Couchsurfing

Trip Start Oct 12, 2011
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Trip End Apr 29, 2012


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Flag of Chile  ,
Thursday, November 3, 2011

In Santiago de Chile angekommen empfing mich Sebastian am Busbahnhof. Ihn hatte ich im Hostel in Mendoza kennengelernt und er bot mir an bei ihm übernachten zu können. Gesagt, getan. Budgetsparend und einheimisches Wissen nutzen, so gefällt mir das. Demnach wurde am ersten Abend gleich eine Flasche Pisco probiert. Die ist ein rumähnlicher Schnaps. Ziemlich süffig. Am Tag darauf erkundete ich die Stadt und den mitten im Zentrum gelegenen Berg St. Lucia. Von der Spitze hat man eine hervorragende Sicht über Santiago und die umliegende Berglandschaft. Die Stadt ist wirklich sehr schön gelegen und sieht für europäische Verhältnisse ziemlich normal und westlich aus. Lediglich die zahlreichen Blicke und Reaktionen der Einheimischen auf meine Anwesenheit ließen mich wissen, dass ich nicht in Europa bin. Am Abend tauchten wir ins Nachtleben der Stadt ein. Es sollte eine Party in der großen Schwulen- und Lesbenszene in Santiago sein. Somit musste ich mich natürlich noch mit den entsprechenden Vokabeln bewaffnen um den Blicken nicht völlig hilflos gegenüberzustehen. Hat alles geklappt und ich bin irgendwann sicher im und alleine im Bett gelandet. Das Umland von Santiago habe ich ebenfalls erkundet und die typischen „Hot-Dogs" probiert, die es hier in zahlreichen Geschmacksrichtungen gibt. Diese werden mit so viel Ketchup, Mayo usw. gegessen das sie in Deutschland womöglich verboten wären oder zumindest die Lobbyisten der Krankenkassen mit Hochdruck daran arbeiten würden. Weiterhin sind die Preise in Santiago und wohl auch in ganz Chile nochmal ein bisschen teurer als in Argentinien. Somit muss ich weiterhin recht stark aufpassen was ich mir leisten kann und was nicht. Schlimmer ist die Situation allerdings für die Einheimischen. Denn anders als in Argentinien sind die Löhne recht niedrig. Daher ist die Stimmung im Lande gerade nicht besonders gut. U.a. kämpfen die Studenten mit großem Aufwand seit nunmehr mehreren Monaten gegen die enormen Studiengebühren. Das Spanischlernen ist in Chile nicht besonders sinnvoll. Wie ich erfahren habe und musste gibt es für nahezu jedes Wort einen speziellen chilenischen Ausdruck. Puh. Also muss der Intensivkurs weiterhin verschoben werden. Aber solange ich von a nach b komme und mir Essen besorgen kann und immer ein bisschen mehr dazu lerne geht das für mich in Ordnung. Jetzt freue ich mich auf die nächsten Tage an der Küste Chiles und auf nun hoffentlich ausgedehnte Strandaufenthalte!
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