Happy Room

Trip Start Feb 21, 2013
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16
87
Trip End May 19, 2013


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Flag of Vietnam  , Hòa Bình,
Saturday, March 9, 2013

Zu sechst - Driver und Guide Xuan, der Australier Brad (almost as nice as Pitt), seine japanische Partnerin Megume und wir drei - geht's im 4 Wheel Drive Ford los! Grosse Erwartungen an die kommenden drei Tage im Pu Luong Nationalpark sind in der Luft. Ob diese wohl erfüllt werden?
Unser "Chef" Xuan gibt ab Beginn sein Bestes, liest uns Wünsche und Bedürfnisse von den Augen ab. Als Hotelbesitzer und Guide kennt er sich mit Touristen aus! So weist er bereits beim ersten Foto-Stop auf den Happy-Room hin: Oder wer ist. Nicht happy, wenn er/sie die Blase leeren kann? Uns gefällt die Formulierung sehr! Obwohl sie fast mehr auf unsere absolut einfache, jedoch wunderbar liebenswürdig und romantisch hergerichtete Unterkunft zutrifft! Unter einem Moskitonetz hinter eigens aufgehängten Vorhängen finden wir zu dritt unser Schlaflager. Dass der Futon etwas sehr hart ist, nehmen wir dabei gerne in Kauf. Auch das Krähen des Hahns ab 04.00 und das Quitschen der Schweine wenig später wird am nächsten Morgen verziehen. Aber der Reihe nach:
Am Rande des Nationalparkes finden wir unsere Homestay-Family. Ein herzliches Paar! Das Haus ist traditionell auf Stelzen gebaut - unten findet sich das Vieh wieder, auf der oberen Etage sind Küche und Schlafraum angesiedelt. Wir erhalten - nach dem obligaten Besuch des aussenstehenden Happy-Rooms - ein vielseitiges Mittagessen. Mmhhh! Nach kurzer Siesta geht der Spaziergang los. Wir fühlen uns fast wie in Disney Land - obwohl wir damit unsere Reise wohl massiv abwerten würden! Rechts und links des Weges begegnen uns Menschen, Tiere und Dinge, welche für uns neu und faszinierend sind. Teils auch erschreckend, wie beispielsweise das Enthaaren eines jungen Hundes, welcher anschliessend zur Vorbereitung aufs Abendessen geräuchert wird. Eine Spezialität, etwas günstiger als Katze aber scheinbar beliebt. Es wimmelt von Welpen... Kinder sind mit Kleidern im Wasser und Fischen mit Netzen nach Shrimps, Schnecken oder Fischen. Sie scheinen grossen Spass zu haben - Amon will auch... Eine Frau webt am Webstuhl Stoff, eine weitere trennt den Reis vom Spreu... Und alles ist nicht als touristische Attraktion aufgemacht sondern noch realer Alltag! So begegnen uns auch die Menschen mit einer natürlichen Offenheit und Neugierde, teils mit Freude an unseren Fotoapparaten, teils weniger. Immer jedoch freudiges Gekreische bei Amon's Anblick, welcher mittlerweilen mit einem vietnamesischen "xin chao" grüsst. Die Reisfelder werden rege bewirtschaftet, Gräben gezogen, Unkraut gezupft, Leitungen hergestellt und gelegt. das Volk ist fleissig. Die Bewohnenden dieses Tales gehören der ethnischen Minderheit der Muong an. Für uns nicht offensichtlich anders als andere Vietnamesen, die älteren Frauen jedoch mit speziellen Tüchern um die Hüfte bekleidet. Wir sehen unseren Host auf dem Reisfeld - vermutlich sein Garten - er pflückt Gemüse für unser Znacht. Hier ist alles top frisch! Nach rund 2-3 Stunden kehren wir zurück. Überraschung für Amon: er bekommt vom der Frau einen bunten Ballon geschenkt! Er strahlt sehr! Macht seine Müdigkeit wett! Weniger Freude hat er, als er den liebgewonnenen Hahn vermisst. Was er nicht erfahren soll: dieser ist bereits gerupft in der Küche...
In der kleinen Küche setzen wir uns alle im Kreise am Boden um ein riesiges Buffet. Nebst des "Hot Pots", dort kommt das Fleisch rein, gibt es diverse Gemüse, Omelett, Frühlingsrollen... Wir schlemmen! Doch auch Fleischessende stossen an ihre Grenzen, als geronnenes Blut, Füsse und schlussendlich sogar der Hahnenkopf zum Vorschein kommen... Amon schläft derweil schon. Wir jedoch werden noch oft mit Reiswein anstossen, bevor wir die Küche der Family zum schlafen freigeben und nach nebenan gehen...
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