Dschungel, Haie und Kiffer

Trip Start Oct 02, 2012
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13
66
Trip End Jul 02, 2013


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Where I stayed

Flag of South Africa  , Eastern Cape,
Monday, November 5, 2012

Unser Bus ist leider nicht direkt in den Küstenort Port St. Jones gefahren, was für uns bedeutete, dass wir nach zwei Stunden warten in Mthata an einer Tankstelle endlich ein Minibus-Taxi gefunden haben, welches uns dort hin brachte. Die Fahrt war von der Landschaft her gesehen, eine der schönsten Touren die wir hier gemacht haben. Dies wurde allerdings durch den Taxibetrieb gestört, da wir meistens mit 20 Leuten oder mehr in dem 15er Bus saßen und wir regelmäßig kleine schwarze Kinder auf den Schoß gesetzt bekommen haben zum halten. :D 
Als wir in unserem Hostel ankamen, waren wir mittlerweile schon sieben Stunden unterwegs für 250km aber hey: TIA. :D In unserem Hostel wurden wir dann von einer Schar von Kiffern begrüßt, welche wahrscheinlich gerade den fünften Joint des Tages und auch gerne mal Pilze geraucht haben.

Am nächsten Tag haben wir dann erstmal für uns die Gegend erkundet. Der Strand war wunderschön und die Wild Coast macht ihrem Namen hier alle Ehre. Jedoch haben wir zum ersten Mal niemanden am Strand oder im Wasser gesehen. Den Grund dafür fanden wir am zweiten Tag heraus. Dadurch, dass vor Durban und der darunter liegenden Küste Hainetze im Wasser gespannt sind, ist die Bucht von Port St. Jones voll mit Haien, welche man von den Klippen aus gut beobachten kann. Wir haben von den Klippen aus ca. 30 Haie in der Bucht gezählt und das nur ca. 30 Meter vom Strand entfernt.
  
Auf unserer Erkundungstour kamen wir dann ungewollt in ein afrikanisches Dorf. Wir haben uns in unserem ganzen Leben noch nie so unsicher gefühlt. Überall nur Müll auf den Wegen und die ausschließlich schwarzen Bewohner haben uns so böse angeschaut, dass wir dachten, die stechen uns gleich ab. Nach 15 Minuten haben wir zum Glück ein Minibus-Taxi gefunden, welches uns in ein anderes Dorf gebracht hat, was uns in dem Moment egal war, denn wir wollten nur da weg. :D Das nächste Dorf war dann aber leider nicht besser, denn da war Markt und es gab Affenköpfe, Hufe und anderes komisches Zeug zu kaufen. Kleine schwarze Kinder wollten unbedingt mit Lisa Bilder machen, da weiße Leute nicht so oft in das Dorf kommen und genauso haben wir uns auch gefühlt, wie im Zoo. Um schnell wieder zurück zu kommen, sind wir nach Hause getrampt. Wir waren einfach froh, als wir wieder im Hostel waren. :D 
 
Zurück im Hostel haben wir Ina und Regina kennengelernt, mit denen wir am Nachtmittag noch eine Wandertour zu dem Blow Hole gemacht haben. Das ist ein Loch in einem Fels durch das bei Flut das Wasser so spritzt, dass man ganz viele verschiedene Farben sehen kann. :) Da wir uns mit den beiden so gut verstanden haben, haben wir am nächsten Tag zusammen einen Tour mit einem Guide zu einem Wasserfall gemacht mit anschließendem Xhosa-Essen bei seiner Mama. :D Der Weg durch den Dschungel war sehr abenteuerlich und wir haben eine Schlange und Affen gesehen. Nach der Tour hatten wir uns zwar alles aufgekratzt und waren nass und voller Dreck, aber es hat sich gelohnt. :) Nach dem Essen haben wir in dem Dorf von dem Guide noch eine 92-Jährige Frau besucht, was für die Südafrikaner ein absolutes Highlight ist, denn hier werden Leute meistens nur halb so alt. Allerdings war es für uns eher komisch und die Stimmung war angespannt, da wir uns als Touristen unwohl gefühlt haben. Interessant ist aber die Sprache der Xhosa und Zulus. Sie besteht aus viele Zungenschnalzern und Schmatzgeräuschen, wobei Afrikaans sehr ähnlich zu Holländisch ist. 
 
Es waren sehr spannende und aufregende Tage, deswegen geht es von hier aus nach Umtentweni, einem kleinen Strandort zum Erholen. ;)
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