Tag 6: Myra, Andriake, Kas und Patara

Trip Start Apr 07, 2009
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Trip End Apr 14, 2009


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Flag of Turkey  , Antalya,
Sunday, April 12, 2009

Hinter dem schönen Amphitheater von Myra, vorbei an uralten Felsengräbern, klettern wir früh am Karfreitagmorgen ein ausgewaschenes Bachbett hinauf, über Stock und Stein und durch Gestrüpp, um hoch oben von der Akropolis eine tolle Aussicht über die Küstenebene zu genießen, die hier fast weiß ist von den Dächern all der Gewächshäuser in denen köstliche Tomaten und Gurken gezogen werden. Dazwischen wachsen Orangen und Zitronen, wo man jetzt die reifen Früchte pflücken kann und gleichzeitig an den süßlich duftenden Blüten riechen. In der Ferne lässt sich das Museum mit der kleinen spätantike Kirche erkennen, in der der heilige Nikolaus begraben und verehrt wurde, ehe die kostbaren Gebeine geraubt und nach Bari verschleppt wurden, vor über 1000 Jahren. Von hier aus ging die Legende um die Welt und vermischte sich mit anderen, bis sie zu einem Schokoladen-Osterhasen wurde.
 
Beim nahen antiken Andriake kann man hübsch am Strand entlang spazieren, bis zu einer Flussmündung, bei der der  lykische Wanderweg auf einem wackligen Steg herüberquert. Eine mehrtägige  Wanderung hier ist sicher auch ein unvergessliches Erlebnis. Nach einem Bad Im kalten Fluss durchstreifen wir die spärlichen antiken Ruinen in den Dünen und bewundern die zahllosen Ausflugsschiffen die im Sommer Tagesgäste auf die nahe Insel Kekova schippern.
 
Wir fahren weiter, über die Berge nach Kas, wo ein hübsch gelegenes kleines Amphitheater auf die Besteigung und ein netter kleiner Hafenort ohne Strand auf die Erkundung warten. Immer am Meer entlang geht es weiter nach Westen. Der unwiderstehliche Traumstrand von Kapitas in einer kleinen Bucht unterhalb der Küstenstrasse lädt erneut zum Baden, im türkisfarbenen glasklaren Wasser.
 
Kalkan ist ein hübscher Ferienort mit Hafen, Kiesstrand, vielen kleinen Läden und sympathischen Restaurants, wo man sicher gut übernachten könnte, aber uns zieht es noch eins weiter, ins nahe Dorf Patara. Der Abendspaziergang dort, am endlosen einsamen Sandstrand, der Sonnenuntergang am wunderbaren  Amphitheater und das Spiel der Reflexionen an der halb im Grundwasser versunkenen ehemaligen Hafenstrasse, an der die Frösche quaken, zur einbrechenden Dunkelheit, gehören  zu den zauberhaftesten Erlebnissen der ganzen Reise. In der Golden Pension an der Dorfstrasse werden wir freundlich empfangen und gut bekocht und schlafen fest, unter dem Moskitonetz.
 
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