Von einer Kolonialstadt zur andern

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Flag of Colombia  ,
Thursday, April 11, 2013

Villa de Leyva ist ein "Must" wurde uns von einem Kolumbianer gesagt, einfach daran vorbeifahren gehe auf keinen Fall. Und so haben wir beschlossen einen Abstecher in dieses hübsche Kolonialstädtchen auf 2100 m Höhe zu machen. Wir wohnen bei einer österreichisch/kolumbianischen Familie, die ein kleines Guesthouse führt, ganz gemütlich und die Inhaberin ist immer für einen kleinen Schwatz aufgelegt.

Heute haben wir uns auf Richtung Raquira gemacht, einem kleinen Dörfchen 30 km von Villa de Leyva entfernt um von dort aus einen kleinen Spaziergang in ein Seitentälchen zu machen, wo unter anderem das älteste Augustinerkloster des Kontinenten steht. Wir sind eigentlich weniger wegen des Klosters dahin sondern mehr um unsere Beinmuskeln wieder vermehrt in Schwung zu bringen.  Trotzdem ganz hübsch dieses Kloster, welches in ein Meditationszentrum umgewandelt wurde, der Ort könnte besser dafür nicht sein. Die damaligen Mönche hätten keinen idyllischeren Fleck für ihr Kloster aussuchen können.

Leider gibt es von der Region keine guten Karten und die Fusswege sowie die Distanzen kann man teilweise nur schwer erraten. Die angegeben 2 km Fussmarsch waren in Wirklichkeit mehr als 6 km pro Weg natürlich kein Problem für uns jedoch wagten wir nicht die lange Strecke nach Villa de Leyva zurückzugehen, denn die wahrscheinlich angegebenen 6 Stunden Marsch hätten sich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in 12 Stunden ausgedehnt. Somit sind wir zurück nach Raquira spaziert und haben das Dörfchen noch ein wenig ausgiebiger ausgekundschaftet. Raquira ist das reinste Töpfereimuseum! Jeder Einwohner muss hier wohl Töpfermeister sein. Das Dorf ist von A-Z mit verschiedensten Tonwaren verziert. Ein Einkaufsparadies! Ich hätte schon dein einen oder anderen 1.5m hohen Tontopf gefunden, den ich in meinen nächsten Garten stellen würde.

Als Abschluss von unserer Tour haben wir die riesige Plaza in Villa de Leyva in der Abenstimmung mit einem Bierchen und wieder mal einem feinen französichen Rindsfilet genossen. Das muss ab und zu einfach mal sein.

Noch ganz allgemein was zum Essen hier in Kolumbien: Es schmeckt!!! Nachdem wir uns in Panama mehrheitlich von Huhn, Reis und Bohnen ernähren mussten, ist die kolumbianische Küche geradezu vielfältig und die besseren Köche sind sie auch. Reis und Bohnen kann man lecker zubereiten. Es gibt um einiges vielfältigere Menukarten, die Pizzas sind italienisch und die Pasta ist auch al dente. Zudem geniesse ich hier die wunderbaren Früchte, die Vielfalt kann grösser nicht sein. Vieles kenne ich gar nicht. Es gibt mindestens einen Fruchtsaft im Tag sowie Früchte zum Frühstück. Ein Schlaraffenland für mich.

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