Mendoza

Trip Start Oct 12, 2011
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60
Trip End Apr 29, 2012


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Where I stayed
Hostel Lagares Mendoza
Read my review - 5/5 stars

Flag of Argentina  ,
Thursday, October 27, 2011

Die Fahrt nach Mendoza dauerte rund 15 Stunden (ca. 1100km). Durch die Fahrt über Nacht und durch die bequemen Busse ist das aber kein Problem. Je nach Busklasse kann man seinen Sitz teilweise nahezu senkrecht stellen und auf dem weichen Sofapolster gemütlich schlafen. Teilweise wird sogar warmes Essen und Bier gereicht. Für diesen Service muss man ca. 60-70€ veranschlagen auf einer Tour von gut 1000km. Mendoza liegt am Fuße der Anden um ist um einiges ruhiger und gemütlicher als Buenos Aires. Auch ist hier das Wetter wesentlich beständiger und schöner (knapp 300 Sonnentage bei minimalem Niederschlag im Jahr). Mendoza liegt unweit des höchsten Berges Südamerikas dem Aconcagua mit 6962m. Der zugehörige Nationalpark öffnet allerdings erst im argentinischen Sommer und somit musste die Besteigung für mich leider ausfallen ;-) Eine Tour in die Anden mit Besichtigung einer tollen natürlichen Brücke und anliegendem früheren Thermalbad war allerdings trotzdem möglich. Sowie eine Weintour mit einer Gruppe Halloween feiernder Iren. In Mendoza ging natürlich auch die Suche nach dem perfekten Steak weiter. Nach anfänglichen Problemen und ersten Resignationanzeichen ging der Wunsche am letzen Abend nahezu in Erfüllung. Nach einiger Recherche hatte ich eine kleines Restaurant aufgetan, was etwas Abseits lag und auch ein bisschen teurer war. Hier schnitt mir der Grillmeister ein deftiges Stück Ribeye ab und servierte mir den Humpen ohne jegliche Zutaten. Cross angegrillte Hülle und schön saftiges Innenfleisch ließen das Steak wirklich sehr sehr gut schmecken. Allerdings ist und war ein traumhaftes Filetsteak wie es in einigen wenigen deutschen tollen Restaurants gibt auch weiterhin nicht zu finden. Ich vermute da muss man auch in Argentinien in ganz anderen Preisregionen suchen. Weiterhin hat Mendoza ein schönes kleines Stadtzentrum mit einem tollen anliegenden Park. Dieser wurde von der Bevölkerung entsprechend zahlreich genutzt. Von den touristischen „Abenteuertouren" wie Rafting, Paragliding, Bungeejumping, Fallschirmspringen lies ich nach einiger Abwägung und Diskussionen mit Hostelgästen die Finger, da ich der Meinung bin, dies in der Alpenregion schöner und sicherer haben zu können. Weiterhin unterschieden sich die hiesigen Preise nicht wesentlich von den unseren. Nach 6 Tagen Mendoza geht es mit einer tollen Busfahrt über die Anden weiter nach Santiago de Chile.

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Comments

tim on

Haste richtig gut geschrieben und fein bebildert zum neidisch werden! Aber ich musste ja bisschen schmunzeln, bei der Vorstellung wie du gemütlich im Bus auf einem SENKRECHT stehenden Sitz schläfst :)

senderjung
senderjung on

Haha! Na klar! Das ist schon so gemeint. Da passen mehr rein und Unebenheiten der Straße werden so viel besser geschluckt :-)

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