Easyriders auf Vietnamesisch

Trip Start May 08, 2009
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Trip End Jun 2009


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Where I stayed
Peace

Flag of Vietnam  ,
Friday, June 5, 2009

Am Morgen des 5. juni (fr) holte mich der Bus von saigon nach da lat ab. es war eine ueberraschend bequeme Fahrt, jedoch immerhin 8,5 Stunden, aber ich war ja in Indonesien und da ist diese Zeit ein Mueckenschiss dagegen! Die Busfahrt fuehrte uns richtung Norden in das Bergland da Lats, durch kleine Doerfer aber auch grosse Staedte, der Verkehr war aber immer gleichschlimm. Und unser Busfahrer war entweder schwerhoerig oder hatte einfach Spass dran uns zu nerven, denn er hat gehupt....viel gehupt....sehr sehr viel gehupt, also ich hab mal eine Zeitlang mitgezaehlt und die laengste Zeit, die verging waren 28 Sekunden zwischen jeden Hupen. das Problem an unserer Hupe war, dass man nicht so genau wusste, ob die Hupe im motorraum oder im Bus befestigt war...auf jeden Fall hats einem jedes mal die ohren rausgehauebn wenn er gehupt hat!
Um 18:30 kamen wir dann mit einem Hoersturz aber ansonsten gut erhalten in da Lat an. Am Busbahnhof hat mich auch schon Quang, mein Fahrer von Easyriders empfangen und brachte mnich in mein Hotel. Ich checkte ein und setzte mich dann mit Quang zusammen und besprach die kommenden 5 Tage, in denen ich mit ihm mit dem Motorrad durch Vietnam rossen werden, hoch nach Hoi An. Yeeeehaaaaa!


Am 6. juni  gings dann auch los, mit quang meinem Fahrer, dem Praesident der Easy Riders.
Wir fuhren an diesem Tag nach Lak, einem kleinen Ort am Lak (See). Wir fuhren durc das zentrale Hochland Vietnams und legten immer kleine stopps ein, wie zum beispiel in einer Seidenweberei, wo uns alles gezeigt wurde, vom Kokon bis hin zur Tischdecke....
Anschliessend gingen wir an die Elephant Falls, wo wir uns etwas ausruhten und ich mich zu einer kleiner wanderung durch den Dschungel, runter zu den Wasserfaellen begab. Anschliessend gins dann weiter an grossen Kaffeplantagen vorbei (Vietnam ist im Fall der 2 groesste Kaffee exporteur nach Brasilien!), wir hielten immer mal wieder an und Quang erzahlte immer wieder was ueber die Entwicklung, die politik und den Krieg in vietnam, wovon hier noch einiges zu sehen ist... Immer mal wieder sieht man Berge, die total kahl sind und frueher von Napalm, B52 Bombern und Dioxinen der Amerikaner vernichtet wurden. Anschliessend fuhren wir noch  abseits der Strasse in ein kleines Dorf, in dem immernoch die Kito, eine ethnische Minderheit Vietnams leben, die ihre Haeusser auf Stelzen bauen(Traditionell uebernommen).
Schlussendlich fuhren wir noch im Lak tal an zahlreichen Reisfeldern und an mancheinem Almabtrieb corbei..:)
Am nachmittag kamen wir dann in Lak an und checkten i nein resort ein, indem ich ein Bungalow fuer mich alleine hatte!! Was fuer ein Geburtstag! Am Abend setzten wiru ns noch mit ein paar Einheimischen zusammen und feierten etwas meinen Geb.

Am Sonntag den 7. juni gins dann weiter nach Buhon Ma Tuot, was unser 2. reiseziel war....
Buhon Ma Tuot, ist besonders bekannt durc hden Vietnamkrieg, als hier 1975, als die Amerikaner schon aus dem Land abgehauen sind (anders kann mans nicht sagen...), die Armee Nordvietnams in die Stadt einfiel und es heftige Kaempfe gab, nahezu die gesamte Stadt wurde dabei zerstoert.... Um die Stadt rum kann man immernoch Ruinen von bruecken und Kirchen sehen und die gesamten Berge rundrum sind immernoch sehr kahl...
Wir fuhren wiedermal abseits der Strasse zu dem gebiet der Mnong, ebenfalls eine ethnische Minderheit. Die dafuer bekannt sind, dass sie mit Elephanten arbeiten, haben dann auch ein paar gesehen und als wir wieder rausfuhren lief grad einer ueber die Strasse und wir haetten ihn fast mitgenommen...is schon ein komisches Gefuehl in Vietnam unterwegs zu sein und Angst zu haben in einen Elefanten reinzufahren!!
Das dorf ist an einem Fluss gelegen und schoen ruhig von reisfeldern umgeben. 
Wir machten uns dann auf den Weg nach Buhon Ma Tuot und hielten kurz an einem kleinen Familienunternehmen an, das sich auf das Gebiet der Ziegelsteinherstellung spezialisierte. War echt witzig wie sie mit einfachsten Mitteln Backsteine herstellten....
Anschliessend gingen wir auf einen grossen Markt und in eine Beckerei um ein paar landestypische leckereien fuer unser bevorstehendes Picknick zu kaufen....
Wir fuhren dann in den Ve Vao Cong, einem der zahlreichen Nationalparks Vietnams an einen Wasserfall und assen da erstmal ne Kleinigkeit... 
Anschliessend ging ich dann los und erkundete etwas den Nationalpark und am See bei den Wasserfaellen waren zahlreiche Fischer, die ihr Glueck versuchten...einer hats dann auch gefunden....hat einen mind 1 meter fetten fisch gefangen...so einen hab ich im Lebdag noch nie gesehen!! Sah aus wie ein Wels, nur ungeniessbar!
Anschliessend fuhren wir dann in die Stadt zurueck und checkten im Hotel ein, auf einmal kam eine Frau zu uns und wollte uns Lotterielose verkaufen, haja wir haben unser Glueck halt mal probiert, aber was das betrifft gibt es nicht viel unterschied zu Deutschland...Ham nix gewonnen...haja wie immer!
Am Abend gingen wir in ein Typisches vietnamesisches Retaurant, und Buhon Ma Tuot,ist besonders bekannt fuer seine Fruehlingsrollen zum selbermachen,. Wir bekamen jedenfalls jedemenge zutaten und rollten uns unsere Fruehlingsrollen selber, war echt gut!  
Am Abend gingen wir dann frueh ins Bett, da wir am naechsten Tag ne laaaaange reise vor uns hatten (240 Km).....

Am Montag gings dann weiter auf die Megafahrt nach Kom Tung. die fahrt war recht angenehm, da die Sonne nicht so runterpreschte... Wir fuhren mehr und mehr richtung Kum Tung und nach und nach erkannte man, dass die Berge immer kahler wurden... denn 10 km vor kum tung war auf einem Berg eine Militaerbasis der USA, da dies nur ca 40 km von laos entfernt war und somit auch nicht weit vom Ho chi Minh Pfad, worueber der vietkong nachschub von Nordvietnam bekam verspruehten die USA rund um Kum Tung und die basis Tonnenweise Dioxine, die die Pflanzenwelt, den urwald und somit die Deckung fuer die vietkong und die Nordvietnamesische Armee zunichte machte. (machen sollte) Komplette Landstriche wurden damit dem Erdbodengleichgemacht, was manheute noch sehen kann, es ist zwar nicht so abgestorben wie frueher, aber Baeume wachsen da trotzdem noch nicht viel!
AmMittaggingen wir in einem Dorf in ein Restaurant, das laut Quang fuer seine Haehnle bekannt ist...und zurecht!! Sie waren undgefaehr mit denen vom doerflinger vergleichbar, mit Gewuerz ,einer speziellen mischung aus Salz Pfeffer und Lemonen..  
Weiter gings an zahlreichen Pfefferplantagen vorbei und an riessiegen Kautschukplantagen. Wir stiegen jeweils vom Motorrad abund Quang erklaerte recht gut, wie sie es ernten und verarbeiten....
Wir kamen um ca 16 30 in Kum Tung an und die Stadt erschien einem recht modern. das hatte den Grund, dass diese im krieg nahezu dem Erdboden gleich gemacht wurde, die Russen den Vietnamesen halfen sie wieder aufzubauen, da das alles aber Pfusch war, muss nun alles wieder erneuert werden...
Wir luden unser Gepaeck im Hotel ab und fuhren ló, kàuten Suessigkeiten und fuhren zu einem Katholischen Waisenhaus in dem ca 200 Elternlose Kinder leben. Wir bekamen eine kleine Fuehrung und anschliessend gab es dann ein paar leckereien fuer die Kinder...mann haben die sich gefreut!
Anschliessend fuhren wir inein kleines Dorf , in dem die Minderheiten der Khong leben. Diese haben das besondere, dass jedes dorf ein traditionelles gemeinschaftshaus hatten, dass ein rieeeesn Dach hat. ca 25 Meter hoch.
Am Abend gingen wir in ein kleines Restaurant und assen typische vietnamesische Pfannkuchen, die mit Reispulver und jedermenge Gemuese zubereitet werden, ddazu wird alles moegliche gewuerz, etwas fleisch, Salat und etwas Unkraut (ist in vietnam ueblich) dazuserviert. 

