Faszinierendes Suedafrika.
Trip Start
Jun 10, 2005
1
23
24
Trip End
Jun 05, 2006
Eigentlich hatte ich vor, meinen Flug nach Suedafrika etwas vorzuverlegen, um die kurze Zeit dort intensiver nutzen zu koennen. Dies hat sich allerdings zerschlagen, weil das Qantasbuero in Perth schon geschlossen hatte. So blieb mir nichts anderes uebrig, als die drei Wochen Aufenthalt in Suedafrika so gut es ging zu verbringen, was natuerlich einiges an Planung und Organisation erforderte.
Am spaeten Nachmittag kam ich in Johannesburg an. Da Jo´burg, wie es von den Einheimischen genannt wird, einen schlechten Ruf bezueglich der Kriminalitaet hat, wollte ich dort nicht unbedingt bleiben, sondern mich direkt auf den Weg ins idyllische Pretoria machen.
Am Flughafen wurde ich dann jedoch von einer netten jungen Frau aufgegabelt, die mich in das von ihr betriebene Hostel chauffierte.
Im Nachhinein hat sich diese Entscheidung als absolut richtig erwiesen, denn durch sie erhielt ich Antworten auf die meisten meiner Fragen und sie half mir bei der Planung und Buchung von Touren quer durchs Land.
In Suedafrika gibt es eine bequeme und sicher Art zu reisen-naemlich den Baz Bus, der hauptsaechlich Rucksacktouristen auf einer vorgegebenen Route von Jo´burg bis nach Kapstadt faehrt und diese in bekannten Hostels absetzt oder abholt. Nebenbei lernt man auch noch jede Menge nette und interessante Leute kennen.
Von Johannesburg aus machte ich eine viertaegige Campingtour in den Krueger Nationalpark.
Die erste Nacht schlief unsere siebenkoepfige Gruppe in einem traditionellen Dorf. Wir wurden dort an das fruehere Leben der schwarzen Einheimischen herangefuehrt, schliefen auf dem Fussboden in der Huette des Chiefs, aßen Maisporridge (Pampe aus Maismehl und Wasser) mit den Fingern und tanzten am Lagerfeuer mit den Eingeborenen.
Am naechsten Morgen fuhren wir dann mit unserem Minibus das erste Mal in den Park und begannen auch gleich mit unserer Erkundungstour.
So eine Safari ist total aufregend und spannend, weil man zum Einen Tiere in ihrer natuerlichen Umgebung sieht, die man sonst nur aus dem Zoo oder Fernsehen kennt und zum Anderen, weil man nie weiß, welches Spektakel sich vor Einem abspielen kann.
Im Krueger dreht sich alles um die ´Big Five`. Das sind Nashorn, Flusspferd, Elefant, Bueffel und Leopard. Leider kamen wir nur in den Genuss Elefanten und Bueffel zu sehen, dafuer aber auch ganz viele Giraffen, Antilopen, eine Loewenfamilie mit Jungen, Paviane und sogar eine schwarze Mamba.
Abends im Camp, was aufgrund der freilaufenden Tiere umzaeunt und nachts abgeschlossen war, saßen wir am Feuer, waermten uns und erzaehlten begeistert bis spaet in die Nacht ueber die faszinierende Tierwelt. Allabendlich kam eine ziemlich große Hyaene an den Zaun und lief nur ca. einen Meter von uns entfernt auf und ab. Das war schon ein gigantisches Ereignis.
Die naechsten vier Tage verbrachte ich in einem kleinen Kuestenort im Sueden des Landes und machte dort einen Tauchkurs.
Im Mai/Juni ist in Suedafrika Winter. Aber Umkomaas ist noch so gelegen, dass die Wetter- und Wasserkonditionen zum Tauchen ertraeglich sind.
Insgesamt hatte ich viel Theorie zu bueffeln, eine Poolsession sowie vier Tauchgaenge im Meer zu absolvieren, bei denen ich die gelernten Faehigkeiten wie Taucherbrille unter Wasser abnehmen und wieder aufsetzen oder die Regulatoren wechseln, wenn der Lufttank mal leer ist, vorfuehren musste. Natuerlich gehoerten auch die Zeichen dazu, ohne die man sich unter Wasser ja sonst nicht verstaendigen kann.
Zwei Mal gingen wir vom Strand aus ins Wasser und obwohl ich mich auf meine Atmung und die korrekte Ausfuehrung der sogenannten skills konzentieren musste, genoss ich die Ruhe, Stille und atemberaubende Vielfalt der Unterwasserwelt.
Die anderen zwei Tauchgaenge starteten vom Boot aus. Das Meer war allerdings so rau, dass wir schon 20 Minuten brauchten, um ueberhaupt mit dem Boot raus zu kommen. Der Wellengang war Angst einfloeßend und auch unter Wasser, bei ca. 19m Tiefe, war die starke Bewegung des Wassers deutlich zu spueren.
Das Tauchen hat mich dermaßen in den Bann gezogen, dass ich dieses neu gewonnene Hobby gern ausbauen moechte, um eventuell eines Tages selber Interessierte zu unterrichten. Bis dahin wird es noch ein langer Weg sein, auf den ich mich aber jetzt schon freue
Nach einer langen beschwerlichen Busfahrt hielt ich erst wieder an der bekannten Gartenroute an. Mit dem Wetter hatte ich richtig Glueck, die ganze Zeit ueber schien die Sonne und so machten die Ausfluege doppelt Spaß.
In Plettenberg Bay besuchte ich einen Elefantenpark, wo ich mit den Dickhaeutern spazieren ging. Genau wie in freier Wildbahn umschloss das sueße Dickerchen meine Hand mit seinem Ruessel, die in dem Moment als Schwanz fungierte
Ich duerfte ihn anfassen, streicheln und fuettern. Und da der Elefant mein Lieblingstier ist, war diese Erfahrung eine ganz Besondere fuer mich.
Ich konnte diesen netten Kuestenort nicht verlassen, ohne wenigstens einmal tauchen gewesen zu sein. Unweit vom Strand gab es ein kleines Riff, das von Korallen der unterschiedlichsten Farben und Formen besiedelt war. Auch sah und streichelte ich einen kleinen Hai, der dort im Schlaraffenland zahlreich vorkommt, aber fuer uns Menschen ungefaehrlich ist. Ein Kracker verspritzte seine Tinte vor unserer Nase und machte sich aus dem Staub. Nach 48 Minuten musste ich meinem Tauchbegleiter signalisieren, dass ich schrecklich friere - Temperaturen von ca. 16 Grad.
Gott sei Dank hatte der Tauchshop einen beheizten Pool und Whirlpool und auch eine Sauna integriert, denn meine Zehen konnte ich nicht mehr spueren.
Am besten gefiel mir der Ort Knysna. Ich kam in einem Hostel unter, das wie ein luxurioeses Einfamilienhaus aussah. Da ich die Einzige war, bewohnte ich das grossraeumige Gartenhaus mit Wohnkueche, zwei Zimmern, Bad und Fernseher ganz alleine. Ich unternahm eine entspannende Bahnfahrt durch idyllisches Gelaende. Die malerische Landschaft lud wahrlich zum Traeumen ein.
Am naechsten Tag machten die nette Hostelbesitzerin und ich einen Ausflug in ein nahe gelegenes Naturreservat. Mit der Faehre setzen wir ueber und wanderten bis an die Spitze des Huegels, von wo aus wir einen traumhaften Blick auf den wunderschoenen Kuestenort sowie die umliegende Lagune und das angrenzende Meer hatten.
Da Knysna bekannt fuer seine Austernaufzucht ist, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, in einem Restaurant die schlabberigen Meeresbewohner zu schluerfen. Sie sind ja nicht Jedermanns Sache, aber ich koennte mich reinlegen, yammi!!
Die letzten Tage hob ich mir fuer Kapstadt auf. Im Bus traf ich auf eine Deutsche, mit der ich mich sehr gut verstand und die letzten Tage verbrachte. Die erste Nacht in Kapstadt kamen wir bei einem Mitglied aus dem HC unter. Die Familie war zwar ueberaus aufmerksam und gastfreundlich, jedoch war das winzige Haus von den Familienangehoeren bereits ueberbelegt und viel zu weit weg vom Schuss. Und Kapstadt ist nicht gerade eine Stadt, in der man abends oder nachts alleine durch die Gegend laufen sollte.
