Wasserfälle Iguazu!

Trip Start Oct 12, 2011
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Trip End Apr 29, 2012


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Thursday, October 20, 2011

Von Buenos Aires ging es mit dem Nachtbus (ca. 20h-Fahrt) zum Dreiländereck nach Foz de Iguacu (Brasilien) und Puerto Iguazu (Argentinien). Hier standen natürlich die berühmten Wasserfälle auf dem Programm. Aber zuerst haben wir unser tolles Hostel bezogen. Es glich einer großen Ferienanlage mit vielen kleinen Hütten, Swimmingpool, Grünanlage, Fussballplatz und Bar/Restaurantbereich. Sehr schön. Somit blieben wir direkt im Hostel und genossen die Sonne bei knapp 35Grad und tranken ein, zwei Bier. Als die der Besichtigungsplan für die nächsten beiden Tage besprochen war, konnte es am nächsten morgen pünktlich losgehen in den großen Nationalpark der Wasserfälle. Zuerst besuchten wir die brasilianische Seite der Wasserfälle, auf der man die ganze Dimension des Areals zu sehen bekommt und sich einen ersten Eindruck der Fälle verschaffen kann. Das war ein toller Tag. Man wird mit dem Bus in den Park (sah schon recht nach Dschungel aus) gefahren und durchläuft dann einen Wanderweg von ca. 2h Laufzeit (inkl. Fotozeit). Dieser Weg ist sehr schön angelegt. Denn bei je weiter man den Weg läuft desto mehr steigern sich die "OOOShhs", "AAHSS" und "TOLL", bishin zur kompletten Durchnässung an der Mündung der sogenannten Teufelsschlucht, wo gefühlt das komplette Flussdelta in sich zusammenbricht und vielleicht 40-50m weiter unten langsam wieder anfängt so etwas wie ein Fluss zu werden. Ich hoffe die Bilder geben den Eindruck den man vor Ort bekommt ein wenig wieder.
In der zweiten Tageshälfte machte ich mich alleine auf den Weg zum Itaipu-Staudamm. Dort befindet sich das größte Wasserkraftwerk der Welt (8km Länge) mit einer Gesamtleistung (20 Turbinen) von 14.000 Megawatt. Es erzeugt den gesamten Energiebedarfs Paraguays und zum einem Drittel den von Brasilien. Leider startete die letzte Tour bei meiner Ankunft bereits und ich musste auf einen Besuch verzichten. Pech gehabt :-(
Am nächsten Tag ging es wieder zu den Wasserfällen. Diesmal auf die argentinische Seite. Im Hostel wurde uns erzählt, dass wir uns sehr freuen können, denn die argentinische Seite soll noch schöner und atemberaubender sein. Wir konnten uns eine Steierung nicht mehr vorstellen und waren sehr gespannt. Diesmal ging es mit einem kleinen Zug in den Nationalpark. Und siehe da, Wahnsinn! Diesmal führten die befestigten Wanderweg teilweise direkt über die Abbruchkanten der Wässerfälle und man war richtig nah dran! Unglaublich gut. Ich könnte dort stundenlang das Wasser beobachten. Das Verrückte ist auch, dass man rechts von sich das teilweise kleine und friedliche fließende Wasser sieht und mit einem Blick nach links diese Hölle von Wassermassen vor sich findet. Am Ende der Tour führte der Weg an die Abbruchkannte der Teufelschlucht. Man lief ca. 1km über den Fluss und fand eine riesen Wasserfläche vor sich, an deren Ende sich ein U-förmiger Wasserfall befand. So richtig viel gesehen hat man da garnicht, da die ganze Luft wasserdurchsetzt war und man mit einem Blick nach unten nur "Weiß" gesehen hat. Trotzdem ein tolles Panorama!
Und nun geht es 20h-lang zurück nach Buenos Aires!
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