Cotopaxi Nationalpark

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Trip End Ongoing


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Flag of Ecuador  ,
Wednesday, May 1, 2013


Aufgrund eines Tipps haben wir uns eine Unterkunft im Cotopaxi Nationalpark gebucht. Vielen Dank Mary!!!! Dieses wunderschöne Hostel mit der wohl besten Sicht im ganzen Nationalpark wird eines unserer Highlights bleiben. Wir bekamen ein heimeliges zweistöckiges Hüttchen inkl. Badewanne (mit Warmwasser) und Schwedenofen zugeteilt und 24h Sicht auf den Cotopaxi, wenn er sich dann auch zeigte. Sogar ein Jacuzzi stand allen Reisenden zur Verfügung. Und das für knappe 45 Dollar inkl. Mahlzeiten. Das Hostel wird von drei netten, jungen Voluntären geführt, einem jungen equadorianischen Koch, der uns von morgens bis abends kulinarisch verwöhnte. So gab es an einem Abend eine Art Hackfleischbällchen mit frischem Kartoffelstock und am nächsten Abend Hühnchen an einem Passionsfruchtjus. Und genau solche Mahlzeiten benötigt der Körper bei den täglichen Aktivitäten auf über 3500 m Höhe. Am ersten Morgen ging es früh los in Richtung Gletscher des Cotopaxis d.h. es stand uns ein insgesamt 2 stündiger Aufstieg auf bis zu 5000 m bevor. Der Aufstieg war kein Zuckerschlecken. Auf losem, sandigen Untergrund sind wir erst 200 Höhenmeter bis zum Refugio "hochgekeucht". Mir gings eigentlich relativ gut und  als Erste oben angekommen, konnte ich die restlichen Teilnehmer unten am Hang beobachten inkl. Marco, der der Hütte mit nicht mehr so glücklicher Miene näher kam. Und je näher er kam, hörte ich, dass er trotz der dünnen Luft, immer noch genügend Sauerstoff für ein paar Fluchworte hatte. Er rief mir zu, dass er einen solchen Mist nie mehr mitmacht bzw. nie mehr auf 5000 m hochklettere. Er merkte die Höhe ziemlich stark, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrendruck.... der Ausflug dauerte ja nicht allzu lange und so waren wir nach 5 Stunden wieder zurück in unserem Paradies und erholten uns im Jacuzzi für den Rest des Nachmittages. Und aufgrund dieser Strapazen haben wir schlussendlich davon abgesehen, den Cotopaxi (5897m) ganz zu bezwingen...hehe, nein Scherz, das war nie unser Plan. Wir haben erfahren, dass nur knappe 25% der Berggänger, den Gipfel erreichen. Es ist kein einfacher Berg, Steigeisen und Pickel gehören zur Ausrüstung, um den Gletscher und die Schneefelder zu überqueren.
Und trotz Marcos verbalem Frustabbau am Cotopaxi hat er einen Tag später noch Lust gehabt mit mir, den Hofhunden (zwei Dackel und ein Dalmatiner) und unserem Voluntär Victor aus Argentinien einen zweiten Vulkan auf 4300m zu besteigen. Auf dem Gipfel  machte dieses Mal mir die Höhe zu schaffen und zwar die Höhe bzw. der senkrechte Abgrund an zwei Seiten von mir...und dann mussten wir noch von einem Stein zum andern hüpfen, um den obersten Berggipfel zu erreichen, ich hatte wirklich ein wenig Knieschlottern gehabt.

Und so endet unser Aufenthalt im wunderschönen Cotopaxi Nationalpark. Das Hostel kann ich übrigens allen weiterempfehlen, die demnächst nach Equador reisen.
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