So entschieden wir uns fuer ein Hostel direkt auf Kapstadts Partymeile, mit Laufentfernung zum Hafen, vielen Geschaeften, Restaurants und Bars.
Am Hafen tobte das Leben. Er war huebsch angelegt. Ueberall dudelte Musik, fuehrten Kuenstler Stuecke auf, wurde gelacht oder geschlemmt. Von hier aus machten wir eine Bootsfahrt nach Robben Island, wo Nelson Mandela 18 seiner 27 Inhaftierungsjahre einsaß. Heute fungiert das Gefaengnis nur noch als Museum. Ehemalige Insassen machen Fuehrungen und erzaehlen vom schrecklichen Alltag in der Hoelle.
Die Insel an sich ist aber ein absolutes Mekka fuer Naturliebhaber. Sie ist sehr gruen und wird von frei herumlaufenden Pinguinen sowie einer unglaublichen Vogelvielfalt bewohnt.
Ganz zu schweigen vom einmaligen Blick auf den an Kapstadts Kueste gelegenen Tafelberg.
Diesen erklommen wir bei bruetender Mittagshitze, wozu wir bestimmt zwei Stunden brauchten. Aber keine Frage, der Ausblick hat uns doppelt belohnt. Wie schade, dass genau in diesem Moment meine Kamera ihren Geist aufgegeben hat
Hier oben auf ca. 1000m Hoehe konnten wir nicht nur weit aufs Meer hinaussehen, sondern auch runter in die Metropole und auf die Kaphalbinsel, der wir am naechsten Tag einen Besuch abstatteten.
Wir schlossen uns einer Tour an, verbrachten gemeinsam mit anderen jungen Leuten den ganzen Tag auf der Halbinsel. Wir wanderten zur Suedspitze und natuerlich zum Kap der Guten Hoffnung. Da die Walsaison gerade erst begann, konnten wir leider keine beobachten, dafuer sagten aber ein paar Delfine ´Hallo´.
Suedafrika zaehlt definitiv zu einem der Highlights meiner Reisen. Ich habe mich natuerlich tierisch darueber geaergert, dass ich nicht mehr Zeit eingeplant habe, denn es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Aber dadurch habe ich eine gute Ausrede, zurueck zu kehren...
Am spaeten Nachmittag kam ich in Johannesburg an. Da Jo´burg, wie es von den Einheimischen genannt wird, einen schlechten Ruf bezueglich der Kriminalitaet hat, wollte ich dort nicht unbedingt bleiben, sondern mich direkt auf den Weg ins idyllische Pretoria machen.
Am Flughafen wurde ich dann jedoch von einer netten jungen Frau aufgegabelt, die mich in das von ihr betriebene Hostel chauffierte.
Im Nachhinein hat sich diese Entscheidung als absolut richtig erwiesen, denn durch sie erhielt ich Antworten auf die meisten meiner Fragen und sie half mir bei der Planung und Buchung von Touren quer durchs Land.
In Suedafrika gibt es eine bequeme und sicher Art zu reisen-naemlich den Baz Bus, der hauptsaechlich Rucksacktouristen auf einer vorgegebenen Route von Jo´burg bis nach Kapstadt faehrt und diese in bekannten Hostels absetzt oder abholt. Nebenbei lernt man auch noch jede Menge nette und interessante Leute kennen.
Von Johannesburg aus machte ich eine viertaegige Campingtour in den Krueger Nationalpark.
Die erste Nacht schlief unsere siebenkoepfige Gruppe in einem traditionellen Dorf. Wir wurden dort an das fruehere Leben der schwarzen Einheimischen herangefuehrt, schliefen auf dem Fussboden in der Huette des Chiefs, aßen Maisporridge (Pampe aus Maismehl und Wasser) mit den Fingern und tanzten am Lagerfeuer mit den Eingeborenen.
Am naechsten Morgen fuhren wir dann mit unserem Minibus das erste Mal in den Park und begannen auch gleich mit unserer Erkundungstour.
