Unvorstellbare Dimensionen
Trip Start
Apr 17, 2009
1
13
20
Trip End
May 11, 2009
Als ich den Grand Canyon zum ersten Mal erblickte, konnte mein Gehirn diese riesigen Dimensionen erst gar nicht verarbeiten. Es dauerte fast einen halben Tag, bis meine räumliche Vorstellung dieses gigantische Gebilde erfassen konnte. So fuhr ich zu einigen Aussichtspunkten am Südlichen Rand des Grand Canyons, und jedes Mal wurde ich mir der Ausmaße mehr und mehr bewusst. Vielleicht lag es an der Jahreszeit, aber so schön bunt wie auf Fotos war der Canyon nicht - eher wie ein brauner Einheitsbrei. Trotzdem überwältigend!
Auf dem Rückweg kam ich an der Stelle vorbei, an der der Canyon stromaufwärts immer enger wird und sich in eine Schlucht verwandelt. Navajo-Indianer hatten hier ihre Stände aufgebaut, und ich hielt Ausschau nach einem Traumfänger. Die Gegenstände an vielen Ständen sahen aber so aus, als sein sie massenproduziert. Eine Navajo-Frau machte einen recht authentischen und menschlichen Eindruck, oder vielleicht war das auch ihr Geschäftsprinzip. Sie erzählte mir, dass die Traumfänger gar nicht von den Navajo-Indianern stammen, sondern von den Eingeborenenstämmen, die um den Michigansee leben. Dort werden die Traumfänger bei schwangeren Frauen angewendet, damit sie und das Kind nicht durch böse Träume geschädigt werden. Die Traumfänger sollen das Träumen erleichtern, und den Traum auf sich abbilden und dann nach unten ableiten. Ich suchte mir einen Traumfänger aus Weidenholz, Zwirn, Wildleder und Federn, in dem kleine Tierfiguren aus Stein, sogenannte Tier-Fetische, eingewoben waren. Dabei hatte jedes Tier eine Bedeutung, die auf eine Person individuell abgestimmt werden konnte. Ich suchte mir einen Traumfänger mit einer Schildkröte und einem Vogel aus, an dem ich später noch andere Fetische befestigte, zum Beispiel einen Otter, und andere Figuren, die ich auf meiner letzten Reise erstanden hatte. Anfänglich wurden meine Träume etwas lebhafter und unruhiger, aber dann wieder ruhiger. So viel zum Placebo-Effekt von Traumfängern....
Auf dem Rückweg kam ich an der Stelle vorbei, an der der Canyon stromaufwärts immer enger wird und sich in eine Schlucht verwandelt. Navajo-Indianer hatten hier ihre Stände aufgebaut, und ich hielt Ausschau nach einem Traumfänger. Die Gegenstände an vielen Ständen sahen aber so aus, als sein sie massenproduziert. Eine Navajo-Frau machte einen recht authentischen und menschlichen Eindruck, oder vielleicht war das auch ihr Geschäftsprinzip. Sie erzählte mir, dass die Traumfänger gar nicht von den Navajo-Indianern stammen, sondern von den Eingeborenenstämmen, die um den Michigansee leben. Dort werden die Traumfänger bei schwangeren Frauen angewendet, damit sie und das Kind nicht durch böse Träume geschädigt werden. Die Traumfänger sollen das Träumen erleichtern, und den Traum auf sich abbilden und dann nach unten ableiten. Ich suchte mir einen Traumfänger aus Weidenholz, Zwirn, Wildleder und Federn, in dem kleine Tierfiguren aus Stein, sogenannte Tier-Fetische, eingewoben waren. Dabei hatte jedes Tier eine Bedeutung, die auf eine Person individuell abgestimmt werden konnte. Ich suchte mir einen Traumfänger mit einer Schildkröte und einem Vogel aus, an dem ich später noch andere Fetische befestigte, zum Beispiel einen Otter, und andere Figuren, die ich auf meiner letzten Reise erstanden hatte. Anfänglich wurden meine Träume etwas lebhafter und unruhiger, aber dann wieder ruhiger. So viel zum Placebo-Effekt von Traumfängern....


