Mi hermoso, mi lindo, mi querido Quito!
Trip Start
May 08, 2008
1
4
10
Trip End
Aug 15, 2008
Where I stayed
"Mi lindo Ecuador!" "Hermoso Peru!" "The quiero Argentina!" "QueridoQuito!" So schreit es allerorten von Hauswaenden und manchmal auch Bergen. Suedamerikaner verleihen ihrem Patriotismus gerne deutlich Ausdruck.
Im Falle von Quito kann ich nur aus vollstem Herzen zustimmen. Dieses Stadt ist ein Traum! Lindo, guapo, hermoso, bellisimo!
Dazu muss man vielleicht wissen dass Ecuador seit 12 Jahren einen besonderen Platz in einem Herzen hat. Es war damals das erste Land dass ich alleine bereist habe, und haetten es mir dieses zauberhafte Land und seinen warmherzigen Bewohner damals nicht so leicht gemacht, wer weiss, was ich mir danach noch zugetraut haette?(An dieser Stelle einen besonderen Gruss an meinen alten Reisekumpel Ulrich, der damals die ersten 3 Wochen mit mir gereist ist).
So wusste ich bereits, dass Quito die wohl schoenste Stadt Lateinamerikas ist (einem Kontinent mit vielen schoenen Staedten), aber soooo schoen hatte ich es doch nicht in Erinnerung gehabt. Obwohl der "ewige Fruehling" Quitos auch unter dem Klimawandel zu leiden begonnen hat, ist es doch herrlich, auf 2800 Hoehenmetern mit Blick auf schneebedeckte Vulkane unter Palmen zu "wandeln".
Die praechtige koloniale Altstadt (das erste UNESCO-Weltkulturerbe ueberhaupt), frueher ein faszinierendes aber auch etwas gefaehrliches und dreckiges Pflaster, ist pieksauber, herrlich restauriert und wird von freundlicher Touristenpolizei patroulliert. Nachts kann man in Pferdekutschen ueber Kopftsteinpflaster an den angestrahlten Kirchen, Kloestern und Palaesten vorbeirattern.
Apropos Kirchen. Die Pracht der hiesigen, zahllosen Gotteshaeuser kann den haertesten Atheisten bezirzen. Obwohl ich im Allgemeinen nicht sehr viel fuer Kirchen uebrig habe, habe ich in der "La Compania de Jesus"eine geschlagene Stunde verbracht und kam danach voellig benommen wieder ans grelle Tageslicht Quitos in der festen Ueberzeugung, die schoenste Kirche der Welt gesehen zu haben. Den fotografischen Beweis mus ich schuldig bleiben, da Kameras dort nicht erlaubt sind.Wers mir nicht glaubt, soll herkommen und selbst nachschauen.
Als seien der Attraktionen noch nicht genug, haben die Quitenos nun auch noch eine wahnwitzige Seilbahn auf ihren "Hausvulkan", den aktiven(!) Pichincha gebaut, die einen herrlichen Blicke auf diese riesige Stadt eroeffnet, wie sie sich da 50 km (!) lang in ein enges Anden -Tal zwaengt, ueberragt vom perfekten Schneekegel des Cotopaxi, des mit 5900m hoechsten aktiven Vulkans der Welt.
Dass mein hiesiger Spanischlehrer nicht halb so professionell ist wie die fabelhafte Dafne in BA, kann ich bei all den Attraktionen verkraften. "Unterschlupf" habe ich in einem netten Schweizer Hostal gefunden, wo allerdings gerade etwas Katerstimmung herrscht, da die tollen selbstgebastelten Fusssballhuete schon wieder eingemottet werden muessen.
Die herrliche Natur, die in der naechsten Umgebung Quitos zu finden ist, verdient einen eigenen Eintrag. Deshalb an dieser Stelle erstmal: Buenos noches, Alemania!
Im Falle von Quito kann ich nur aus vollstem Herzen zustimmen. Dieses Stadt ist ein Traum! Lindo, guapo, hermoso, bellisimo!
Dazu muss man vielleicht wissen dass Ecuador seit 12 Jahren einen besonderen Platz in einem Herzen hat. Es war damals das erste Land dass ich alleine bereist habe, und haetten es mir dieses zauberhafte Land und seinen warmherzigen Bewohner damals nicht so leicht gemacht, wer weiss, was ich mir danach noch zugetraut haette?(An dieser Stelle einen besonderen Gruss an meinen alten Reisekumpel Ulrich, der damals die ersten 3 Wochen mit mir gereist ist).
So wusste ich bereits, dass Quito die wohl schoenste Stadt Lateinamerikas ist (einem Kontinent mit vielen schoenen Staedten), aber soooo schoen hatte ich es doch nicht in Erinnerung gehabt. Obwohl der "ewige Fruehling" Quitos auch unter dem Klimawandel zu leiden begonnen hat, ist es doch herrlich, auf 2800 Hoehenmetern mit Blick auf schneebedeckte Vulkane unter Palmen zu "wandeln".
Die praechtige koloniale Altstadt (das erste UNESCO-Weltkulturerbe ueberhaupt), frueher ein faszinierendes aber auch etwas gefaehrliches und dreckiges Pflaster, ist pieksauber, herrlich restauriert und wird von freundlicher Touristenpolizei patroulliert. Nachts kann man in Pferdekutschen ueber Kopftsteinpflaster an den angestrahlten Kirchen, Kloestern und Palaesten vorbeirattern.
Apropos Kirchen. Die Pracht der hiesigen, zahllosen Gotteshaeuser kann den haertesten Atheisten bezirzen. Obwohl ich im Allgemeinen nicht sehr viel fuer Kirchen uebrig habe, habe ich in der "La Compania de Jesus"eine geschlagene Stunde verbracht und kam danach voellig benommen wieder ans grelle Tageslicht Quitos in der festen Ueberzeugung, die schoenste Kirche der Welt gesehen zu haben. Den fotografischen Beweis mus ich schuldig bleiben, da Kameras dort nicht erlaubt sind.Wers mir nicht glaubt, soll herkommen und selbst nachschauen.
Als seien der Attraktionen noch nicht genug, haben die Quitenos nun auch noch eine wahnwitzige Seilbahn auf ihren "Hausvulkan", den aktiven(!) Pichincha gebaut, die einen herrlichen Blicke auf diese riesige Stadt eroeffnet, wie sie sich da 50 km (!) lang in ein enges Anden -Tal zwaengt, ueberragt vom perfekten Schneekegel des Cotopaxi, des mit 5900m hoechsten aktiven Vulkans der Welt.
Dass mein hiesiger Spanischlehrer nicht halb so professionell ist wie die fabelhafte Dafne in BA, kann ich bei all den Attraktionen verkraften. "Unterschlupf" habe ich in einem netten Schweizer Hostal gefunden, wo allerdings gerade etwas Katerstimmung herrscht, da die tollen selbstgebastelten Fusssballhuete schon wieder eingemottet werden muessen.
Die herrliche Natur, die in der naechsten Umgebung Quitos zu finden ist, verdient einen eigenen Eintrag. Deshalb an dieser Stelle erstmal: Buenos noches, Alemania!



Comments
Mi hermoso, mi lindo, mi querido Quito!
Kann ich nur zurückgeben, liebe Susi! Freut mich, dass du in dieses schöne Land zurückgekehrt bist. Ich muss gestehen, die Dias seit Jahren nicht mehr angesehen zu haben, aber im Reisetagebuch lese ich immer noch ab und an.
Viele Grüße
Ulrich