So eine Safari ist total aufregend und spannend, weil man zum Einen Tiere in ihrer natuerlichen Umgebung sieht, die man sonst nur aus dem Zoo oder Fernsehen kennt und zum Anderen, weil man nie weiß, welches Spektakel sich vor Einem abspielen kann.
Im Krueger dreht sich alles um die ´Big Five`. Das sind Nashorn, Flusspferd, Elefant, Bueffel und Leopard. Leider kamen wir nur in den Genuss Elefanten und Bueffel zu sehen, dafuer aber auch ganz viele Giraffen, Antilopen, eine Loewenfamilie mit Jungen, Paviane und sogar eine schwarze Mamba.
Abends im Camp, was aufgrund der freilaufenden Tiere umzaeunt und nachts abgeschlossen war, saßen wir am Feuer, waermten uns und erzaehlten begeistert bis spaet in die Nacht ueber die faszinierende Tierwelt. Allabendlich kam eine ziemlich große Hyaene an den Zaun und lief nur ca. einen Meter von uns entfernt auf und ab. Das war schon ein gigantisches Ereignis.
Die naechsten vier Tage verbrachte ich in einem kleinen Kuestenort im Sueden des Landes und machte dort einen Tauchkurs.
Im Mai/Juni ist in Suedafrika Winter. Aber Umkomaas ist noch so gelegen, dass die Wetter- und Wasserkonditionen zum Tauchen ertraeglich sind.
Insgesamt hatte ich viel Theorie zu bueffeln, eine Poolsession sowie vier Tauchgaenge im Meer zu absolvieren, bei denen ich die gelernten Faehigkeiten wie Taucherbrille unter Wasser abnehmen und wieder aufsetzen oder die Regulatoren wechseln, wenn der Lufttank mal leer ist, vorfuehren musste. Natuerlich gehoerten auch die Zeichen dazu, ohne die man sich unter Wasser ja sonst nicht verstaendigen kann.
Zwei Mal gingen wir vom Strand aus ins Wasser und obwohl ich mich auf meine Atmung und die korrekte Ausfuehrung der sogenannten skills konzentieren musste, genoss ich die Ruhe, Stille und atemberaubende Vielfalt der Unterwasserwelt.
Die anderen zwei Tauchgaenge starteten vom Boot aus. Das Meer war allerdings so rau, dass wir schon 20 Minuten brauchten, um ueberhaupt mit dem Boot raus zu kommen. Der Wellengang war Angst einfloeßend und auch unter Wasser, bei ca. 19m Tiefe, war die starke Bewegung des Wassers deutlich zu spueren.
Das Tauchen hat mich dermaßen in den Bann gezogen, dass ich dieses neu gewonnene Hobby gern ausbauen moechte, um eventuell eines Tages selber Interessierte zu unterrichten. Bis dahin wird es noch ein langer Weg sein, auf den ich mich aber jetzt schon freue
Nach einer langen beschwerlichen Busfahrt hielt ich erst wieder an der bekannten Gartenroute an. Mit dem Wetter hatte ich richtig Glueck, die ganze Zeit ueber schien die Sonne und so machten die Ausfluege doppelt Spaß.
In Plettenberg Bay besuchte ich einen Elefantenpark, wo ich mit den Dickhaeutern spazieren ging. Genau wie in freier Wildbahn umschloss das sueße Dickerchen meine Hand mit seinem Ruessel, die in dem Moment als Schwanz fungierte
Ich duerfte ihn anfassen, streicheln und fuettern. Und da der Elefant mein Lieblingstier ist, war diese Erfahrung eine ganz Besondere fuer mich.
Ich konnte diesen netten Kuestenort nicht verlassen, ohne wenigstens einmal tauchen gewesen zu sein. Unweit vom Strand gab es ein kleines Riff, das von Korallen der unterschiedlichsten Farben und Formen besiedelt war. Auch sah und streichelte ich einen kleinen Hai, der dort im Schlaraffenland zahlreich vorkommt, aber fuer uns Menschen ungefaehrlich ist. Ein Kracker verspritzte seine Tinte vor unserer Nase und machte sich aus dem Staub. Nach 48 Minuten musste ich meinem Tauchbegleiter signalisieren, dass ich schrecklich friere - Temperaturen von ca. 16 Grad.
