Königreich im Himmel

Trip Start Oct 02, 2012
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Trip End Jul 02, 2013


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Flag of Lesotho  ,
Tuesday, November 20, 2012

Lesotho ist das Land mit dem höchsten niedrigsten Punkt. Ein Satz über den man erstmal nachdenken muss. :D Die Drakensberge bilden die Grenze zwischen Südafrika und Lesotho. Wir haben die Rückseite vom Amphietheatre und dem Golden Gate National Park besucht.
 
Zuerst waren wir bei einer Schule, welche zum Teil durch das Hostel finanziert wird. Hier sind die Klassen 1-7 kostenlos, dennoch weigern sich viele Eltern ihre Kinder zur Schule zu schicken, weil sie selbst auch keine Bildung haben. In der Schule gibt es mehr Mädchen als Jungs, da diese von klein auf, auf den Feldern mitarbeiten müssen. Die Kinder waren ganz aufgeregt, als wir ankamen und unsere Kameras ausgepackt haben. Sie konnten es gar nicht glauben sich selbst auf dem Display zu sehen. In Lesotho haben nur 2% der Bevölkerung einen Stromanschluss. Es gibt keine Handynetze etc. Die Menschen kochen mit Feuer, waschen mit der Hand und leben wie vor 100 Jahren
 
Nach der Schule haben wir eine 2 Stunden Wanderung im Golden Gate National Park gemacht (wir werden noch richtige Wanderer auf der Reise :D). Oben angekommen hatten wir Lunch und haben uns in einer Höhle Malereien der San angeschaut, die Ureinwohner von Lesotho. Mit den Malereien haben sie versucht andere Jäger zu informieren und zu warnen. Das bedeutet, wo man die besten Tiere findet und wo es andere Jäger gibt. 

Die Kultur der Lesothen ist sehr darauf bedacht, sich gegenseitig zu helfen und aufeinander aufzupassen. Das bedeutet, dein Kind ist mein Kind und deine Mutter ist meine Mutter. Deswegen gibt es in Lesotho verschiedene Flaggen an Häusern, welche die Leute einladen dort hin zu gehen. Eine rote Flagge bedeutet, die Familie hat etwas geschlachtet und man bekommt dort Fleischgerichte. Eine grüne Flagge bietet vegetarische Gerichte. Eine weiße Flagge bedeutet, dass es dort selbstgebrautes Bier gibt und Häuser mit einer gelben Flaggen bieten Ananas-Bier an. :D Wir haben das Ananas-Bier probiert..naja es geht so :D Es wird aus Mais und Wasser hergestellt mit ein bisschen Ananasgeschmack. Zum Glück haben wir nach diesem Bier noch ein richtiges probiert, welches in Lesotho hergestellt wird, aber nicht exportiert wird, warum auch immer. 

Zuletzt haben wir eine traditionelle Heilerin besucht, eine Sangosa. Diese war als kleines Kind krank und keiner konnte ihr helfen, bis sie einen Traum hatte von einem alten Mann. Den hat sie dann aufgesucht und er konnte ihr helfen und erkannte, dass sie die Gabe zum heilen hat. Nach mehreren Zeremonien war sie dann eine Sangosa. Wenn ein Patient zu ihr kommt, dann brauch dieser nicht zu sagen, was ihm fehlt. Sie befragt die Geister, welche ihr erzählen, was der Patient hat und wie man es heilen kann, meist mit natürlichen Kräutern. Eine Behandlung kostet zwischen 3 und 5 Euro. Es war sehr interessant, aber auch sehr freaky. Ob das alles so stimmt, lassen wir mal so dahingestellt. :D 

Zurück nach Hause ging es dann über den sogenannten Lesotho Highway...eine Schotterpiste mit riesigen Schlaglöchern. Die Autos bekommen hier dreimal im Jahr neue Reifen. :D
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Comments

Elke on

Hallo ihr 2 - danke für den Blog! Schöne Fotos von Lesotho... schade, dass keiner von uns die sagenhafte R74 fotografiert hat! Liebe Grüsse von uns wieder zurück in Zürich! Elke

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