Fallende Affen und ein Naturspa
Trip Start
Sep 20, 2011
1
6
43
Trip End
Jul 07, 2012
Flores ist ein malerisches Städtchen im Norden Guatemalas, das auf einer kleinen Insel im Lago de Petén Itza errichtet wurde. Von unserem Hotelzimmer und der Terrasse hatten wir einen herrlichen Blick auf den See und die untergehende Sonne. In den vielen Restaurants rund um das Eiland vergeht die Zeit wie im Flug. Hier lässt es sich wahrlich angenehm leben.
Morgens um 5 Uhr brachen wir zu einem Tagesausflug nach Tikal auf. Die Mayaruinen von Tikal sind ein architektonisches Juwel und aufgrund ihrer Lage mitten im Urwald die wohl eindrücklichsten Mayastätten. Bis zu 64 Meter hohe Tempel überragen das Urwalddach und bieten fantastische Ausblicke. Auf dem weitläufigen Gelände kann man sich stundenlang vertun, halb überwachsene Ruinen erkunden und trifft dabei immer wieder auf verschiedenste Tiere wie Brüllaffen, Klammeraffen, Nasenbären, Pakas (Nagetierart), Tarantulas, Tukane, Papageien, Fasane etc. Um die Hauptattraktionen zu besichtigen wandert man ca. 10 km durch den Park, was wir auch taten. Die Affen in Tikal scheinen teilweise nicht ganz ihrem renommé als Kletterkünstler gerecht zu werden. Als wir die Affen beobachteten fielen kurz nacheinander zwei Tiere zu Boden. Dem ersten, einem ausgewachsenen Klammeraffen, der auf dem Urwaldboden landete, schien das nicht viel zu machen und er kletterte sogleich busper wieder den Baum hoch. 5 Minuten später fiel dann ein Brüllaffenbaby bei einem fehlgeschlagenen Sprungversuch nur wenige Meter neben uns auf den steinharten Feldweg. Wummm! Das Häufchen Elend blieb benommen liegen und rettete sich dann in ungeschickter Manier auf einen jungen Baum, der kaum eineinhalb Meter hoch war und sich sofort verbog, wenn das Äffchen sich nicht exakt in der Mitte des Baumes aufhielt. So bog sich das Bäumchen mal auf die eine, mal auf die andere Seite mit dem kleinen Affen fast zu Boden. Nach 15 Minuten Erholung und Wimmern besonn sich der kleine Brüllaffe wieder auf sein Wesen und stieg endlich auf einen richtigen Baum, wo er von Mami schon ungeduldig erwartet wurde. Happy End ;-)
Weiter im Süden stiegen wir in Rio Dulce in einer schön an einem See gelegenen Lodge ab, die von Schweizern geführt wird. Einen der Schweizer Gastgeber würde ich jedoch nicht auf Touristen loslassen, wenn das meine Lodge wäre… Die Lodge war nur mittels Boot erreichbar. In Rio Dulce bzw. dem Lago de Izabal liegen viele Jachten vor Anker. Nicht dass in Guatemala der Wohlstand ausgebrochen wäre – viele amerikanische Bootsbesitzer stationieren ihre Jachten während der Hurrikansaison hier, da dieser Ort gemäss US-Küstenwache der sicherste Ort in der Karibik für Boote sein soll. Wir machten dann einen Ausflug zu einem erstaunlichen Naturphänomen. Ein Fluss, der von einer heissen Quelle gespiesen wird, fliesst als Wasserfall in einen kalten Fluss. So standen wir bis zur Hüfte in kaltem Wasser, während das warme Wasser auf die Schultern plätscherte. Das perfekte Spa Erlebnis! Unter dem Wasserfall trafen wir dann zwei crazy Tessinerinnen, beide über 50 und schon oft und weit gereist. Diese lustigen Frohnaturen luden uns dann ein, mit ihrem gecharterten Boot zurück über den Lago de Izabal nach Rio Dulce zu fahren. Das war sehr schön (man stelle sich den Zürichsee vor, einfach ohne Häuser, nur umgeben von der hügeligen, puren Natur). Die Rückfahrt mit dem Boot gestaltete sich somit einiges angenehmer als die Hinfahrt mit dem Sammeltaxi (siehe Fotos).
