Abgetaucht

Trip Start Sep 03, 2011
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26
Trip End Sep 25, 2011


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Where I stayed
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Snorkeling at Nang Yuan Island

Flag of Thailand  ,
Friday, September 16, 2011

Nach unserem heutigen Frühstück wurde nicht lange gefackelt und wir haben unsere 7 Sachen gepackt, zum Schnorcheln. Also frohen Mutes und langsamen Schrittes, denn schliesslich ging es steil bergab, losgelaufen. Als erstes stand der Schneider auf dem Programm, allerdings waren wir zu früh, denn er hatte noch geschlossen (10:30 Uhr) und dass obwohl die Öffnungszeit mit 9:30 Uhr angegeben ist. Tja, wir sind halt in Thailand. Also erstmal relaxen, dann holen wir die Hemden eben am Abend, wir sind ja flexibel.

Auf zum Strand und das beste Angebot zur Schwesterinsel Nang Yuan suchen. Wir haben kein solches gesehen und deshalb kurzerhand ein Wassertaxi gesucht und nach dem Preis gefragt: 200 Baht pro Person (7 Franken). Kein Problem, da waren wir uns schnell einig. Nun kam allerdings der Haken: Das Boot liegt halt draussen vor dem Strand vor Anker. Also mal alle Klamotten bis auf das Badkleid ablegen und noch schnell in die Taschen verstauen. Dann mit der Tasche auf dem Kopf zum Boot marschieren. Habe leider kein Foto können machen, weil die Fotoapparate in unserer wasserdichten Tasche verstaut waren. Dann kam der lustige Teil, uns in das Boot hieven. Der Chauffeur hat zwar dankenswerter Weise eine Leiter nach aussen gehängt, allerdings ist das Boot nur 1.5 m breit und hat deshalb natürlich schwer zur Seite gekränkt, als wir uns daran gehängt hagen. Also Monica zuerst und ich habe das Boot versucht zu stabilisieren. Dann musste Monica sich auf die andere Seite setzen und nach aussen lehnen, wie bei einer Segelregatta. Ihr war es sicher nicht geheuer, aber mir noch viel weniger, denn das Boot kam immer weiter auf mich zugedreht. Ich sah uns schon in der Zeitung: Touristen brachten Taxiboot zum kentern. Allerdings habe ich zu schwarz gesehen und irgendwann sassen wir tatsächlich im Boot. Der Transfer dauerte circa 20min und dann durften wir auf den Pier von Nang Yang krabbeln. Schnell noch eine Abholzeit ausmachen und dann waren wir entlassen, ohne bezahlt zu haben. Cool. Also war der Fahrtpreis für Hin- und Rückfahrt, optimal.

Am und rund um den Pier herrschte schon reges Treiben und diverse Boote und Ausflugdampfer lagen hier vor Anker. Das hat uns einmal mehr gezeigt, dass die meisten Leute vor uns aufstehen. Wir werden wohl doch langsam alt. Erstmal dem Pier folgen und schnell die Schuhe aus der Tasche gekramt, was uns den mitleidigenden Blick eines Einheimischen enbrachte und die Frage: Hot? Ja, wirklich. Der Steg ist für europäische und speziell für meine empfindlichen Waldbrandaustreter nicht gemacht. Dann kam auch schon der kommerzielle Aspekt der sehr gefragten Insel und wir durfen eine "Administration Fee" von 100 Baht pro Person zahlen. Später hat Monica dann auf eiem Schild gesehen, dass das Duschen 50 Baht kostet. Das konnte ja heiter werden. Allerdings, was soll ich sagen, es ist das Geld wert. Der Strand ist der Hammer und absolut weiss. Deshalb noch schnell eine Sandprobe für Mimi eingepackt und uns einen der vielen Sonnenschirme mit Liegen gesucht. Schon gespannt, was es denn kosten sollte. Es war human, denn wir haben 100 Baht zahlen müssen. Da uns mittlerweile der Schweiss aus allen Poren getropft ist, wollten wir unsere schönen Liegen damit nicht belästigen und haben uns nur mit dem Notwendigsten ausgestattet, Taucherbrille und schnorchel sowie Kamera und Wasserschuhe, denn  es ist eine Koralleninsel und diese sind recht scharfkantig. Zu meinen armen Füssen muss ich wohl nichts mehr sagen, oder?

Dann das erste Untertauchen. Ganz unspektakulär, einfach die Füsse anziehen und den Kopf ins Wasser stecken. Brille dicht und Schnorchel sorgt für Frischluft, jedenfalls  wenn man den Kopf ruhig hält. Soweit so gut, doch irgendwas fehlte. Was war es gleich? Ach ja richtig, der Fisch. Wo waren die kleinen Racker denn? Wir entschieden uns auf der Suche nach Korallen und Fisch etwas mehr dem Strand Richtung Norden zu folgen und siehe da, plötzlich waren wir mitten drin. Zum Glück hatten wir unsere Unterwasser Kamera dabei, um dieses Erlebnis gebührend aufzeichnen zu können. Irgendwann hatte dann auch der dümmste Fisch verstanden, dass wir nichts zum Fressen verteilen und sie sind weiter gezogen. Wir sind kurz darauf auch erschöpft wieder an unseren Platz zurückgekehrt und haben uns etwas erholt und gelesen.

