Quito

Trip Start Unknown
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Trip End Ongoing


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Flag of Ecuador  ,
Friday, April 26, 2013

Wir haben entschieden, dass wir in Ecuador nur ein kurzes Gastspiel halten, wir werden kaum von der Nord- Südachse abweichen, das heisst das ganze Küstengebiet in Ecuador inkl. Galapagos fällt für uns weg und wird vielleicht irgendwann mal nachgeholt. Wir haben nicht mehr so wahnsinnig viel Zeit und unser Ziel ist, mindestens die Salzwüste in Bolivien zu erreichen und auf dem Rückweg nach Kolumbien den Amazonas zu sehen. Somit haben wir immer noch genug Programm für die nächsten 3 Monate.

Nach fast zwei Monaten in Südamerika fällt es uns irgendwie immer noch ein wenig schwer, überall vorsichtig zu sein müssen, nicht bei jeder Tages- und Nachtzeit auf die Strasse zu gehen und immer zu prüfen, was genau man mit sich trägt, wenn man das Haus verlässt. Gewarnt werden wir auch in Quito wieder von Einheimischen, als wir am Abend das Hostel verlassen und für die Nahrungssuche in die Altstadt spazieren wollen. Eine Frau stellt sich vor Marco und fuchtelt mit den Händen, und sagt immer wieder, dass wir besser in unser Hostel zurück gehen oder mit einem Taxi zum Zielort fahren sollen. So schlimm ist es vielfach dann auch wieder nicht, aber man ist halt einfach vorsichtig und Marco hatte ja bereits ein erstes kleines negatives Erlebnis in Panama City gehabt. Es werden hier in Südamerika so viele Schauermärchen von Überfällen etc. erzählt oder man bekommt im Hostel mit, dass eine Junge Schwedin tränenüberströmt vor der Reception steht, weil sie im Nachtbus ausgeraubt wurde und ihr ziemlich alles, was sie auf sich trug gestohlen wurde.... Das kann schon ärgerlich sein.

In Quito haben wir unter anderem das Museum des Malers und Bildhauers Oswaldo Guayasamin besucht. Ein beeindruckender Künstler, der Grossteil der ausgestellten Bilder sind eher nachdenklich und traurig, als dass sie Fröhlichkeit ausstrahlen. Die Inspiration seiner Bilder fand er auf seinen Reisen in den 40er Jahren quer durch Amerika, als er all das Leid und Elend der indigenen Bevölkerung zu sehen bekam.  Noch interessanter als das Museum, war der Besuch seines ehemaligen Wohnhauses bzw. seinem eigenen privaten Museum und seinem Atelier. Guayasamin war ein begnadeter Sammler. Alles was er als Kunst betrachtete oder Geschenke, die er erhielt, wurden in seinem labyrinthähnlichen Haus aufgestellt. Von alten Karusellpferdchen, über religiöse Mutter Maria Statuen, uralten Kirchentüren aus Spanien bis hin zu Malereien von Miro, Chagall und Picasso und weiter zu irgendwelchen Inka und Maya Statuen. Eindrücklich, und für jeden der nach Quito reist unbedingt zu empfehlen.


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