Phnom Penh - Khmer Rouge - Pol Pot -

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Trip End Ongoing


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Flag of Cambodia  , Krŏng Phnum Pénh,
Saturday, October 20, 2012


Phnom Penh ist der bis jetzt die erste Stadt, die wir bereits in einer unserer letzten Reisen vor ungefähr 4 Jahren besucht haben. Spannend und teilweise etwas traurig zu sehen, in welcher rasanten Geschwindigkeit sich diese Stadt in diesen Jahren entwickelt hat. Damals fühlte man sich wie in einer gemütlichen Provinzstadt, es war ruhig, kein Verkehrschaos, man sah sogar Elefanten durch die Strassen pilgern...

Heute ist ziemlich alles chinesisch, es werden unzählige Hochhäuser gebaut, der Verkehr ist chaotisch und mit der Ruhe ist es vorbei. Trotzdem und zum Glück hat die Stadt noch ihre schönen Seiten, gemütliche Quartierstrassen, feine Restaurants und einiges historisches zu erkunden. Durch den Tod von Prinz Sihanouk haben wir es auch diesmal nicht geschafft, die Silberpagode und den Palast zu besichtigen. Die Stadt ist voll von Pilgern aus dem ganzen Land. Täglich warteten unzählige Menschen vor dem Palast, haben für ihren König Blumen gebracht, gebetet und tausende von Räucherstäbchen angezündet, sodass man sich inmitten des beissenden Rauches wie in einer ausgearteten Demo mit Rauchpetarden fühlte. 

Wir haben  bei unserer vergangenen Reise bereits schon einiges über die schlimme Vergangenheit der Khmer Zeit in Kambodscha erfahren und gesehen, dieses Mal wollten wir noch einen Ausflug zu den Killing fields ein wenig ausserhalb Phnom Penhs machen.

Das Geschichtliche kurz zusammengefasst:

Zwischen 1975 - 1979 hat die Khmer Rouge unter der Führung von Pol Pot versucht, ein sinnloses, streng komunistisches System aufzubauen. Alle möglichen Gegner, welche dem System eine Gefahr sein könnten wurden ausgelöscht. Innert einem Tag wurde die Bevölkerung von Pnomh Penh auf das Land vertrieben. Gebildete Menschen wurden gleich exekutiert, dazu gehörten schon diejenigen, welche Brillenträger waren. Der Landbevölkerung wurde das Land enteignet und riesige Zwangsarbeiterstätte / Lager wurden aufgebaut, alles für den Staat. Das Resultat:   2 Millionen Menschen wurden auf brutalste Art und Weise ohne jeglichen Grund umgebracht oder verhungerten, das war damals ein Viertel der ganzen Bevölkerung. Im ganzen Land befanden sich diese Killing fields, dasjenige in Phnom Penh wurde in eine Gedenkstätte und Museum umgestaltet. An diesem Ort wurden mehr als 17000 Menschen ermordet und liegen noch irgendwo in einem der riesigen Massengräbern. Mit einer Audiotour wird man über das Gelände geleitet und die grausame Geschichte über den Bürgerkrieg sowie das Geschehen an diesem Ort wird einem auf eine zeimlich eindrückliche Art und Weise erzählt. Nach dieser Besichtigung muss man sich erstmal an ein ruhiges Örtchen setzen und das Gehörte ein wenig verarbeiten.






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