moskitos auf dem Trip waren extrem winzig aber brutal agressiv und wir haben noch lange ein paar Andenken von ihnen (die Stiche sind über zwei Wochen sichtbar).
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