Nasi Goreng or Bami Goreng?

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Flag of Indonesia  , Java,
Saturday, August 11, 2012

Hey Leute
Wir sitzen gerade in Surabaya nach unserem Nachtspaziergang auf den Mount Bromo und freuen uns auf unseren Flug nach Sulawesi, der für morgen geplant ist.

Wir können eigentlich nur schwärmen für JAVA, die Leute sind supernett, absolut hiflsbereit und sehr offen. Von ultra konservativen Moslems keine Spur. Schnell wird man in Gespräche mit Einheimischen verwickelt und man erfährt vieles über deren Kultur und Geschichte. Für Java haben wir nur  eine gute Woche Zeit eingeplant, leider! Aber Indonesien ist gross und die Distanzen riesig somit mussten wir uns sozusagen auf das Wichtigste in Java beschränken.

Es ist Ramadan, welcher noch bis zum 18. August dauert, wir spühren nicht viel, ausser, dass wir den Muezzin täglich vier mal durch die Lautsprecher hören, egal wo wir sind :) Nun ja wir wissen somit immer wie späht es ist.

Von Jakarta aus nahmen wir den Eco Zug nach Yogi, eine 10 stündige gemütlich warme Fahrt von West nach Ost mit netten Gesprächen, schlafen, aus dem Fenster schauen etc.

Yogjakarta ist sozusagen die Touri Hauptstadt, kein Wunder die Region hat viel zu bieten, wir quartierten uns in einem gemütlichen Hotel ein und verbrachten die 4 Tage mit Erkundungen der berühmten Tempel Boropudur und Prambanan und einem Ausflug zum Vulkan Merapi. Die Tempel sind gewaltig wie auch der Merapi, welcher 2010 zum letzten Mal ausbrach. Leider ist der Krater gesperrt aber es war möglich ein gemütliches Wandertüürchen in Richtung Gipfel zu unternehmen. Die meisten Leute organisieren eine geführte Tour oder nehmen sich einen Guide, wir habens gewagt uns ein Motorbike zu nehmen und die Gegend auszukundschaften. Marco hat die Strassen und Regeln im Griff, sein Fahrstil ist dem der Javanesen angepasst.... Es machte Spass und ich würde am liebsten nur noch mit dem Motorrad herumreisen, man sieht einiges mehr und man ist den Leuten viel näher.

Mit der Immigration hatten wir auch bereits Kontakt, da wir das Visum bereits verlängern mussten. Was für eine Bürokratie oder eben unorganisierte Bürokratie! Drei Mal mussten wir aufs Amt, weshalb wussten wir eigentlich nicht genau, aber das Spielchen der wichtigen Männer in Uniform muss man halt einfach mitspielen, Geduld bewahren und immer freundich lächeln, dann klappt alles  (obwohl wir das geforderte Ausreiseticket nicht haben :))! Das hat uns leider ein bisschen versäumt.

Nichts desto trotz sind wir gestern zum Mount Bromo gereist. Die versprochenen 9 Stunden Busfahrt im klimatisierten Minibus konnten nicht eingehalten werden. Wir sassen ca. 14 Stunden eingequetscht im Bus, bei 28 Grad, 10 cm Beinfreiheit. Wir kamen ziemlich erschöpft um 22.30 im Hauptquartier des Bromos an, Rückenschmerzen und Druckstellen inbegriffen :). Noch schnell zur nächsten Goreng Küche und dann ab ins Bett, da wir um 3.00 Uhr früh wieder auf den Beinen sein mussten. Das Aufstehen hat sich gelohnt, wir sind gemütlich in der Dunkelheit ca. 1 1/2 Stunden zum Bromo Krater marschiert, mit uns ein deutsches und spanisches Pärchen. Der Weg sei einfach zu finden hiess es. Da wir in der Dunkelheit angekommen sind und in der Dunkelheit losmarschiert sind, konnten wir uns an nichts ausser an den Konturen der Berge oder Hügel orientieren. Leider haben wir prompt den Weg nicht gefunden, aber es gab ja auch keinen Weg sondern Vulkanwüste, welche man überqueren musste, das sah man in der Dunkelheit halt nicht. Wir standen plötzlich am Abgrund eines Risses im Erdboden und gingen sicherheitshalber wieder zurück... wir hätten auch weitermarschieren können stellte sich nach Sonnenaufgang heraus.
 
An uns sind etliche Jeeps mit Touris vorbeigefahren, welche zum Viewpoint hochfuhren, mindestens 60. Wir haben uns als Ziel direkt den Krater des Bromos vorgenommen, was die beste Idee war, denn wir waren morgens um 5.00 Uhr 10 Leute auf dem Krater, alle anderen waren auf dem Viewpoint, mind. 500 Leute haben wir erfahren, heheheee! Es war wirklich ein Erlebnis, wir haben auf Java beide das erste Mal Vulkanlandschaften entdecken können.

Frisch geduscht und hungrig sitzen wir nun im Hotel und machen uns auf die Suche nach etwas Essbarem, die indonesische Küche ist nicht schlecht aber wir empfinden sie als sehr einfältig, obwohl wir anderes gelesen oder gehört haben. Wir essen meist in den lokalen Warongs, wenn man in die Töpfe schaut, sieht man meistens Nasi Goreng oder Bami Goreng, zwischendurch mal eine Suppe mit komischen Rindfleischbällchen à la Brätkügelchen und das täglich morgens, mittags, abends. Wir habens ein wenig satt. Wir hatten auch schon Lachanfälle zusammen mit anderen Touris in den Warongs, jedesmal wenn man fragt was es gibt, kommt die Antwort, Nasi Goreng, Bami Goreng :) 

Morgen wie gesagt gehts nach Sulawesi (ca. 1 Monat) und zum ersten Mal an den Beach, Juhee! Wir werden im Süden nach PintaiBira fahren und ein paar Tag mit Relaxen, Schnorcheln und Tauchen verbringen. Dort soll es von Fischen der grösseren Sorte nur so wimmeln. Wir sind gespannt! Mal schauen wo wir das nächste Mal Wifi haben, Sulawesi könnte schwieriger werden, somit müsst Ihr Euch ein wenig gedulden auf unseren nächsten Bericht.

Adios Simona und Marco.
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