Muskelschwund?

Trip Start Feb 21, 2013
1
33
87
Trip End May 19, 2013


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow

, Luang Prabang,
Tuesday, March 26, 2013

Die Idee für den heutigen Tag tönt gut: wir mieten zwei Räder, damit Amon im Kindersitz Erholung findet und wir etwas unternehmen können. Die Elefanten-Lodge und ein Wasserfall sind das Ziel. Nach dem Frühstück brechen wir mit den zwei chinesischen Ein-Gang-Velos auf. Kaum die Stadt hinter uns gelassen, heisst es, in die Pedalen zu stehen! Die Strasse führt rauf und runter, nichts mehr von der vietnamesischen Ebene! Mit nur einem Gang geht das ganz schön in die Beine! Oder ist dies auf das mangelnde Training zurückzuführen? Bald wird's noch bunter: die Strasse wird zur lehmigen Baustelle, zwar viele Meter breit, jedoch weder gewalzt noch ohne Steine und Erdmocken. Amon findet, dass hier wohl bald asphaltiert werden müsste! Wie recht er hat.
So geht's nicht. Enttäuscht brechen wir die Übung ab und drehen um. Dem Mekong entlang versuchen wir's nach Norden. Finden ein schmales Strässchen. Unspektakulär aber ab vom Verkehr und bessere Luft. Vor einer einfachen, sich in Renovation oder Aufbau befindenden Vat machen wir Pause. Ein junger Mönch (12 Jahre alt, finden wir später raus) bringt uns eine Sitzmatte. Aufmerksam! Scheu betrachten uns 5 Mönche aus dem Hintergrund, während wir was essen. Wir versuchen uns, mittels Vocabulaire im Reiseführer und deren Englisch-Schulheft zu verständigen. Spannend. Die Jungs in orange sind interessiert und aufgeweckt. Wie ihnen wohl das auferlegte Leben als künftige Diener Buddhas gefällt?
Nach ein paar Worten und Fotos brechen wir auf. Im Hotel zurück sind wir bald, die Wege werden nicht spannender. Leider.
Während Amon's Siesta besucht Sibylle ein Nationalmuseum, welches der ehemalige Kaiserpalast ist, und viele ursprüngliche Einrichtungsgegenstände, Kleider, Buddha-Skulpturen und Geschenke anderer Länder an den Kaiser ausstellt. Eindrücklich und prunkvoll!
Bei abnehmender Hitze starten wir einen Rad-Versuch nach Süden. Auch hier bald Sackgasse. Den U-Turn zelebrieren wir mit einem Lao-Bier in einem kleinen Lokal am Dorfrand. Die gesamte Familie und Nachbarn sind sehr interessiert und herzlich erfreut. Bei den Einen bleibt's beim Lächeln, andere testen ihre Englischkenntnisse bei uns. Für einmal sogar recht gute! Ansonsten kennen wir nach wie vor eher Zweiwort-Sätze und Gestik, um uns verständlich zu machen und zu verstehen.
Das Znacht enttäuscht uns dermassen, dass wir uns - als Amon schläft - einen dekadent teuren Cappuccino und einen fetten Dessert im Take Away holen... Sünde muss sein :-).
Slideshow Report as Spam

Use this image in your site

Copy and paste this html: