Langhaustour

Trip Start Dec 13, 2012
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38
Trip End Jan 23, 2013


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Flag of Malaysia  , Sarawak,
Thursday, January 3, 2013

3.1.2013

kapit liegt 242 km von der küste entfernt am ufer des rajang. bisher gibt es keine strassenverbindung hierher. kapit bildet ungefähr die grenze zwischen zivilisation und wildnis.

eigentlich wollten wir von kapit weiter den rajang rauf nach belaga reisen, und eine nacht dort verbringen. von belaga weiter mit dem jeep nach bintulu an die küste. doch das wäre während der regenzeit eine fahrt ins ungewisse.........und "ungewisses" wollten wir nicht riskieren, auch hörten wir, dass das belagus resort, in dem wir übernachten wollten geschlossen wurde. also sitzen wir hier fest........
lagebesprechung: wir bleiben statt drei- nur zwei nächte hier in kapit und morgen fahren wir zurück nach sibu wo es doch einiges mehr zu sehen gibt.

mit einem kleinbus unternahmen wir den ausflug zu den langhäusern. das letzte stück mussten wir zu fuss zurücklegen, auch eine alte hängebrücke wurde überquert die zu den stufen der häuser führte. die gebäude standen auf hohen stelzen und alles sah aus als ob es gleich einstürzen würde. 100 jahre alt soll dieser holzbau schon sein, da wunderte mich gar nichts mehr........
wir wurden in einen langen korridor geführt, von dem aus türen zu den einzelnen familiengemächern führte. der hausgang war sicher vier meter breit und ellenlang. zwischen den einzelnen brettern des bodens sah man in die tiefe und mir wurde mulmig zu mute. die querleisten des bodens waren von moos bedeckt und ich denke mir, einige vieleicht auch morsch......... dieser hausgang wird von den bewohnern, wie bei uns der gartensitzplatz benutzt.
hier wird nach feierabend noch etwas getrunken und erzählt, eben gelebt. die leute hier arbeiten im 13 km entfernten kapit oder im dschungel, (holzabschlag).
da gab es auch noch ein verschnürtes packet, das im korridor am dachbalken baumelte, hier seien schädel eingepackt, erzählte uns osman. die bewohner dieser langhäuser sind vom stamm der iban. die iban sind ehemalige kopfjäger, die dem feind den kopf abschlugen und als trophähe mit nach hause nahmen. die kraft des getöteten floss so dem sieger zu. das sind noch geschichten, gruselig gäll........

marktbesuch der speziellen art. dieser markt inmitten des dorfes ist wirklich anders als alle die wir bisher gesehen haben. die meisten marktleute sassen auf dem boden und breiteten ihre waren aus. da gab es gemüse und früchte die wir vorher noch nie gesehen haben. wir bekamen einiges gereicht um zu probieren und ich fand diese früchte einfach lecker. einige verkäufer waren tätowierte iban die am morgen mit ihren kanus auf einem der nebenflüsse nach kapit gekommen sind, um ihre jagdbeute oder handwerksproduke anzubieten. eine ältere orang ulufrau hatte so langgezogene ohrläppchen, da könnte man ohne probleme eine colabüchse reinhängen, sorry, aber es ist so sitte bei diesem stamm.
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