Gott sei Dank hatte der Tauchshop einen beheizten Pool und Whirlpool und auch eine Sauna integriert, denn meine Zehen konnte ich nicht mehr spueren.
Am besten gefiel mir der Ort Knysna. Ich kam in einem Hostel unter, das wie ein luxurioeses Einfamilienhaus aussah. Da ich die Einzige war, bewohnte ich das grossraeumige Gartenhaus mit Wohnkueche, zwei Zimmern, Bad und Fernseher ganz alleine. Ich unternahm eine entspannende Bahnfahrt durch idyllisches Gelaende. Die malerische Landschaft lud wahrlich zum Traeumen ein.
Am naechsten Tag machten die nette Hostelbesitzerin und ich einen Ausflug in ein nahe gelegenes Naturreservat. Mit der Faehre setzen wir ueber und wanderten bis an die Spitze des Huegels, von wo aus wir einen traumhaften Blick auf den wunderschoenen Kuestenort sowie die umliegende Lagune und das angrenzende Meer hatten.
Da Knysna bekannt fuer seine Austernaufzucht ist, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, in einem Restaurant die schlabberigen Meeresbewohner zu schluerfen. Sie sind ja nicht Jedermanns Sache, aber ich koennte mich reinlegen, yammi!!
Die letzten Tage hob ich mir fuer Kapstadt auf. Im Bus traf ich auf eine Deutsche, mit der ich mich sehr gut verstand und die letzten Tage verbrachte. Die erste Nacht in Kapstadt kamen wir bei einem Mitglied aus dem HC unter. Die Familie war zwar ueberaus aufmerksam und gastfreundlich, jedoch war das winzige Haus von den Familienangehoeren bereits ueberbelegt und viel zu weit weg vom Schuss. Und Kapstadt ist nicht gerade eine Stadt, in der man abends oder nachts alleine durch die Gegend laufen sollte.
So entschieden wir uns fuer ein Hostel direkt auf Kapstadts Partymeile, mit Laufentfernung zum Hafen, vielen Geschaeften, Restaurants und Bars.
Am Hafen tobte das Leben. Er war huebsch angelegt. Ueberall dudelte Musik, fuehrten Kuenstler Stuecke auf, wurde gelacht oder geschlemmt. Von hier aus machten wir eine Bootsfahrt nach Robben Island, wo Nelson Mandela 18 seiner 27 Inhaftierungsjahre einsaß. Heute fungiert das Gefaengnis nur noch als Museum. Ehemalige Insassen machen Fuehrungen und erzaehlen vom schrecklichen Alltag in der Hoelle.
Die Insel an sich ist aber ein absolutes Mekka fuer Naturliebhaber. Sie ist sehr gruen und wird von frei herumlaufenden Pinguinen sowie einer unglaublichen Vogelvielfalt bewohnt.
Ganz zu schweigen vom einmaligen Blick auf den an Kapstadts Kueste gelegenen Tafelberg.
Diesen erklommen wir bei bruetender Mittagshitze, wozu wir bestimmt zwei Stunden brauchten. Aber keine Frage, der Ausblick hat uns doppelt belohnt. Wie schade, dass genau in diesem Moment meine Kamera ihren Geist aufgegeben hat
Hier oben auf ca. 1000m Hoehe konnten wir nicht nur weit aufs Meer hinaussehen, sondern auch runter in die Metropole und auf die Kaphalbinsel, der wir am naechsten Tag einen Besuch abstatteten.
Wir schlossen uns einer Tour an, verbrachten gemeinsam mit anderen jungen Leuten den ganzen Tag auf der Halbinsel. Wir wanderten zur Suedspitze und natuerlich zum Kap der Guten Hoffnung. Da die Walsaison gerade erst begann, konnten wir leider keine beobachten, dafuer sagten aber ein paar Delfine ´Hallo´.
Suedafrika zaehlt definitiv zu einem der Highlights meiner Reisen. Ich habe mich natuerlich tierisch darueber geaergert, dass ich nicht mehr Zeit eingeplant habe, denn es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Aber dadurch habe ich eine gute Ausrede, zurueck zu kehren...


