Welcome to the Jungle!

Trip Start Unknown
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Trip End Ongoing


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Flag of Indonesia  , Sumatra,
Sunday, September 16, 2012

Mit einem Tag Verspätung haben wir Bukit Lawang doch noch gefunden. Bukit ist ein weiteres Highlight. Das Örtchen hat Charme, es liegt am Fuss des Gunung Leuser Nationalpark, wunderschön am Fluss. Autos fahren hier keine und auch Motorbikes gibt es auf den Strässchen nicht. Die Leute sind so gemütlich und relaxt wie das Dörfchen selbst, sie freuen sich ab den Touris und sie sind stolz auf ihren Dschungel. Viele haben realisiert was sie an ihrem Dschungel eigentlich haben und kämpfen gegen die Abholzung.  Erreicht haben sie damit, dass der Nationalpark strenger geschützt ist als noch vor ein paar Jahren. Trotz allem existiert die Holzmafia und die Palmölfirmen, welche noch mehr Land in Anspruch nehmen wollen. Das Ausmass dieser Palmölplantagen kann man sich eigentlich nicht vorstellen... wir sind 7 Stunden von Lake Toba bis nach Bukit Lawang gefahren und diese 7 Stunden haben wir fast nichts anderes als Palmen links und rechts gesehen....keine Aussicht und kein Dschungel oder Wald. Überrascht waren wir, dass es auch hier mittlerweile einige Bewohner gibt, die Biogemüse anpflanzen, weil sie die genmanipulierten Mais- und Blumenkohlplantagen als Gefahr sehen und ihre Kinder nicht damit ernähren möchten.

Auf jeden Fall wollten wir nun endlich den Dschungel und seine bekannten orangen Bewohner sehen und haben einen zweitages Trek im Dschungel gebucht. Und wir wurden rundum belohnt. Die Orangutans liessen nicht lange auf sich warten, sobald man die Stellen mit ihren Nestern hoch oben in den Bäumen gefunden hat, liessen sie sich blicken und kamen von den Bäumen runter (meist vielleicht auch, weil sie dachten es gibt etwas zu fressen, denn die meisten Orang Utans hier sind halbwild, da sie irgendwann mal in die Aufzugstation gebracht wurden und dann wieder in die Wildnis entlassen wurden. Viele von ihnen können oder wollen noch nicht ganz auf die Futterstellen im Dschungel verzichten). Es ist ein Erlebnis diese Tiere von so naher Entfernung zu beobachten, wir hätten Stunden damit verbringen können.

Doch das Marschieren in diesem Dschungel erfordert rechte Ausdauer, fängt man sich an zu bewegen, ist man innert Minuten bachnass bis aufs Unterleibchen, wir haben beide noch nie in unserem Leben so derart geschwitzt wie hier. Der Dschungel ist leider nicht Flachland, wir mussten einige Hügel erklimmen, immer mit den Schweissströmen im Gesicht, anfänglich fast nicht zum Aushalten, ich war froh um mein Glarnertüechli, welches ich als Schweissstopper an der Stirn benutzte.

Unser Übernachtungscamp lag direkt am Flüsschen mit Wasserfall, war simpel eingerichtet, mit Zeltplachen und Mätteli. Eine Horde Affen sah uns zu und wartete darauf irgend etwas von unserem Nachtessen zu erhaschen. Es wurde überaus fein für uns gekocht und die Guides haben uns den ganzen Abend mit Dschungelgames unterhalten. 


Wir haben das schöne Örtchen bereits wieder verlassen und befinden uns an einem ebenso schönen Plätzchen auf der Insel Pulau We in Aceh Nord Sumatra. Wahrscheinlich wollt Ihr gar nicht wissen wo genau ich diesen Blogeintrag schreibe. Aber ich beschreibs Euch trotzdem. Ich liege auf dem Holzsteg unter und neben mir, schönstes türkisblaues Wasser, wunderschöne Fischchen im Wasser, keine Touris. Chillfaktor 10. Das Paradies also. 


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