Stadt der Engel.

Trip Start Jun 10, 2005
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Trip End Jun 05, 2006


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Flag of United States  , California
Thursday, October 20, 2005

Etwas sehr verspaetet, moechte ich euch meine Eindruecke ueber Los Angels, die Stadt der Engel, Las Vegas und den Grand Canyon uebermitteln.

Meine Mama hat mich waehrend dieses Auszuges meine Reise besucht und mir nicht nur finanziell den Aufenthalt do9rt versuesst.
Allerdings hatten wir einige Anfangsschwierigkeiten, denn ihr Flieger hatte Verspaetung und so musste ich mir, mit nicht wenig Sorge, fast vier Stunden auf sie warten.
Am Ende ging alles glatt und wir haben die gemeinsame Zeit genossen.

Am beeindruckensten fand ich doch, dass wir mit unserem fuer eine Woche gemieteten Toyota Corolla insgesamt durch drei Bundesstaaten gefahren sind, um den Ganrd Canyon zu erreichen: Californien, Nevada und Arizona!

Die ersten Tage habe wir in Los Angeles verbracht, um uns den Hollywoodboulevard, das Chinese Theater, den Walk of Fame,Chinatown, Venice Beach, den Santa Monica Pier und Beverly Hills anzuschauen. Allerdings war dies ohne Auto sehr muehselig, denn in den Staaten scheint niemand einen Fuss vor den anderen zu setzen. So haben wir den halben Tag im Bus verbracht. Los Angeles ist eben eine Stadt mit riesigem Ausmass.
Durch einen Bekannten, der seit fuenf Jahren in Los Angeles lebt, konnten wir wenigsten ab und zu den Luxus einer Autofahrt oder die Privatatmosphaere seiner Wohnung geniessen. Er hat uns auch sehr viel ueber das Leben in Los Angeles erzaehltund uns klar gemacht, dass es eben nicht nur das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten ist :)

Die letzte Wochen hatten wir dann das Auto und konnten uns frei entfallten. Wir sind zum Shoppen gefahren, was allerdings ein wenig enttaeuschend war, denn von Florida weiss ich, dass es Klamotten in Huelle und Fuelle zu guenstigen Preisen gibt. In Los Angeles sind wir allerdings auf eine nicht allzu grosse Auswahl gestossen. Wie jede Frau weiss, ist das Shoppen sehr ermuedend und so haben wir unsere Shoppingtour ohne Erfolg relativ schnell abgebrochen.
In einem Brasilianischen Restaurant, was direkt auf der anderen Strassenseite unseres saueren und huebschen Motels lag, habe wir bei leckerem Essen und einer Diet Coke den Tag ausklingen lassen.

Am naechsten Tag sind wir frueh aus den Federn, um den ganzen Tag im Disneyland zu verbringen. Dort war es wirklich fantastisch!! Alles ist so niedlich aufgebaut, mit vielen schillernden Farben und Lichtern und vielen tollen Ideen aus den erfolgreichen Disneyfilmen verbunden mit aufregenden Fahrgeschaeften.
So sind wir viel mit Wildwasserbahnen gefahren, haben uns einen 3D-Film angesehen, bei dem wir zu Zwergen geschrumpft wurden :), sind mit dem Floss auf einer Abenteuerinsel gefahren, haben lecker gegessen oder gemuetlich Kaffee getrunken und den sonnigen Tag so richtig genossen.
Dieses Disneyland ist total niedlich und laesst sogar bei Erwachsenen noch Kindertraeume wahr werden.

Die naechsten vier Tage wollten wir in Las Vegas, Stadt des Spiels verbringen. Weil es dort so viel zu sehen gab und so viel angeboten wurde, sind wir nicht einmal zum Spielen gekommen. Wer weiss, vielleicht waeren wir als Millionaere zurueckgekehrt :)
Las Vegas ist beeindruckend. Auf dem Strip, die Strasse in las Vegas, stehen die erstaunlichsten Hotels in den unterschiedlichsten Baustilen, konstruiert mit den unterschiedlichsten Ideen. Zum Beispiel steht in Las Vegas der pariser Eifelturm, wo man sogar von oben die tolle Aussicht auf die glitzerne Stadt beaeugen kann. natuerlich ist dieser nicht ganz so gross wie der echte, aber es war sehr interessant, vor allem, weil wir erst am Abend raufgefahren sind, wo Vegas einen noch groesseren Reiz hat.
Die Hotels sind von innen super luxirioes, mit vielen Bars, Speilgeraeten und Speiltischen, Shops und Restaurants. Einige sind im Stil der Moderne eingerichtet, andere im Stil von 1001 Nacht. Jedes Hotel bietet etwas anderes, ausgefallenes an, so zum Beispiel eine Loewenshow, gigantische Wasserspiele oder Liveshows mit Musik, Karaoke oder Komoedie.

Es war wirklich aussergewoehnlich schoen und beeindruckend in Las Vegas, aber nach zwei Tagen wollten wir weiter, um auch den sagenumwobenen Hooverdam und den Grand canyon zu besichtigen. Die Autofahrt dorthin hat mit einigen Stops an westernstyle aehnlichen Imbissen ca. 5 Stunden gedauert.
Am Hooverdam haben wir Halt gemacht und sind zu seiner riesigen Dammauer gelaufen, um einen Blick in die Tiefe zu riskieren. Es ist schon erstaunlich, was die Bauherren dort fuer ein wunder erschaffen haben. Der Damm ist gigantisch und haelt riesige Wassermassen zurueck. Er liegt in einer landschaftlich sehr schoenen Umgebung, Berge umsaeumen ihn und geben so ein romantisches Bild trotz des vielen Betons und der Strommaesste.

Dadurch, dass wir erst am Nachmittag am Canyon angekommen sind, konnten wir ihn in den unterscheidlichsten Farbspielen des Sonnenlichtes kennenlernen. Sein Ausmass ist imens, das Auge kann den Canyon gar nicht erfassen.
Die Steinsschichten haben auch unterschiedliche Farben, tausend verschieden Formationen und Taeler.
Der Grand Canyon erscheint in den Farben braun, gelb, orange, rot, in den Taelern blitzt gruen hervor und der Colorado River erscheint aus der Ferne eher braeunlich.
Der Nationalpark des Grand Canyon hat ebenfalls ein enormes Ausmass, so mussten wir mit dem Auto etliche km zuruecklegen, um von einem Aussichtspunkt zu dem anderen zu gelangen.
Bei jedem Aussichtspunkt zeigte der Canyon jedoch ein anderes Gesicht und so wurden fuer reichlich fuer die lange Anfahrt entschaedigt.
Im Eiltempo ging es dann noch am selben Tag zurueck nach Vegas, von wo aus wir uns am naechsten Tag direkt wieder nach Los Angeles begeben haben.

Unseren letzten Tag haben wir ganz in Ruhe am Strand von Venice verbracht, haben uns in der Sonne braten lassen, ich mehr als Mutti, ein kleines Nickerchen gemacht, sind entland der Strandpromenade flaniert, haben uns dort die ein oder andere Strandvorfuehrung von kuenstlern angeschaut, Fotos vom Muscle Beach geschossen, wo Maenner mit gigantischen Muskeln unter freiem Himmel trainieren und haben noch das ein oder andere Schnaeppchen geschlagen.

Am naechsten Tag ging es fuer uns beide weiter. Mutti geht dem Alltagstrott zu Hause nach und ich bin froh, wenn ich dem Alltagstrott hier in Brasilien in zwei Wochen den Ruecken kehren kann und mich neuen Abenteuern und Herausforderungen in Neuseeland stellen kann :)
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