Morgens um 5 Uhr brachen wir zu einem Tagesausflug nach Tikal auf. Die Mayaruinen von Tikal sind ein architektonisches Juwel und aufgrund ihrer Lage mitten im Urwald die wohl eindrücklichsten Mayastätten. Bis zu 64 Meter hohe Tempel überragen das Urwalddach und bieten fantastische Ausblicke. Auf dem weitläufigen Gelände kann man sich stundenlang vertun, halb überwachsene Ruinen erkunden und trifft dabei immer wieder auf verschiedenste Tiere wie Brüllaffen, Klammeraffen, Nasenbären, Pakas (Nagetierart), Tarantulas, Tukane, Papageien, Fasane etc. Um die Hauptattraktionen zu besichtigen wandert man ca. 10 km durch den Park, was wir auch taten. Die Affen in Tikal scheinen teilweise nicht ganz ihrem renommé als Kletterkünstler gerecht zu werden. Als wir die Affen beobachteten fielen kurz nacheinander zwei Tiere zu Boden. Dem ersten, einem ausgewachsenen Klammeraffen, der auf dem Urwaldboden landete, schien das nicht viel zu machen und er kletterte sogleich busper wieder den Baum hoch. 5 Minuten später fiel dann ein Brüllaffenbaby bei einem fehlgeschlagenen Sprungversuch nur wenige Meter neben uns auf den steinharten Feldweg. Wummm! Das Häufchen Elend blieb benommen liegen und rettete sich dann in ungeschickter Manier auf einen jungen Baum, der kaum eineinhalb Meter hoch war und sich sofort verbog, wenn das Äffchen sich nicht exakt in der Mitte des Baumes aufhielt. So bog sich das Bäumchen mal auf die eine, mal auf die andere Seite mit dem kleinen Affen fast zu Boden. Nach 15 Minuten Erholung und Wimmern besonn sich der kleine Brüllaffe wieder auf sein Wesen und stieg endlich auf einen richtigen Baum, wo er von Mami schon ungeduldig erwartet wurde. Happy End ;-)
Weiter im Süden stiegen wir in Rio Dulce in einer schön an einem See gelegenen Lodge ab, die von Schweizern geführt wird. Einen der Schweizer Gastgeber würde ich jedoch nicht auf Touristen loslassen, wenn das meine Lodge wäre… Die Lodge war nur mittels Boot erreichbar. In Rio Dulce bzw. dem Lago de Izabal liegen viele Jachten vor Anker. Nicht dass in Guatemala der Wohlstand ausgebrochen wäre – viele amerikanische Bootsbesitzer stationieren ihre Jachten während der Hurrikansaison hier, da dieser Ort gemäss US-Küstenwache der sicherste Ort in der Karibik für Boote sein soll. Wir machten dann einen Ausflug zu einem erstaunlichen Naturphänomen. Ein Fluss, der von einer heissen Quelle gespiesen wird, fliesst als Wasserfall in einen kalten Fluss. So standen wir bis zur Hüfte in kaltem Wasser, während das warme Wasser auf die Schultern plätscherte. Das perfekte Spa Erlebnis! Unter dem Wasserfall trafen wir dann zwei crazy Tessinerinnen, beide über 50 und schon oft und weit gereist. Diese lustigen Frohnaturen luden uns dann ein, mit ihrem gecharterten Boot zurück über den Lago de Izabal nach Rio Dulce zu fahren. Das war sehr schön (man stelle sich den Zürichsee vor, einfach ohne Häuser, nur umgeben von der hügeligen, puren Natur). Die Rückfahrt mit dem Boot gestaltete sich somit einiges angenehmer als die Hinfahrt mit dem Sammeltaxi (siehe Fotos).

