Roadtrip Melbourne - Sydney TEXT

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Trip End Ongoing


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Flag of Australia  , Victoria,
Tuesday, February 5, 2013

Goodday
Mit einem Gruss aus der Grossstadt Sydney melden wir uns zum letzten Mal aus Australien. Unsere  Rundreise mit dem Camper ist beendet. 12 spannende Tage haben wir gehabt, nicht immer wurden wir mit schönem Wetter belohnt, d.h. die Hälfte der Zeit wars eher grau, kühl und nass vorallem dann gerade, als wir die wunderschöne Saphire Coast im Südosten Australiens erreichten und dort ein wenig Zeit an der Küste verbringen wollten. Alternativprogramme neben Outdooraktivitäten sind hier in Australien halt eher schwierig, das Reisen bezieht sich nun mal mehrheitlich auf die Entdeckung der wunderbaren Landschaft, auf die Küsten etc. Somit gabs nichts anderes als das ganze Programm bei schlechtem Wetter durchzuziehen und wir machten uns auf eigene Faust auf den Weg in die vielen kleinen Nationalparks entlang der Südostküste.  Mit gutem Schuhwerk und wetterfesten Klamotten haben wir verschiedene Buschwalks erkundet. Ich hab mich noch mit einem grossen Wanderstecken ausgerüstet der Schlangen wegen. Irgendwie ist mir dieses Australien mit all diesen Gifttieren nicht ganz geheuer, muss ich sagen.

Zu sehen bekommt man diese Viecher  aber eh nicht, sondern wird belohnt mit der Begegnung andrer so bekannten Tierchen, wie Koalas, Känguruhs, Wallabies, Echsen, Kakadus. Und Marco der Tiernarr hat vorallem Freude an denjenigen Tierchen, die er füttern kann und hier sind das meistens eben nur die Möwen…. Schilder weisen darauf hin, dass man diese Tierchen doch nicht füttern soll, weil meistens sind diese Vögel eine richtige Plage und kommen plötzlich in Scharen dahergeflogen, wenns etwas zu essen gibt…. Aber Marco kanns nicht lassen hin und wieder einen Resten Brot oder ein  Pommes Frites hinzuschmeissen und die Reaktion bzw. die Invasion der Vögel abzuwarten.

Wir hatten jedoch noch ein weiteres Tiererlebnis auf unsrer Reise.  In Bermagui, an einem wunderschönen Küstenstädtchen, mit Stränden, Buchten und und hohen Wellen machten wir Halt und warteten auf das versprochene, schöne Wetter, welches Tags darauf Einzug halten sollte…. Wir quartierten uns, des schlechten Wetters wegen mal wieder in einem grösseren Campingplatz ein, schlossen wie üblich schnell Bekanntschaft zu unseren Nachbarncampers, die alle ein Stücklein älter waren als wir. Sie nennen sich selber „the grey nomads"  und diese pensionierten grauen Nomaden tuckern jährlich „En masse“ mit ihren riesigen Wohnmobilen quer durch Australien. Das ist der australische pensionierten Lifestyle, nämlich Wohnmobil fahren…. All diese Nomaden hatten jedoch noch etwas gemeinsam auf dem Campingplatz. Irgendwie bringt hier so jeder seinen kleinen Vierbeiner mit auf seine Reise. Ein Gehege wird aufgestellt und somit sitzt vor jedem Wohnmobil ein Vierbeiner, wenn nicht zwei oder sogar drei. Später erfuhren wir, dass tags darauf eine riesige Hundeshow auf dem Reitgelände stattfindet und deshalb so viele Hündeler angereist sind. Nun ist alles klar! Hier dreht sich wirklich alles um den Hund,  es werden Haartrockner im Vorgarten aufgestellt, da und dort steht ein Waschbecken, wo gerade ein Puddel eingeseift wird,  der andre wird gekämmt und dort wird er getrocknet und wieder an einem andren Ort wird dem Hund gerade ein hübsches Mäschchen ans Fell gemacht… Was für ein Betrieb hier! Irgendwie so scheint es haben diese Leute ein bisschen einen Knall.  Und so sind wir dann am nächsten Tag auch ganz schnell wieder weg.  Nämlich ab an  die Küste und in die Fluten. Die versprochene Sonne kam zurück und wir konnten noch ein paar herrliche Tage am Wasser geniessen.

Unser letzter Stopp vor Sydney brachte uns nach Goulburn einem gemütlichen Provinzstädtchen. Auch dort leben zwei alte Bekannte von uns. Andrew und Linda, die wir an einer Hochzeit in der Schweiz kennengelernt haben und bereits einmal bei uns in Schmerikon hausten. Andrew besitzt ein wunderschönes Farmerhäuschen mit etwa 50 Hektaren Land irgendwo weit ab vom Schuss und genau dort brachte er uns hin. Zuerst hiess es einmal Holzschlagen für das BBQ, dann wurde das Roastbeef aufgespiesst und für ein paar Stunden über dem Feuer gebraten sodass wir während dieser Zeit ein wenig die Umgebung auskundschafteten und gemütlich ein Bierchen tranken.  Diese zwei Freunde vermittelten uns eine weitere Unterkunft in Sydney. Andrews Onkel wohnt mitten in der Stadt in einem wunderschön alten Bierbrauerei-Arbeiter-Häuschen hinter der Central Station. Hier dürfen wir wohnen bis zum Freitag.

Die Fotos zur Rundreise sind als separate Blog-Einträge pro Ortschaft angehängt.
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