Es regnet, es regnet, es regnet seinen Lauf 84km

Trip Start May 11, 2007
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Trip End May 25, 2007


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Flag of Austria  , Lower Austria,
Tuesday, May 20, 2008

Das BORG ist mit dabei
Endlich - unser großer Tag ist gekommen. Wir haben es endlich geschafft zu unseren Helden vorzustoßen. Jakob Foramitti, Christoph Kögler, Benjamin Schön und ein glücklicher Lehrer durften mit Michael und Otto die letzten 25km mitlaufen. Es war wie ein Traum, als wir am Donau-Radweg 5km vor Melk die zwei Gestalten im Regen auftauchen gesehen haben. Tapfer haben sie sich die Schmerzen nicht anmerken lassen und ihrer Freude Ausdruck verliehen. Und als ich sie 5km später in Melk wieder getroffen habe war klar, da ist etwas passiert. Alle waren glücklich und es kamen bereits Ideen, wann und wie sie (die Schüler) auch einmal durch Österreich laufen könnten, als Staffel oder mit dem Rad oder ... egal, Hauptsache quer durch Österreich wie unsere großen Vorbilder Otto und Michael. Als ich beim Abendessen Michael gefragt habe, ob die letzten 10km heute leichter gewesen waren, weil beide bis zum Schluss recht locker gewirkt haben, meinte er nur, dass sie sich die Bereiche, bei denen sie sich überwinden müssen, nicht anmerken lassen. Der Satz ist so banal wie genial. Wie oft jammern wir uns durch den Tag, was uns nicht passt, dass der Nachbar ein teureres Auto hat, dass das Kreuz so weh tut,.... und vor lauter Jammern vergessen wir die schönen Seiten des Lebens, die Liebe, die uns täglich entgegengebracht wird, das Glück, das wir haben, weil wir gesund sind hier leben dürfen, Kinder haben, jemanden an der Seite haben, den wir lieben dürfen,.... "Schad drum", denk ich mir, "das Leid so groß werden zu lassen und damit unser Glück so klein zu halten". Otto und Michael hätten alle Gründe zum Jammern, und wenn sie damit anfangen würden, hätten sie bald keine Kraft mehr ihre km zu laufen. Sie klagen aber nicht, sondern freuen sich, dass wieder Begleiter gekommen sind, die mit ihnen ein Stück Weg teilen, schöpfen wieder Kraft aus der Begegnung und geben uns wieder sehr viel Kraft zurück und obwohl sie abgekämpft sind, geben sie uns unendlich viel. Dafür und für vieles mehr möchte ich euch ganz herzlich danken und ich freue mich schon sehr, mit euch morgen in den Tag zu starten.
Und gerade heute hätten unsere Helden Grund zum Jammern gehabt, nicht weil sie sich verirrt haben, das ist heute nicht das erste Mal passiert. Sondern weil sie ihre Betreuer verpasst haben. Der Lauftag beginnt täglich um 6:00 und um 8:30 gibt es das erste Treffen mit den BetreuerInnen, doch leider nicht heute. Nach 2,5h Laufen ohne Frühstück waren keine Betreuer zu sehen, nach 3h noch immer nicht und erst nach 3,5 Stunden - die Zeit, in der die meisten einen Marathon absolviert haben - hatten sie endlich das Betreuerfahrzeug und das Frühstück erreicht. Mir ist unbegreiflich, wie sie da noch weiterlaufen konnten, denn Energiereserven haben sie keine mehr und 3,5 Stunden ist wirklich eine sehr lange Zeit. Doch sie machten sich nichts draus, freuten sich, dass sie schon so viel geschafft hatten, verschoben das Mittagessen nach hinten und setzten ihre Strecke fort - Schritt für Schritt, km für km.
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