Von Straußen und Höhlen...

Trip Start Oct 02, 2012
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Trip End Jul 02, 2013


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Flag of South Africa  , Western Cape,
Wednesday, October 17, 2012

Oudtshoorn ist eine kleine Stadt im Landesinneren von Südafrika und bekannt für die Straußenzucht. Von Mossel Bay ging es über mehrere Bergpässe und eine sagenhafte Landschaft in das kleine Karoo, so wird die Region von Einheimischen genannt. Auf der HInfahrt hat Stefan behauptet, er habe neben Springböcken auch ein wildes Zebra gesehen...

An unserem ersten Tag haben wir die Stadt sehr schnell zu Fuß erkundent. Es gibt sehr viele alte und wunderschöne Villen, welche früher den Straußenfarmbesitzer gehörten. Man sieht der Stadt an, dass sie sehr wohlhabend durch den Verkauf von Federn und Fleisch geworden ist. Noch immer werden etliche Federboas an das Moulin Rouge in Paris und nachh Rio für den Karneval geliefert. :) Das beste Restaurant der Stadt war das Nostalgie. Mehrere ältere Frauen kochen dort zusammen traditionelle afrikanische Gerichte. Dort haben wir auch mal ein Straußensteak probiert, wobei es in der ganzen Stadt jegliche Arten von Straußengerichten gibt. Im Supermarkt kann man bei normalen Hühnereiern auch Straußeneier kaufen. Aus einem Straußenei kann man 26 normale Spiegeleier machen. :) In unserem Hostel gibt es jeden morgen ein Straußenei für die Gäste. Zusammen mit den anderen haben wir uns Rührei vom Strauß gemacht, aber es konnte keiner essen, da es fischig und sehr mehlig geschmeckt hat..Also nicht besonders gut. :D

Nach dem Frühstück ;) sind wir los zu den Cango Caves, man behauptet, es wären die zweitgrößten Höhlen der Welt..Dort sind wir zusammen mit 5 anderen Backpackern hin und konnten zwischen zwei Touren wählen: Die "Renter-Tour", bei der man sich lediglich zwei größere Räume anschaut und der "Adventure-Tour". Wir haben uns für die letztere entschieden, obwohl wir mehrmals darauf hingewiesen wurden, dass man keine Platzangst haben sollte. Die Tour hat insgesamt 2 Stunden gedauert und war der Hammer! :)) Der engste Spalt durch den wir mussten war 27cm breit (siehe Stefan´s Bild). Man konnte auch nur kopfüber durchrutschen...

Nachdem wir wieder heil aus der Höhle kamen, sind wir mit Fahrrädern weiter zu einer Straußenfarm gefahren, der Cango Ostrich Farm. Die Besichtung der Farm hat uns schockiert! Im Eintrittspreis von 3 Euro ist eine Tour und Straußenreiten enthalten. Da kann man sich vorstellen, wie viel Geld für die Tiere übrig bleibt...:( Die Strauße sahen leider sehr mitgenommen aus und nicht annähernd so gesund wie ihr wilden Artgenossen am Kap der guten Hoffnungen. Nachdem wir gesehen hatten, wie brutal die Strauße eingefangen werden, haben wir beide entschieden nicht auf einem Strauß zu reiten. Zuerst werden sie mit einer Eisenstange am Hals eingefangen und ihnen wird eine Tüte über den Kopf gezogen, sodass sie komplett die Orientierung verlieren. Anschließend werden sie in eine Holzvorrichtung eingepfercht und man setzt sich drauf. Wenn derjenige sitzt, wird die Tüte vom Kopf gezogen und der Strauß rennt völlig verwirrt los. Wir waren wirklich sehr negativ überrascht von der "Farm". Wir haben uns eine Farm komplett anders vorgestellt, mit größeren Flächen und nicht kleinen Gehegen. 

Nach zwei Nächten in Oudtshoorn geht es weiter nach Wilderness...
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