Dienstag, 9. Juni gings dann los zuerst zu dem sog. 601 Hill, der von den Amerikanern als Panzerstuetzpunkt genutzt wurde. Rundrum konnte man Perfekt sehen, dass in einem Abstand von ca 30 km rund um den berg Agent Orange versprueht wurde, da dieser Berg auch auch sehr nahe an der Grenze zu Laos (Ho Chi Minh Pfad) lag und die USA dadurch besser den Feind sehen konnte. Rundherum wachsen immernoch nur rar Baeume. Dort fand im Vietnamkrieg gegen Ende eine grosse Schlacht statt bei dem ca 1000 Soldaten starben und die Nordvietnamesische Armee den Stuetzpunkt schlussendlich uebernahm. Weitergings zu der kreuzung zu Laos, Kambodschia und der Ho Chi Minh Road, dort tranken wir erst mal einen feinen vietnamesischen kaffe (einer der besten der Welt!!), der doppelt so stark wie ein Espresso ist!! Weiter gings auf der Ho Chi Minh Strasse richtung Norden. Die Ho Chi Minh Strasse besteht groesstenteils aus dem Ho Chi Minh Pfad, der bis 2003 ausgebaut wurde. Auf der Strasse fuhren wir durch die atemberaubende Berglandschaft, den Urwald und durch zahlreiche Reisfelder des zentralen Hochlandes. Inder mitte blieben wir stehen und starteten ne kleine Expedition auf den originalen Ho Chi Minh Pfad....
Was viele nicht wissen ist, dass der Ho Chi Minh Pfad nicht nur ein kleiner Weg ist, sondern mehrere Pfade (Hauptpfade sind der Westliche Ho Chi minh Pfad, der groesstenteils durch Laos fuehrt und der oestliche, der ausschlieslich in Vietnam liegt). Der Ho chi Minh Pfad hat hunderte kleine Abzweigungen in das Landesinnere Vietnams und hatte zu zeitpunkt des vietnamkrieges eine Laenge von ca 20 000 Km!!! Den Namen hat der Pfad von Onkel Ho, der 1959 auf die Idee kam einen geheimen Pfad von Nord nach Suedvietnam anzulegen, da sich zu diesem Zeitpunkt das Kommunistische Nordvietnam und das Kapitalistisch und westlich orientierte Suedvietnam schon im Konflikt /Krieg befanden... 
Der Pfad wurde in Buchstaben unterteilt (ABC- K), wir fuhren an der sog K Road... Der Pfad fuehrte groesstenteils an Gewaessern entlang, sodass die soldaten bzw. die Transporter, dort Kochen und sich versorgen konnten. Die Idee des Pfades war (und wurde auch Umgesetzt), Kriegs und Hilfsgueter von Nordvietnam an die Bevoelkerung bzw den Vietcong im Sueden zu ueberliefern, natuerlich strengeheim. Quang erzahlte Storys, wie sie es Geschafft haben unentdeckt zu bleiben, wie zum Beispiel die LKWs mit Baeumen auf den Daechern zu tarnen oder den Rauch vom Feuer zum Kochen ueber Bambusrohre bis zu 500 Meter umzuleiten...etc
Als wir dann Richtung Kum Duc fuhren ueberfuhren wir beinahe eine Schlange auf der Strasse, die dann die Motorradfahrer hinter uns von der Strasse auflasen und heim zum Essen mitnahmen (war ca 2 Meter lang!).Wir fuhren dann bei einem Gemeinschaftshaus der Sedang vorbei, das mit viel Aufwand und Feinarbeit gebaut wurde...
Wir kamen dann im Kleinen Dorf an und grad als wir das Hotel erreichten fing es an zu Seichen wie ab!!!

Am Mittwoch den 10. Juni, leider schon der letzte Tag mit den Easyriders brachen wir ueber die Hammer Szenerie des hochlandes Richtung Hoi An auf. die fahrt dauerte ca 5 Stunden bis wir in Hoi An ankamen, hindurch durch riesiege Reisfelder durch die schoenen Urwaldberge des Hochlandes hinunter ins Tal wo es Sackeheiss war!! Ca 36 Grad....Wir halteten noch an einem kleinen Familienbetrieb an, der sich auf die produktion von Reisfladen/ Brot spezialisierte, das aus reispulver und Semmel gemacht wird. Anschliessend ging es noch in eine Raeucherstaebchenfabrik und dann an den Strand von Hoi An...und eins sag ich euch, gegen diesen Strand kann Bali und Australien echt abstinken!!!! Schoen mit feinem Sand und Palmen, aber halt heiss wie sau!
Ich verabschiedete mich dann von Quan, Zahlte ihn (6 400 000 Dong wuhuhhuhuh!!) und checkte dann ins Hotel ein, Buchte meinen Bus nach hanoi und schaute mir dann die schoene Altstadt Hoi Ans an....

Diese 5 tage Tour mit den Easyridern war echt der hammer, wuerd ich sofort wieder machen und man sieht und erfaehrt viel mehr vom Land als der normale Durchschnittstourist....
Wer dieses Erlebnis auch mal machen will kann sich das Ganze unter folgender Homepage mal anschaun...

www.dalat-easyrider.com.vn   

Email von Quan, dem Praesidenten der ER Dalat un meinem Fahrer: quantours@hotmail.com

 

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