Sleeping outside

Trip Start Jan 14, 2012
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30
54
Trip End Jun 17, 2012


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Flag of Sweden  , Östergötland,
Wednesday, April 11, 2012

Rucksack gepackt, Wanderschuhe angezogen, soviel warme Kleidung wie möglich mit, Schlafsack und Campingmatte nicht zu vergessen…so oder so ungefähr machten wir uns mit zwei Kleinbussen auf den Weg nach Ödeshög, ungefähr zwei Stunden von Örebro entfernt.
Nein, stimmt nicht vorher haben wir noch einen Zwischenstopp bei Willy's (Supermarkt) gemacht um unseren Proviant für 2x Mittagessen, 1x Abendessen und 1x Frühstück zu kaufen – für 17 Leute!! Obwohl wir ungefähr abgesprochen hatten was wir kochen wollten wurde dieser Einkauf echt zur Zerreisprobe für unsere Gruppe!! Wer kauft was, wie viel von allem brauchen wir und wer bezahlt oder teilen wir gleich auf!?!??! Dann wäre noch zu bedenken, dass wir einen Vegetarier, eine Person mit Laktose- und eine mit Glutenintoleranz in der Gruppe haben…
Gut eine Stunde später ging’s dann endlich los nach Ödeshög, Regenschauer schon während der Fahrt inbegriffen – das konnte ja was werden!!


Dort angekommen waren wir (oder zumindest ich) sofort begeistert von dem „Camp" am See wo wir bis morgen bleiben sollten. Ein recht großes Tipi Zelt, mehrere offene und eine überdachte mit Küchenutensilien ausgestattete Feuerstellen direkt am Ufer des Sees Vättern.  Dann hieß es auch schon Feuer machen und mit den Vorbereitungen fürs Mittagessen beginnen..und so konnten die neu gewonnen Kenntnisse über Holz hacken, Feuer machen, draußen kochen und den ganzen Tag draußen verbringen gleich angewendet werden.  

Am Nachmittag zeigte uns dann Hakon, der Besitzer der riesen Farm auf der wir uns befanden, die verschiedenen Arten des Feuer machens. Das konnten wir dann auch gleich selbst ausprobieren – hat allerdings  mehr schlecht als recht funktioniert!! Zumindest wissen wir jetzt theoretisch wie es funktioniert =)


Den restlichen Nachmittag verbrachten wir damit das große Feuer in Gang zu halten um die Steine für den „earth oven“ in dem wir Lachs für das Abendessen zubereiten wollten, und für die „Indian Sauna“ aufzuheizen. Das dauerte schon ein paar Stunden, doch sobald die Steine weiß geworden sind ging’s los: der „Ofen in der Erde“ (ausgeschaufeltes Loch) wurde mit den heißen Steinen ausgelegt, Lachs in Alufolie darauf und dann alles wieder zugedeckt. Gleichzeitig wurde auch die Sauna vorbereitet und da uns von dem ganzen regnerischen Tag sowieso schon kalt war, saßen wir wieder mal alle gemeinsam in einer kleinen Saune und haben geschwitzt!!! Eine Dusche danach gab’s natürlich nicht – dafür aber das Wasser im See =)
Der Lachs schmeckte wirklich ausgezeichnet!!! Eine andere Beschreibung fällt mir dazu gar nicht ein..

Die Nacht war dann…naja..für die die geschlafen und geschnarcht haben wahrscheinlich ganz angenehm aber für uns übrigen!?!?!
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