Salento - Dort wo der Kaffee wächst

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Trip End Ongoing


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Flag of Colombia  , Quindío,
Sunday, April 21, 2013

Kleine Schweiz wird die Region um Salento genannt, insbesondere das Valle de Cocora, und gehört landschaftlich geshen zu den Höhepunkten der kolumbianischen Anden. Es hat wirklich ein wenig etwas von einer Schweizer Landschaft, es ist hügelig, es ist grün, es hat Kühe und irgendwo am Horizont sollen die bis zu 5000 m weissen Schneeberge von Los Nevados zu sehen sein. Diese bekommen wir nicht zu Gesicht. Seit Ende März sollte eigentlich Regenzeit sein in dieser Region. Die Kaffeebauern warteten schon seit über einem Monat auf Regen und genau als wir ankamen, setzte dieser ein, zur Freude aller Einheimischen.

Und trotz des unsicheren Wetters wollten wir ein wenig die Landschaft des wunderschönen Valle de Cocora auskundschaften und bereiteten uns auf eine Tagesrundwanderung in das Tal vor. Bei angenehmen Wetter sind wir gestartet und marschierten vorbei an den satten, tiefgrünen Wiesen bis hinauf zum Nebelwald und einem kleinen Nationalpark mit einer Vogelwarte. Dort bekamen wir für den CHF 1.50 Eintritt natürlich noch gratis einen Tinto (schwarzer Kaffee) zur Verstärkung, konnten die unzählig vielen Kolibris beobachten, welche uns fast um die Ohren flogen, bevor wir den Aufstieg auf 2850 durch den Dschungel in Angriff nahmen. Der Regen bzw. ein Gewitter zog über uns, kaum hatten wir den Marsch fortgesetzt. Und so sind wir die knappen 800m  eher gerannt als spaziert. Oben angekommen zog der Nebel in Eiltempo an uns vorbei und nahm den Regen mit. Hier konnte man wieder mal auf eindrückliche und mystische Art und Weise dem Wetterspektakel zuschauen.

Beim überqueren der Weiden begegneten wir mehreren Campesinos, die auf ihren wunderschön, gepflegten Pferden das Tal hinauf galopierten, wenn jemand so reiten kann wie die, macht das unglaublich Eindruck und Lust selber wieder einmal auf ein Pferd zu steigen. Und so haben wir am nächsten Tag trotz Muskelkater in den Beinen noch eins drauf gelegt und haben einen 3 Stündigen Ausritt gebucht.  Es brauchte ein bisschen Überredungskünste bei Marco, denn er hatte bis jetzt jedes Mal Pech mit seinem Pferd, entweder wars ein altes, lahmes oder ein stures, welches lieber in einen Gemüseacker lief und dort friedlich zu fressen begann.... Wir hatten Glück, wir wurden von einem netten Guide abgeholt, jeder bekam ein schönes, gesundes, starkes Pferd. Und es machte wahnsinnig Spass, so haben wir Weiden trabend und galopierend überquert, bis uns der Hintern weh tat. Und seit dem Ausritt habe ich einen steifen Hals, da ich mich mit dem Halten der Zügel so verkrampfte, dass mir der ganze rechte Schulter und Halsbereich weh tut...



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