Dann kam der kleine Hunger vorbei und wir sind mal Richtung Restaurant gestiefelt. Dort fand gerade die Fütterung der Farang (Ausländer) statt, wo ein grosses Buffett aufgestellt war mit heissen und kalten Speisen. Bevor wir herausgefunden haben, wie das essenstechnisch und vor allem finanziell funktioniert, waren allerdings nur noch Reste übrig, für die wir uns auch nicht opfern wollten. Also mal nachfragen und siehe da, es gab sogar eine rudimentäre Karte zum Bestellen. Schnell das "green Curry" mit Chicken und Reis ausgewählt und uns was zu Trinken besorgt. Schon ging es uns wieder gut und wir wollten frisch gestärkt einen 2. Schnorchelgang starten. Ja, ja, wir kennen die Geschichten mit Essen und baden, aber da es nur max. 3 m tief ist, sahen wir keine Gefahr.

Also wieder mit Kamera, Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet und an einer anderen Stelle eingetaucht. Mittlerweile hatte es auch einen ganzen Haufen mehr Besucher und wir waren froh, so früh (hüstel) gegangen zu sein. Wir haben dann sogar noch ein bischen intaktes Riffleben gefuden und gefilmt. Da auch viele Tauchschulen hier ihre Grundausbildung machen, wird wirklich darauf geachtet, dass die Reste vom Paradies noch erhalten bleiben. Dann war irgendwann tatsächlich der Akku der Kamera leer und da sich unser Abholzeitpunkt unaufhaltsam näherte, entschieden wir uns auch schweren Herzens die tolle Unterwasserlandschaft für heute zu verlassen.  Die Rückreise war dann etwas weniger dramatisch, spektakulär war allerdings unser Trip über die aneinander vertäuten Boote, wo wir auf das dritte Boot wechseln mussten, da es "Unseres" war. Da im ersten Boot schon 4 Italiener sassen und dieses Boot mit unserem Wechsel doch staark gekrängt ist, wurde jeder Wechsel in ein anderes Boot von einem lauten Gejohle begleitet.
Dafür sind wir dann direkt am Strand abgesetzt worden und konnten fast trockenen Fusses das Boot verlassen.

Wieder am Strand haben wir sofort Ausschau gehalten nach einem Full Day Bootstrip rund um die Insel, der vielerorts angeboten wird. Das Schnorcheln hatte heute wirklich Lust auf mehr (Meer?) gemacht. Gleich im ersten Shop wurden wir fündig und haben für morgen eine Bootstour rund um die Insel mit 6 Zwischenstops zum Schnorcheln gebucht. Inclusive Transfer vom uns zum Hotel, was allerdings bei uns etwas schierig ist, da es keiner kennt. Also haben wir uns schweren Herzens bereit erklärt den Treffpunkt bei unserem Massage-Institut zu machen. Mist, das heisst nicht nur, morgen um 7:00 Uhr aufstehen, sondern auch noch das erste Stück (100m) zu Fuss zurück zu legen. Was tut man nicht alles, für seinen Ruhe und Abgeschiedenheit? Wir freuen uns jedenfalls schon riesig auf Morgen.

Anschliessend noch zum Schneider, meine Hemden abgeholt und pro forma nochmals eins probiert. Sah gut aus, also nicht langegefackelt und den Restbetrag gezahlt. Dann noch schnell in den schräg gegenüber liegenden Supermark zum Einkaufen. Ach Moment, da war noch etwas, was ich Euch ja wohl kaum verschweigen kann, da Ihr mich kennt. Wir haben bei Thai Restaurant auf dem Weg noch schnell ein Z'Nacht eingenommen. Für mich war es mal wieder ein Curry, diesmal Rot und Monica hat sich für die typische Thaisuppe mit Cocos (Tom Ka Kai) entschieden. Damit hier keine Routine aufkommt und wir wirklich auf der Felge waren, noch eine Vorspeise. Man gönnt sich ja sonst nichts. Wir entschieden uns für Chicken Satay und Prawn (Crevette) im WanTan.

Dann noch unseren treuen Taxifahrer Mr. Baer angerufen und uns nach Hause chauffieren lassen. Hier dann sofort ohne über Los in den Pool und erstmal abkühlen. Danach dann noch die Sachen auspacken und im Kühlschrank versorgen, ein Bier köpfen und sich an den Bericht für den Blog setzen. Danach werden wir uns noch einen Film aus dem riesigen Angebot auswählen und dann ist der drittletzte Tag leider auch schon Geschichte. Ach ja, wir müssen unseren Sonnenbrand noch etwas pflegen und mit Apres Sun die schlimmsten Rotschimmer bekämpfen. Wie hat Mammi schon immer gesagt: Immer fleissig eincremen. Ja Mammi, Du hattest ja sooo recht.
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