Iwo in Ipoh!!

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Trip End Ongoing


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Where I stayed
Haus von Max' Dad

Flag of Malaysia  , Selangor,
Thursday, November 4, 2010

Halli hallo!

wieder gibt es zwei kleine Nachtraege, da das letztes mal glaube ich ganz gut funktioniert hat behalte ich das System einfach bei.

Dienstag, 2.11.2010 :

Am Morgen regnete es schon wieder in den "Europa Highlands" Alec lag leider immer noch im Bett darnieder, also stellte sich fuer uns drei (Max, Michael und mich) die Frage was tun?!
Wir beschlossen das bei nem deftigen (selbstverstaendlich typisch asiatischen) Burgerfruehstueck zu diskutieren.
Nachdem wir wenig spaeter rausgefunden haben, dass die Wege die wir gehen wollten alle schon gesperrt waren (Nebensaison) entschlossen wir uns ein Taxi zu nehmen, und mitten in eine der Teeplantagen zu fahren um dort einen Pfad abzulaufen.

Nach nem wunderbar Englischen Teeerlebnis mitten in Asien stapften wir dann los, und wurden wenig spaeter immer weiter ernuechtert. Wie sich herausstellte war der Pfad den wir laufen wollten in ungefaehr 1,5 Stunden zu machen. Leider hatte uns die Dame an der Information nicht erklaert, das dem ganzen ein gut 2 stuendiger Bergaufmarsch an einer Strasse Zugrunde liegt.
Das es waehrend dessen immer staerker regnete hat die Begeisterung natuerlich nicht gerade zum brodeln gebracht.

Als wir dann tatsaechlich, lange nachdem irgendeiner von uns das letzte mal dran geglaubt hatte und rund 15 Autos mit uns auslachenden Insassen uns entgegen gekommen waren haben wir den Pfad zu guter letzt gefunden. Laut Information auf dem Gipfel beginnt der Pfad in exakt 6666 Fuss Hoehe (jaja, und ich werd bald Sternekoch :D), was ungefaehr 2100 Metern entspricht (trotz Regen und Hoehe hatte es 15 - 20 Grad) .
Zurueck zum Pfad. Nach den ersten 50 Metern waren wir uns ziemlich sicher, dass die aus dem Dorf uns entweder zermuerben oder uns direkt loswerden wollten, ich hab noch nie einen dermassen Steilen "Wanderweg" gesehen. Dass wir nicht mit Klettergurten und Steigeisen da runter mussten hatte warscheinlich nur was mit den laxen malayischen Sicherheitsstandards zu tun
Nachdem wir eigentlich gedacht hatten den Dschungel hinter uns gelassen zu haben waren wir nun wieder mitten drin, allerdings in einer sehr kuehlen und komplett Glitschig nassen Variante. Alles in allem ist der Abstieg dadurch, das muss man ihm lassen, aber zu einem wohl lange in Erinnerung bleibenden Erlebnis geworden.

Nebenbei, das englisch-deutsche Verhaeltnis wurde Selbstverstaendlich auch verbessert. 

Mittwoch, 3.11.2010 :

Da Alec sich mit seinem "Highlands Erlebnis" innerhalb des Fernsehzimmers abgefunden hatte und soweit genesen war, haben wir uns entschlossen weiter zu ziehen.
Max und ich hatten noch einen Tag uebrig, so hat sich unser Innereuropaeisches Buendnis entschlossen zusammen einen Tag in der Stadt Ipoh zu verbringen.

Die Stadt, weitlauefig (so auch in unserer Geheimbibel, dem Lonely Planet) als Prostitutionshochburg verschrieen musste getestet werden. Wir hatten gehoert, das sich hinter Schmutz und Freizuegigkeit einige interessante Hoehlen mit Tempelanlagen befinden.
So war es, nachdem wir am Mittag angekommen waren sind wir direkt per Taxi in eine der ausserhalb gelegenen Hoehlen verschwunden, was fuer ein Erlebnis.

Zufaellig sind wir in einer der groessten gelandet, die schoenerweise komplett durchgeangig und dann von hinten sogar zu erklimmen ist. Wir sind also erst einige Zeit in der Hoehle rumgegurkt, und dann in einem Gewaltmarsch die unglaublich wendigen und extrem steilen Stufen auf den "Huegel", indem sich selbige befindet hoch geklettert.
Das ganze ist faszinierend, weil der Huegel, rund 120 Meter Hoch sich im Radius ueber 250 Meter erstreckt. Alles in allem ist er also relativ klein, trotzdem ziemlich hoch 
Oben angekommen hatte sich die Fahrt nach Ipoh schon gelonht, ein Unglaublicher Ausblick bis in die Huegellandschaften in der Ferne tut sich einem da auf, Wahnsinn.
Und das ganz ohne zwielichtige Verpflichtungen.

Am Abend sind wir alle zusammen nochmal auf die Gass, da wir uns am naechsten Tag (eventuell nur vorerst) mal voneinander verabschieden mussten.

Donnerstag, 4.11.2010 :

Relativ frueh mussten wir los, zum Bus zurueck nach KL. Am Morgen haben wir dann Alec und Michael verabschiedet, die zunaechst weiter in Richtung Westkueste ziehen.
Je nachdem wie lange unser Aufenthalt in Bali bzw. Indonesien wird, wird Michael uns Mitte Dezember dort besuchen kommen. Alec sehe ich vielleicht an Silvester in Thailand wieder, das steht aber noch in den Sternen und haengt von meinem weiteren (?) Reiseverlauf ab.

Fest steht aber jetzt schon, das die beiden die erste wirklich praegende Reiseerfahrung im zwischenmenschlichen Sinne waren. Vor rund einer Woche haben wir sie erst kennen gelernt, und dann quasi die ganze (extrem unterhaltsame) Zeit mit ihnen verbracht. Man koennte fast schon behaupten das wir (sofern das in der Zeit geht) Freunde geworden sind.
Jetzt weiss ich, das Englaender abgesehen von Fish and Chips tatsaechlich auch schwarzen Humor moegen.
Abgesehen davon, sorry nach Deutschland, hab ich meiner Meinung nach nach dieser Woche das beste Englisch parat, das ich je zu bieten hatte.
Cheers to you guys :D.

In Zwei Tagen gehts fuer uns also von KL nach Bali, auf ins Surferparadies...man darf gespannt sein!!

Der Basti
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