Jungle

Trip Start Mar 04, 2010
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Trip End May 18, 2010


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Flag of Bolivia  , El Beni,
Wednesday, April 21, 2010

To the jungle, the Bolivian jungle, the Sivis went today… awingdoweb awingdoweb … =)

Früh morgens nach der Horrorbusfahrt erreichten wir Rurrenabaque, von wo wir nach weiteren 3 Stunden Geländewagen mit Reifenpanne die Pampa erreichten. Wir stiegen auf ein schmales und langes Boot um und waren endlich da, wo wir hinwollten.

Tag 1:

Mit einer schmierigen Schicht aus Sonnencreme, Moskitoabwehr und Schweiß auf der Haut, Sonnenhut und langärmligen, weißen T-Shirt (gegen die Mücken) bewaffnet, düsten wir mit unserem Guide Juan-Carlos auf einem unübersichtlichen Fluss entlang. Überall wo wir (für uns Touris) schöne Fotomotive entdecken konnten, hielten wir an. Schildkröten, die sich sonnten (Foto 1), Riesen-Reiher (Foto 2), Storche mit ca. 3 Meter Flügelspannweite (Foto 25), laut schnaubende (etwa wie hustende Kühe mit Lungenentzündung) Paradiesvögel (Foto 30) sowie weitere exotische Vogelarten waren dabei nur Nebensache, denn im Wasser lauerten die Gefahr: Augen schauten einen überall vom Wasser aus an: Es waren Alligatoren und Kaimane, die auf Beute lauerten. Und auf dem Speiseplan der Kaimane standen sogar wir… brrrr… gruseliges Gefühl! Die Alligatormami (siehe Foto 5+6) mit jeder Menge Mini-Alligatoren starrte uns allerdings nur etwas überfordert an =)

Etwas später begegnete uns eine Gruppe Totenkopfäffchen, die unser Boot stürmte, da sie gewohnt war, Bananen von den Touristen zu bekommen… von uns gabs nichts. Nach 2 Stunden erreichten wir unser Camp, wo wir unser Proviant vor weiteren begeisterten Totenkopfäffchen verteidigen mussten (10. Foto)

Abends gings zum Sunset zur Sunsetbar, wo wir in der Abendsonne ENDLICH mal wieder Volleyball spielen konnten und sie Sonne bei kaltem, bolivianischem Bier verschwinden sahen. Wenig später kamen sie in Massen um an unserem OFF-Geruch zu schnuppern. Aber weder das, noch die langen Kleider halfen gegen die großen, Denguefieber übertragenden Moskitos, sodass wir schleunigst das Weite suchen mussten.

Tag 2:

Der heutige Morgen stand ganz im Zeichen der Anaconda. Nach dem Frühstück gings mit hohen Gummistiefeln bewaffnet ins Dickicht in Flussnähe, wo sich unsere Zielobjekte bevorzugt aufhalten sollten. Bei einigen unserer Gruppe lief der Schweiß, nicht nur wegen der unerträglichen Hitze, sondern da wir oftmals kaum sehen konnten, worauf wir grade standen. Das Gestrüpp war so dicht, dass es, nachdem es ca. einen halben Meter nach unten gesackt war, einen kurz über dem Wasser auffing und irgendwo zwischendrin waren die Anacondas. Gott sei Dank sind Anacondas keine giftige Schlangen (davon gabs genug andere), aber dafür werden sie über 5 Meter lang und würgen außerordentlich gerne… jetzt wussten wir auch, wozu unser Guide sein großes Messer mitgenommen hatte! :) Leider war die einzige Anaconda, die wir fanden zwar relativ groß, aber nur zur Hälfte vorhanden und ziemlich leblos, da sich einer der riesigen Adler über sie hergemacht hatte.

Um uns anschließend von der brütenden Hitze im Dickicht abzukühlen gings in den Fluss, wo wir erfolglos versuchten Fotos von uns und kurz zuvor gesichteten Delphinen zu machen. Diese verdrückten sich aber zügig und ließen uns mit den Alligatoren und Kaimanen zurück =) Wie schön, dass der Anteil der menschenfressenden Kaimanen nur bei ca. 20% lag :) für den Fall, dass man gepackt und rotierend unter Wasser gezogen werden würde, sollte man versuchen in die Augen des Ungetüms zu drücken, da es so möglicherweise sein Maul öffnen würde. Reizend.

Nachdem wir wieder den Sonnenuntergang angesehen hatten, fuhren wir mit Taschenlampen bewappnet zurück zum Camp. Indem wir die Lampen direkt neben unseren Kopf hielten und das Ufer ableuchteten, sahen wir überall die funkelnden Augen der Krokodile und konnten auf diese Art und Weise feststellen, dass wir über 90% der Viecher bei Tageslicht nicht entdeckt hatten.

Tag 3:

Heute standen wir früüüh morgens auf und fuhren los, um die Morgenstimmung und den Sonnenaufgang zu erleben. Mit unserem Boot ließen wir uns eine Weile mit der Strömung treiben und lauschten dem Piepen, Pfeifen, Gurgeln, Grunzen, Schnattern, Wispern und Schnauben, das aus dem Dickicht kam, während der Himmel immer roter wurde.

Nach dem Frühstück versuchten wir uns gleich um das Mittagsessen zu kümmern, denn Piranhas standen heute auf dem Speiseplan. Leider biss im Wasser alles andere als die Piranhas, sodass wir nach einer Stunde abbrachen und uns dieses Mal erfolgreich dem Schwimmen mit den Delphinen widmen konnten. (Siehe Foto 31, Hannes mit Delphin). Aber auch dieser Spaß wurde uns etwas unsympathisch, als eines der frechen Tierchen Hannes unter Wasser durch einen Biss in den Bauch mit einem Satz aus dem Wasser springen ließ.

Nach einer halsbrecherischen Fahrt mit dem Jeep vom Flussgeflecht zum Flughafen konnten wir unsere stundenlange Verspätung wieder aufholen, sodass wir mit unserem Wald- und Wiesen Hopper bei übelsten Turbulenzen (das Flugzeug wurde nicht nur hin- und her geschüttelt, sondern in allen Achsen gedreht) La Paz pünktlich am Abend erreichten. (Wir waren froh, dass Stewardess Katrhin, aus unserer Gruppe aus dem Dschungel, die Reihen bis zum Notausgang gezählt hatte .. hehe)
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Comments

Ingrid von Sivers on

As you progressed, the photos were more & more to my liking. Fabulous nature shots that really show the incredible difference of what you'd be used to from back at home - & here at the other end of the world.

Margaret on

What a fabulous, authentic jungle experience !!! Hannes, I can't believe you swam with the crocs !!!! Also , I was holding my breath when Steffen described walking through the high grass looking for.....why ????? an Anaconda snake !!!!! nee nee neeeeee ohne mich !!!!! I love your reports and I hang on every word....Thanks for all the effort you put into them ! LG M~

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