Eine Woche in Rio ;)

Trip Start Oct 02, 2012
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66
Trip End Jul 02, 2013


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Where I stayed
Cafofo Hostel

Flag of Brazil  , State of Rio de Janeiro,
Wednesday, December 5, 2012

Da es keinen Direktflug von Johannesburg nach Rio gibt, mussten wir über Sao Paulo fliegen. Wir kamen nachts in Sao Paulo an und da wir im Flieger Wein getrunken hatten, ging es uns leider dementsprechend. :D Mit den Flugzeugkissen und -decken ausgestattet, konnten wir dann doch noch ein paar Stunden schlafen, bevor es morgens nach Rio ging. :)

 
Rio hat uns auf den ersten Blick an Bangkok erinnert. Es war die ganze Woche über sehr heiß, um die 38 Grad und selbst nachts waren es noch um 27 Grad. Unser Hostel lag sehr gut zwischen den Stränden und dem Zentrum von Rio. An unserem ersten Tag haben wir direkt Bekannschaft mit einem Taschendieb gemacht. Wir saßen am Strand und er kam von hinten und hat Lisa´s Kamera aus ihrer Hosentasche gezogen. Aber wir konnten sie verteidigen, weil wir Glück hatten und andere Leute kamen. Danach waren wir sensibilisiert, was auch gut war, denn allein in der einen Woche wurden drei Leuten aus unserem Hostel etwas geklaut. Man muss hier extrem auf seine Sachen aufpassen und am besten einfach nichts mitnehmen außer ein bisschen Geld. 
Die absoluten Highlights in Rio für uns waren der Sonnenuntergang vom Zuckerhut und das Licht ganz früh morgens beim Cristo Redentor. Man hat einen super Blick über die bergige Landschaft von Rio und wenn die Sonne untergeht und langsam alle Lichter der Stadt angehen, bekommt man ein Gefühl dafür, wie groß die Stadt ist. 

 
Wir hatten das Gefühl, dass die Strände in Rio ein Teil nationales Lebensgefühl der Brasilianer sind. Hier gilt: Sehen und gesehen werden. :D Es ist wie im Film. Die Männer trainieren an einem der unzähligen öffentlichen Strandfitnessstudios und man sieht keine Frau ohne Tanga. Egal ob dünn, dick, alt oder jung. Lisa und drei Engländerinnen wurden direkt als Touristen erkannt, da wir wirklich die einzigen Frauen mit normalen Bikinis waren. Wir haben drei ganze Tage damit verbracht an der Copacabana und Ipanema zu liegen und die Brasilianer zu beobachten. :) Es gibt extra Strandabschnitte für Familien, Schwule und die Jungen und Hübschen von Rio. Da wir das nicht wussten, haben wir unseren ersten Strandtag bei dem Abschnitt der Schwulen verbracht. :D 
Am besten und günstiges kann man in Rio in den Saftbars oder den Kilorestaurants essen. Dort kann man sich von einem Buffet nehmen und bezahlt nach kg. Unser bestes Eis hatten wir in einer Favela. Wir haben eine Tour durch die Favelas gemacht, welche nach der Favela-Blume benannt sind, welche an den Hängen von Rio wächst. Dort erstrecken sich auch die Favelas. Die Kriminalität in den Favelas geht immer mehr zurück, da fast 96% der Bewohner eine feste Arbeit haben. In dem Favela Rocinha leben 60.000 registierte Bewohner und mindestens genauso viele Leute, die es offiziell nicht gibt. So haben wir z.B. ein Wohnhaus gesehen, wo nur der erste Stock legal gebaut war und die anderen sieben Stockwerke illegal. 

 
Das Nachtleben in Rio ist absolut Wahnsinn. Im Stadtteil Lapa werden am Wochenende die Straßen gesperrt und dann gibt es unzählige Caipirinha Stände und die Menschen tanzen Samba auf der Straße. :) Tagsüber haben wir uns in Lapa die Fliesentreppe Escardaria de Selaron von dem chilenischen Künstler Selaron angeschaut. Er hat über 2000 Fliesen aus insgesamt 180 Ländern darin verbaut. Es gab auch mehrere Frankurt Fliesen. :) Samstag Abend haben wir die Samba Schule Mangueira besucht. Die Schulen üben im Moment für Karneval im Februar und man kann bei den Proben zuschauen. Wir haben ein Video hochgestellt, darauf kann man erahnen, wie gut hier alle tanzen können. :) 


 Die eine Woche in Rio ist so schnell vergangen. Wir haben soviel erlebt und gesehen und wir würden jederzeit wieder kommen. :) Heute fahren wir auf die Ilha Grande zum Erholen...;)
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Comments

Elke on

Danke für Eure Updates! Rio klingt auf jeden Fall spannend! Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und Gruss diesmal aus Wien und nicht aus Zürich, Elke & Roger

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