4000 Islands

Trip Start Unknown
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86
Trip End Ongoing


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Flag of Lao Peoples Dem Rep  , Champasak,
Monday, October 15, 2012



Hier sind wir also im bekannten Siphandon, wo jedem Rucksackreisenden geraten wird unbedingt hinzugehen.  Auf riesigen Sandbänken mitten im Mekong liegen diese Inseln, es ist brutal feuchtheiss hier und wir liegen rum wie tote Fliegen, ebenso die Einheimischen, welche man tagsüber auch nicht sieht. Gegen Ende des Tages, bei angenehmer Temperatur können wir durchatmen, es wird kühler und wir können die Landschaft geniessen. Mitten in den Reisfeldern kommt nun auch Leben auf. Die Leute beginnen zu arbeiten. Die Reisfelder  sind erntebereit, in den schönsten Farben von grün, gelb, braun zeigen sie sich zur Zeit. Wir sind 3 Tage hier und haben klimatisch bedingt nicht so recht Lust irgendetwas zu unternehmen. Wir überwinden uns trotzdem, ein Fahrrad zu mieten und ein paar Kilometer zum südlichen Zipfel zu fahren und den bekannten Wasserfall zu bestaunen.  Der Mekong fällt in seiner ganzen Breite nicht wahnsinnig tief jedoch kommt hier kubikmetermässig wahrscheinlich eine riesige Menge von Wasser zusammen

Nun wir können für diesen Flecken nicht gleich schwärmen wie andere Leute,  die Insel ist
zugepflastert mit Bungalow Hütten entlang des Mekongs, die Restaurants sind eher schlecht als recht, es ist zu heiss, sogar zum Bücher lesen, und von den Insekten in ihrer ganzen Vielfalt werden wir auch nicht verschont… Irgendwie bin vorallem ich mit einer völlig anderen Vorstellung hier hin gefahren (das kann manchmal eine enttäuschende Wirkung haben).

 Wir haben trotzdem ein nettes Restaurant gefunden, welches seit kurzem von einem Schweizer geführt wird, der Besitzer freut sich auf einen Schwatz in seiner Muttersprache und es wurde späht an diesem Abend. Weitere Auswanderer gesellen sich zu uns und wir erfahren diese und jene Story über die Auswanderer hier. Die Hälfte hat angeblich ein Alkoholproblem,  verspielt ihr Geld,
mit irgendwelchen unsinnigen Geschäften mit Einheimischen etc. Aber es wundert uns nicht, diese Inseln sind wirklich weg vom Schuss, hier hat man überhaupt nichts zu tun, gedenke denn in der wirklichen Low Season im Juli/August…  In unserem Guesthouse haben wir ein armes Tierchen in unser Herz geschlossen, ein menschenähnliches Wesen, welches 24 Stunden an die Kette  gebunden war. Da es keine Spielgefährten hatte und man merkte, dass ihm jegliche soziale Kontakte fehlten, haben wir uns und andere Reisende unter Tags um das kleine Wesen gekümmert.  Marco hat eine gratis Entlausung bekommen, dafür musste er die Affendame
unterhalten, kraulen und spielen.  Wir konnten das Äffchen leider nicht befreien, hätten ihm gerne geholfen.  Wegen der Haustierhaltung haben wir schon einige Male hier den Kopf geschüttelt, so kam uns zum Beispiel in VangVieng mitten auf der Strasse frühmorgens ein Babybraunbär entgegengestolpert. Wussten zuerst nicht ob noch eine Bärenmutter um die Ecke kommt…, haben dann aber einen Herrn am Strassenrand sitzend gesehen, dem das Tier gehörte und sein
Babybärchen wieder eingefangen hat…..

Nun heissts bereits schon wieder Adjeu sagen von Laos. Wir überqueren die nächste Grenze nach Kambodscha. Besucht haben wir dieses Land bereits im 2008, die wichtigsten Highlights haben wir schon gesehen, das Land und Leute hat uns damals aber so gut gefallen, dass wir Kambodscha nochmals in unsere Reiseroute eingepackt haben.

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